Streusandbuechse.de - Kommunikation in Berlin & Brandenburg
  Ausgabe 07/Dezember 2002 Information der DPRG Berlin/Brandenburg  
Inhalt
  Editorial
  Thema:
Kommunikation im Umbruch
  Interview
"Das Auge isst mi"
  Caputh macht Laune
Sommerausflug der DPRG Berlin/Brandenburg
  Glosse
Berlin - mitten in Europa?
  Neue Mitglieder
  Portrait
Günter Bentele
  Wahlen
Danke für Ihr Vertrauen
  Streusandbüchse nun auch digital in Berlin
 

Kommunikation und Wissenschaft
PR für Watson und Crick

  Richtigstellung
  Todesanzeige
  digitale Kommunikation
  Termine
  Impressum
Archiv
 

Streusandbüchse 01/01
Streusandbüchse 02/01
Streusandbüchse 03/01
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Streusandbüchse 05/02
Streusandbüchse 06/02
Streusandbüchse 07/02
Streusandbüchse 08/03
Streusandbüchse 09/03
Streusandbüchse 10/04
Streusandbüchse 11/04

 
 
Interview: "Das Auge isst mit":
Esther Cmok frischt die Streusandbuechse.de auf

Esther und Hagen Cmok
  Frau Cmok, Sie haben der Streusandbüchse ein neues Outfit verpasst. Hat Ihnen das alte nicht gefallen?
Ich finde es wichtig, dass man anfängt und eine gute Idee zügig umsetzt. Sicher, das alte Erscheinungsbild war verbesserungswürdig und deshalb haben wir ja auch unsere Ideen eingebracht. Wir haben beim Redesign insbesondere die an sich gute Idee des Titels optimiert und durch die Farbgebung und Nutzerführung ein modernes Online-Layout entwickelt.

Was ist beim Online-Design anders, wie unterscheidet sich das Anforderungsprofil?
Gegenüber dem Print-Design unterliegt das Online-Design viel mehr Einschränkungen. Das Internet ist ein internationales Medium, d.h. die einzelnen Internetseiten müssen auf den verschiedensten Computerplattformen mit den unterschiedlichsten Browsern geöffnet und gelesen werden können. Dadurch ergeben sich Einschränkungen im Einsatz von Bildmaterial und Typographie. Zu große Bilddaten verlangsamen gerade bei älteren Rechnern den Seitenaufbau ungemein. Beim Text sollte auf den Einsatz vom Blocksatz verzichtet werden und auch beim Umfließen der Bilder mit Texten sollte darauf geachtet werden, dass gerade ältere Browser große Löcher in den Fließtext reißen können. Hinzu kommt, dass sich das Internet mit seiner Technik und Geschwindigkeit einem extrem schnellen Wandel unterzieht. Was heute absolut modern ist, kann schon nächste Woche veraltet sein.

Die SB ist ja gewissermaßen eine ehrenamtliche Homepage für PR-Professionals. Gelten da aus Ihrer Sicht andere Maßstäbe als für, sagen wir mal, mittelständische Unternehmen?
Nein! Ganz im Gegenteil. Die SB seht für Jeden sichtbar im Internet. Sie ist das Aushängeschild des Verbandes der Kommunikationsprofis. Dem entsprechend professionell müssen deshalb Inhalt und Gestaltung sein. Ich denke, das erwarten die Nutzer. Denn genau wie sich das mittelständische Unternehmen durch das Internet nach außen präsentiert, so ist die SB ihre Visitenkarte im Netz.

Wo kann ich mir am besten Rat holen, wenn ich mich für's Online-Design fit machen will?
An erster Stelle natürlich aus einschlägigen Online-Magazinen. Möchte man tiefer in dieses Metier einsteigen, so bietet sich beispielsweise ein Hauptstudium am Institute of Electronic Business (www.ieb.net) der Universität der Künste in Berlin an. Ich denke jedoch, dass die Hauptaufgabe von PR-Beratern die inhaltliche und textliche Konzeption von Internetauftritten sein sollten. Die Gestaltung und Umsetzung sollte aber besser in die Hände von Designern und Programmierern gegeben werden, wenn Inhalt und Outfit einen gleich guten Eindruck beim Nutzer hinterlassen sollen. Ich glaube, es ist eine weit verbreitete (Kunden-)Meinung, dass ein schneller Rechner und Profiprogramme automatisch zu einem perfekten grafischen Ergebnis führen. Das ist allerdings ebenso wenig der Fall, wie die Tatsache, dass ein Textverarbeitungsprogramm mit Rechtschreibprüfung zu einer guten Pressemitteilung oder einem gelungenen Artikel führt.

Wie könnte es die Landesgruppe der DPRG Berlin/Brandenburg schaffen, sich noch weiter mit der SB zu profilieren?
Das Auge isst mit. Das bedeutet, gute Artikel sollten mit ansprechendem Bildmaterial und aussagekräftigen Infografiken untermauert werden. Die SB ins Netz zu stellen reicht alleine nicht aus. Es muss auch publiziert werden, dass die SB im Netz steht, z.B. durch ein Mailing.

Zum Schluss noch eine private Frage - wenn Sie gestatten. Ihr Sohn Hagen, der uns gerade mit seinen blauen Augen anschaut, wird jetzt bald zwei, oder? Was haben Sie sich denn für die nächste Zeit noch alles so vorgenommen? Wie geht's weiter?
Hagen ist jetzt fünfzehn Monate alt, aber das nur am Rande... Mein Ziel für die nächste Zeit ist die Weiterentwicklung des Partner-Gedankens von cmok|design. Wir verstehen uns als partnerschaftliches Netzwerk, das seine langjährigen Erfahrungen in den Dienst der Kunden stellt und in einem interessanten Preis-Leistungsverhältnis anbieten kann. Darüber hinaus sind wir dabei, unsere Publishing-Kompetenz weiter auszubauen. Ich denke, da ergeben sich hervorragende Synergieeffekte in der Zusammenarbeit mit PR-Beratern.

Danke für das Gespräch und für das neue Layout unserer SB.

(Die Fragen stellte Gerhard Mahnken)

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