Streusandbuechse.de - Kommunikation in Berlin & Brandenburg
  Ausgabe 08/Februar 2003 Information der DPRG Berlin/Brandenburg  
Inhalt
  Editorial
  Thema
Landesverband bereitet PR-Tag 2003 vor
  Glosse
Stets zur vollsten
  DPRG-Umfrage
Binnenmarketing
  Neu im Landesvorstand
Ulrike Propach stellt sich vor
  Portrait
Jügen Pitzer
  Neue Mitglieder
  Ortstermin
WISTA - Wissenschafts-
und Technologiestandort Berlin
  Glosse
Ansichten einer echten Berlinerin
  Jour roulant
in der Staatskanzlei Brandenburg
  Neujahrsempfang
Bildergalerie
  Kommentar
Koch’s Rezepte und Reflektionen
  Grenzerfahrungen
in der Hauptstadtregion
  Rezension
Kampagne 2!
  Neues bei den Junioren
DPRG Junioren bei Universal Music
  Rezension
Kommunikation als Gesamtkunstwerk
  Junge Kunst in Mitte
Ausstellungseröffnung
  Termine
  Impressum
Archiv
 

Streusandbüchse 01/01
Streusandbüchse 02/01
Streusandbüchse 03/01
Streusandbüchse 04/02
Streusandbüchse 05/02
Streusandbüchse 06/02
Streusandbüchse 07/02
Streusandbüchse 08/03
Streusandbüchse 09/03
Streusandbüchse 10/04
Streusandbüchse 11/04

 
 
Jour Roulant
in der Staatskanzlei Brandenburg
Potsdam ist angesagt. Und das nicht nur, wenn sich dort, wie Ende 2002 geschehen, in der Staatskanzlei 40 Mitglieder der DPRG- Landesgruppe Berlin/Brandenburg zusammenfinden. Die Gastgeber, Verbandskollegin Marita Goga, Referatsleiterin Öffentlichkeitsarbeit in der Staatskanzlei Brandenburg und Regierungssprecher Erhard Thomas informierten über das neue Corporate Design der Landesregierung Brandenburg und über medienpolitische Perspektiven. Klar, dass dabei im Verlauf des spannenden Abends immer mal wieder das Thema Länderfusion zwischen Brandenburg und Berlin zur Sprache kam. Sowohl die Gastgeber als auch die Gäste ließen nicht locker. Den beiden sympathischen Medienprofis von der Kanzlei kam dieses gegenseitige Interesse nicht ungelegen. In der lebhaften Diskussion brachte es Erhard Thomas auf den Punkt: „Am Grundsatz des Fusionsprojektes ist festzuhalten“. Zwar sei der Zeitpunkt noch fraglich, doch die positiven Zeichen seien mittlerweile nicht mehr zu übersehen. In diesem Zusammenhang nannte Thomas die bevorstehende Senderfusion von ORB und SFB sowie das Flughafenprojekt als wegweisend. Auch in den Universitäten zeichneten sich schon positive Tendenzen ab, wenn es darum gehe, den Blick über den Tellerrand der Landesgrenzen hinaus zu schärfen. Den Medien, dies ergab die Diskussion, kommt in der Fusionsdebatte nach wie vor eine Schlüsselrolle zu. Deshalb komme es vor allem auf eine kontinuierliche Pressearbeit an. Hier funktionierten die Kooperationen recht zufriedenstellend, so Erhard. Allerdings dürfe im weiteren Vorgehen das Mentalitätenproblem der Haupstadtregion im andauernden wirtschaftlichen und sozialen Transformationsprozess nicht ignoriert werden. Erhard: „Wir müssen die Capital-Region gemeinsam weiter entwickeln“.

Gerhard Mahnken



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