| Seit geraumer Zeit hält der 44. Deutsche PR-Tag in Berlin
am 23. Mai den DPRG-Landesgruppenvorstand Berlin/Brandenburg in
Atem. Grund genug, einen kurzen „Blick in die Werkstatt“
des Vorbereitungsteams zu werfen und sich eine kleine Verschnaufpause
für eine Zwischenbilanz zu gönnen. - Wie hat alles angefangen?
Wer sind die Macher? Wo gab es kontroverse Diskussionen? Wie ist
der aktuelle Status quo? Gibt es noch offene Punkte?
Die Diskussion um den PR-Tag nahm im Frühjahr 2002 ihren
Lauf. Der DPRG-Vorstand kam mit der Bitte auf den Landesverband
Berlin/Brandenburg zu, im Jahr 2003 den PR-Tag in Berlin auszurichten.
Die Vordiskussion reicht allerdings bis ins Jahr 2000 zurück.
Eigentlich wäre unsere Landesgruppe nämlich schon 2001
dran gewesen. Damals ging der Kelch allerdings an uns vorüber,
weil für 2001 der IPRA Kongress in Berlin geplant war und
man es den DPRG-Mitgliedern außerhalb von Mark und Metropole
ersparen wollte, zweimal im selben Jahr die Reise nach Berlin
anzutreten. Für 2002 hatte sich der Vorstand kurz danach
auf das Thema „Corporate Communications“ für
den 43. PR-Tag verständigt. Dieser wurde dann terminlich
mit der Gala zum Deutschen PR-Preis (Goldene Brücke) zusammengelegt
und im September letzten Jahres in Frankfurt/Main veranstaltet.
Im Herbst 2002 haben wir dann aus der Mitte des Landesvorstandes
heraus eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich mit der Vorbereitung
des PR-Tages befasst. Im Prinzip kann man sagen, dass es eigentlich
der gesamte Landesvorstand war, der sich an die Arbeit gemacht
hat. Zum Vorbereitungsteam – auch wenn sie nicht immer physisch
mit am Tisch sitzen – gehören darüber hinaus noch
Frau Büschel als Haupt-Projektverantwortliche sowie der DPRG-Vorstand,
insbesondere der engere Vorstand mit dem Präsidenten an der
Spitze. Dieser muss alle wichtigen Vorschläge absegnen und
mittragen.
Selbstverständlich kam es in einer solchen Konstellation
sowohl im Vorbereitungsteam als auch auf der Strecke zu den „Außenposten“
Bonn und Mainz manchmal zu Meinungsverschiedenheiten. Ein langes
Ringen gab es z.B. um den Titel des PR-Tages, bis sich der Kompromissvorschlag
„Politik und Kommunikation – Möglichkeiten und
Grenzen von Public Affairs“ durchgesetzt hat. Das bietet
uns eine solide Grundlage. Schon jetzt konnten wir erreichen,
dass 20 von den insgesamt 23 eingeladenen Keynote-Speakers bzw.
Referenten fest zugesagt haben. Zu diesem Kreis gehören unter
anderem Wirtschaftsminister Wolfgang Clement
als Schirmherr, Richard Edelman als Keynote-Speaker,
Professor Günter Bentele als Keynote-Speaker
und Workshop-Moderator sowie Tissy Bruns als
Moderatorin der Schluss-Diskussion. Noch nicht festgezurrt und
benannt werden konnte aus nahe liegenden Gründen der Überraschungsgast
...
Matthias Koch
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