Zu Besuch bei ubermetrics

Wenn der Klick entscheidet

Wird PR in Zukunft vor allem von Zahlen und in Echtzeit gewonnenen Daten über Themen, Trends und Klickraten bestimmt? Wie entwickelt sich in Zeiten fortschreitenden Digitalisierung der gesamten Unternehmenskommunikation der klassische Pressespiegel?

Faszinierende Einblicke in die Möglichkeiten, welche die globale Analyse der digitalen Nachrichtenströme und Themen bietet, erhielten die Mitglieder der DPRG Landesgruppe Berlin-Brandenburg beim Besuch des Berliner Unternehmens ubermetrics.

"PR mit digitalem Karma - Von angezogener Handbremse zur Erfolgsmessung von morgen"

Der noch junge Spin-off der Humboldt Universität hat sich auf digitales Medien-Monitoring in Echtzeit spezialisiert. So lassen sich einerseits die Wege, die Nachrichten und Themen im Internet über Blogs und soziale Medien nehmen, nachzeichnen. Andererseits ermöglicht es die von ubermetrics entwickelte Technologie, aktuelle Trends, mögliche Krisen und die wichtigsten Meinungsbildner im Netz zu identifizieren. Dies macht es Kommunikationsmanagern möglich, aktueller und zielgenauer zu kommunizieren. Im Anschluss an die Präsentation entspann sich eine angeregte Diskussion über das technisch Mögliche und seine Implikationen auf das Selbstverständnis und Berufsbild von PR Profis. Sie wurde beim anschließenden Get-together mit Getränken und Fingerfood fortgesetzt.

Foto: Die stellvertretende Landesvorsitzende Sabine Clausecker (M.) im Gespräch mit ubermetrics Geschäftsführer Patrick Bunk (r.), Jürgen Scheurer (l.), Geschäftsführer der Agentur Diskurs Communication und Referent des Abends. (Text und Foto: Thomas Scharfstäd)

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Zu Besuch in der Druckerei Königsdruck

 

Mit Brezn und LED-Technik

Kommunikation, die man in die Hand nehmen, fühlen und von allen Seiten betrachten kann - das ist Print. Wie vielseitig und vor allem inspirierend Druck sein kann, das konnten DPRG-Mitglieder und Gäste beim Besuch der Berliner Druckerei Königsdruck GmbH live und in Farbe erleben.

Buchstäblich: Denn nicht nur ein liebevoll hergerichtetes "Oktoberfest-Buffet" mit Brezn erwartete die Teilnehmer der Veranstaltung "PRINT IST TOT. ES LEBE PRINT!", sondern vor allem eine hochinteressante Führung durch eine der modernsten Druckereien Berlins durch Kommunikationschefin Julia König.

Trotz ihres Namens nicht verwandt mit dem inhabergeführten Unternehmen, gab sie Einblicke in die 25jährige Unternehmensgeschichte des Unternehmens und seine Ursprünge im Prenzlauer Berg. In den einzelnen Bereichen des Betriebs erklärten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Druckerei die vielfältigen Abläufe bis zum fertigen Print-Produkt.

Fasziniert zeigten sich die Gäste vom eindrucksvollen Musterraum mit zahllosen hochwertigen Beispielen für außergewöhnliche Drucksachen. Vom Geschäfts- oder Nachhaltigkeitsbericht über Prospekte, Bildbände und Kalender bis zu ausgefallenen Boxen, Kartonagen oder Incentives gab es viele Anregungen.

Von den Mustern ging es weiter in die Produktion, in der an diesem Abend die Vorbereitungen für den Druck der hochwertigen Grisebach-Auktionskataloge in vollem Gange waren. Hier konnten die Besucher die hochmoderne LED-Offsetdruckmaschine in Aktion erleben, mit der Königsdruck über die weltweit modernste Drucktechnik verfügt. Die LED-Technik ermöglicht eine extrem schnelle Aushärtung der Druckfarben durch Lichtstrahlung. Da die Farben ebenso schnell trocknen, wie sie gedruckt werden, lassen sich nicht nur die Arbeitsprozesse enorm abkürzen. Auch die Druckqualität erreicht bisher kaum mögliche Standards.

Trotz der in allen Bereichen vorherrschenden modernen Digitaltechnik legt Königsdruck höchsten Wert auf klassische "analoge" Tugenden und Qualitätsstandards, betonte Julia König zum Abschluss des Rundgangs: "Wir sind altmodisch und pflegen den persönlichen Kontakt zu unseren Kunden, die uns viele Jahre die Treue halten und dankbar sind für jede Menge Inspirationen, Ideen, Impulse."(Text: Thomas Scharfstädt. Fotos: Julia König/ Königsdruck)

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Weihnachtsessen

Absage Weihnachtsessen der DPRG-Landesgruppe am 1.12.15

Sind es die zahlreichen Termine, die viele von uns in den letzten Wochen des Jahres drücken oder sind es die wenig besinnlichen Ereignisse dieser Tage? Wir wissen es nicht. Tatsache ist, dass die Resonanz auf unsere Einladung(en) zum traditionellen Weihnachtsessen so gering ist, dass wir uns im Vorstand der Landesgruppe vorzeitig zur Absage entschlossen haben. Wir bedauern diese Absage, hoffen aber, dass wir Sie im neuen Jahr bei unserem geplanten Neujahrsempfang umso zahlreicher und ohne Termindruck begrüßen können. Einzelheiten werden im Januar verschickt.

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Nachgefragt

 

Professioneller Umgang mit Konflikten DPRG-Workshop

Der Vorstand der DPRG-Landesgruppe Berlin/Brandenburg hatte für den 28. Oktober 2015 zum Workshop Gewaltfreie Kommunikation (GFK) in die Bundesgeschäftsstelle nach Berlin eingeladen.

Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation" bietet Basis für weitere Veranstaltungen im Jahr 2016 Berlin

Die Teilnehmer, die beruflich bedingt allesamt ein hohes Interesse an der GFK zeigten, sprachen sich während des Workshops einheitlich dafür aus, das Thema im Jahr 2016 durch weitere Angebote der DPRG zu vertiefen. Nachgefragt sind für künftige Veranstaltungen konkrete Fallbeispiele aus dem PR-Alltag und praxisnahe Übungen für den professionellen Umgang mit Konflikten.

"Das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation, das von Marshall B. Rosenberg begründet wurde, gewinnt für Kommunikationsfachleute in Unternehmen und Institutionen offenbar an Bedeutung. Man spürt förmlich, wie PR-Kolleginnen und Kollegen jetzt tiefer in das Thema eintauchen möchten. Sie sind an der Erlernung offener, gewaltfreier Haltungen und an der Fähigkeit des aktiven Zuhörens interessiert", sagt Workshop-Leiter und Kommunikations-Coach Gerhard Mahnken.

In der Anwendung der Gewaltfreien Kommunikation lägen für Entscheidungsträger/innen und Mitarbeiter/innen der Kommunikationsbranche hervorragende Möglichkeiten der Effizienz- und Motivationssteigerung. Der systemisch-professionelle Umgang mit Konflikten über die GFK ist für Mahnken geradezu eine Schlüssel-Ressource in Unternehmen und Institutionen.

Eine beiderseitige Bereitschaft zu Unvoreingenommenheit, Einfühlsamkeit, klarer Bedarfsbenennung und Wertschätzung zwischen Akteuren führe im Arbeitsalltag nachweislich zu mehr Zufriedenheit und zu unternehmerischer Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit. Im Coaching- und Mediationsgeschäft sei die GFK längst eine bewährte Methode.

Sie könne auf eine Karriere zurückblicken, die in den USA begann und seit den 1970er Jahren weltweit steil nach oben zeige. Für Kommunikationsfachleute und für Verbände stehe ihre Anwendung aber erst am Anfang. Mahnken will das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation deshalb im Jahr 2016 mit weiteren DPRG-Veranstaltungen zum Thema anbieten.

Kontakt: post[at]mahnkencoach[dot]de; www.mahnkencoach.de

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