Politik ist immer auch Kommunikation. Wenn Sie, liebe Leserin, lieber
Leser, in dieser achten Streusandbuechse.de stöbern, werden
Sie sehen: Die Rolle von Public Relations im politischen Raum gewinnt
zunehmend an Bedeutung. Und das nicht bloß in der viel zitierten
Hauptstadtregion. Das Wahldebakel für die SPD in Niedersachsen
und Hessen hat Anfang Februar wieder einmal gezeigt, wie unberechenbar
die Steuerung politischer Geschicke verläuft, wenn keine konzeptuelle
kommunikative Grundlage da ist. In einem bisher kaum gekannten Ausmaß
fanden wieder mal ’dezentrale Bundestagswahlen’ auf
Länderebene statt - surprise, surprise mehr->
Atempause...
Landesverband bereitet PR-Tag 2003 in Berlin vor
Public Relations beginnt
sich neu auszurichten. In weniger als einem Jahrzehnt haben sich
die PR-Handlungsfelder rapide verändert. Aus der Presse- und
Medienarbeit, mit der PR einst ihren Anfang genommen hatte, ist
heute längst ein Verbund von Kommunikationsmethoden und -instrumenten
geworden. Diese Expansion ist nicht neu. Aber nicht voraussehbar
war die Dynamik einer global gewordenen Medien- und Kommunikationsgesellschaft,
welche die Geschäftsgrundlagen von PR nachhaltig verändert
hat. mehr->
Stets zur vollsten Achim Kühne-Henrichs über lebende Zeugnissprache
Achim Kühne-Henrichs
Was soll man machen in diesen harten Zeiten?
Lohnkosten. Lohnnebenkosten. Lohnoverheadkosten. Da kommen kostengünstige
Praktikanten, Volontäre, Berufseinsteiger und sonstige PR-Newcomer
gerade richtig. Die machen einen guten Eindruck, drängen tatkräftig
voran, haben auch schon hier und da Erfahrungen gesammelt. Davon
kann man mehrere gebrauchen. Für jedes Projektteam einen. Oder
zwei. Schließlich gibt’s ja inzwischen das ausgearbeitete
Agentur-Manual. Da steht drin, wie alles geht.
Vor einigen Jahren gab es für diese erste Zeit im Job hier
und da bereits echten Lohn. Zugegeben, das hat sich ein wenig
abgeschliffen. Mal war wirklich kein Geld da. Dann kamen die ersten
mit Arbeitsamtsfinanzierung. Andere haben gar nicht gefragt. So
hat es sich eingependelt, dass es Leute gibt, tolle Leute, die
es für lau machen. Weil sie rein wollen ins Geschäft.
Weil sie Berufserfahrung brauchen. Weil das Zeugnis zählt.
mehr->
Binnenmarketing
– Akteure für Brandenburg und
Berlin gesucht
Was ist bloß mit dem Image
der Hauptstadtregion los? Diese Frage hat es schon deswegen in sich,
weil es immer auf die Perspektive der Betrachtenden ankommt, wenn
wir Images auf die Spur kommen wollen. Das gilt in einem besonderen
Maße für die Betrachtung von Raumbildern (Ipsen, 1997). Obwohl regionale
Images im Standortwettbewerb und im Marketing für Regionen eine
Schlüsselstellung einnehmen, wird dem regionalen Binnenmarketing
auf politischer, wirtschaftlicher und administrativer Ebene in Brandenburg
und Berlin bisher kaum Beachtung geschenkt. Initiativen wie "Perspektive
Berlin/Brandenburg" sowie andere intermediäre Einrichtungen bestätigen
diese seltsame Regel.
Ein Indiz dafür, dass es in der Region kein belastbares Raumbild
für die ansässige Bevölkerung gibt, bleibt nach wie vor der gescheiterte
Fusionsanlauf von 1996. Wir erinnern uns: Seinerzeit hatte man u.a.
versucht, die Bevölkerung mit Loriotmännchen von der Peripherie
ins Zentrum zu locken und vice versa. Wohl auch deshalb, weil der
Autor dieser Bilder, Herr von Bülow, auf vertraute Entwicklungspfade
in der märkischen Sphäre zurückblicken mochte. mehr->
Neu im Landesvorstand Die „Allgäuer Botschafterin“ Ulrike Propach stellt sich vor
Ulrike Propach
Geboren und aufgewachsen bin ich da, wo andere
Urlaub machen: Mitten im schönsten Allgäu in der Kreisstadt
Marktoberdorf.
Mein Studium habe ich aus fachlichen Gründen in zwei wunderschönen
Städten in Bayern absolviert – Regensburg und Bamberg.
Der Abschluss in Diplom-Soziologie wurde ergänzt mit Kommunikationswissenschaften/PR,
Personal & Organisation und Politik. Neben dem Studium habe
ich an zwei Forschungsprojekten mitgearbeitet (Politikstile, Teilbereich
USA; Christentum - ein Vergleich Südkorea und Deutschland).
Meinen Berufseinstieg hatte ich im Protokoll der EXPO 2000 Hannover
GmbH –VIP-Betreuung und Veranstaltungsmanagement auf höchstem
internationalem Niveau für 1,5 Jahre, ähnlich der Arbeit
des Auswärtigen Amtes. „Nebenbei“ kenne ich mich
nun in Sachen Titel, Flaggen, Aufbau einer Wagenkolonne, Sicherheit
etc. aus. mehr->
Portrait
Jürger Pitzer –
Anwalt der Res publica
Jürger Pitzer
„Wir alle sind mitverantwortlich für die öffentlichen
Angelegenheiten, die Res publica. PR und RP sind zwei Seiten einer
Medaille.“ Damit bringt Jürgen Pitzer, Präsident
der DPRG, seine „Philosophie“ der Bildung von und
des Umgangs mit öffentlicher Meinung auf den Punkt. Ausgehend
von Ciceros „De re publica“, vor rund 2000 Jahren
geschrieben, sieht er darin „wesentliche, nach wie vor gültige
Gründe für das Engagement als Politiker, das Gemeinwesen
und die Aufrechterhaltung von Sitte und Moral in einem ausdifferenzierten
(demokratischen) Staat.“
Besonders am Herzen liegt ihm in diesem Spannungsfeld der öffentlichen
Meinung der „Qualitätsjournalismus.“ „Ein
verstärktes Engagement für qualitativen Journalismus
und eine neue Diskussionskultur in Medien und Parlamenten sind
bessere Voraussetzungen für das Wiedererstarken der Öffentlichkeit
als Kontrollmechanismus in unserer Gesellschaft als jede ethischen
Verhaltensregeln“, sagt Pitzer – und das nicht nur
im Hinblick auf die causa Hunzinger. Ihm macht Sorge, dass „die
wirtschaftlichen Grundlagen für nachhaltigen Qualitätsjournalismus
deutlich in Frage gestellt und damit auch die Einfallstore für
rein wirtschaftliche Interessen sowie einseitige Berichterstattungen
geöffnet sind.“
Er sieht einen „bedenklichen Pluralitätsverlust der
Öffentlichkeit und damit eine Gefährdung dessen, was
man unter der `res publica` als dem durch die Öffentlichkeit
kontrollierten Gemeinwesen versteht. Eine transparente Öffentlichkeit
ist abhängig von der Vermittlung und der Kontrollfunktion
der Medien, und wir alle müssen mehr als bisher tun, die
Arbeitsweisen von PR und der Res publica – oder Public Affairs
– durch eine verbesserte Transparenz unserer Tätigkeit
deutlich zu machen, um nicht mehr so leicht mit Piraten, die unter
falscher Flagge segeln, verwechselt zu werden.“
Unter welchen vielfältigen Aspekten diese Arbeitsweisen stehen
können, wird Thema des diesjährigen PR-Tages am 23. Mai
in Berlin sein, der unter dem Motto „Politik und Kommunikation
– Möglichkeiten und Grenzen von Public Affairs “
steht. Die Strategie, die DPRG als den Berufsverband für die
Beteiligten am politischen Kommunikationsprozess zu etablieren,
entspricht dabei voll und ganz Pitzers Verständnis von seiner
Arbeit in der und für die DPRG. mehr->
Herzlich Willkommen! Neue Mitglieder
Oliver Jeschonnek
(Juniorenmitglied)
Katrin Rothe (studentisches Mitglied)
Birgit Schulze-Gabriel (ordentliches Mitglied)
Martin Schaarschmidt (Juniorenmitglied)
Anja Schenk (studentisches Mitglied)
Lydia Strutzberg (Juniorenmitglied)
Samuel Troll (ordentliches Mitglied)
Ortstermin
WISTA - Wissenschafts-
und Technologiestandort Berlin The Spirit of Adlershof
WISTA - Adlershof
Berlin-Adlershof, das war einmal ein Synonym für Staatsrundfunk,
Propaganda aus der giftspritzenden Feder des Karl-Eduard von Schnitzler.
Wenn es in der jüngsten Vergangenheit einen Paradigmenwechsel gegeben
hat, dann hier, an dem auf den ersten Blick im süd-östlichen
Abseits gelegenen Kiez, der so gar nichts mehr gemeinsam hat mit seinen
alten Symbolen. Spätestens seit dem ”Kandidaten-Duell”
zwischen Schröder und Stoiber im Sommer 2002 ist Adlershof ins
Blickfeld der breiten Öffentlichkeit geraten und wird in Wissenschaftskreisen
schon längst als Marke gehandelt. Wer in den Forschungsfeldern
Optoelektronik, Hochfrequenztechnik oder Luft- und Raumfahrt beheimatet
ist, kennt den traditionsreichen Standort auch in Los Angeles oder Tokio.
Eine große Attraktivität stellt die Ansiedlung der Humboldt
Universität dar. Die älteste Alma mater Berlins verlagert
25% ihrer Kapazitäten nach Adlershof. Gewollt ist ein reger Austausch
von Gedanken und Personal. Diese Verankerung gestaltet sich zurzeit
positiv und stößt auf gegenseitiges Interesse bei Industrie
und Forschung. mehr->
Birgit M. Hankiewicz mit Bonn - Ansichten einer echten Berlinerin
Birgit M. Hankiewicz
Offensichtlich birgt die Beziehungskiste zwischen Bonn und
Berlin – im Jahr 14 nach dem Fall der Mauer – immer noch genügend
Sprengstoff und anhaltendes Interesse in der allgemeinen Öffentlichkeit.
Sonst würde das Thema nicht als Dauerbrenner die Kolumnen
der Tageszeitungen füllen oder, wie kürzlich erlebt, Aggressionen
unter meinen Silvesterparty-Gästen stiften. Nun, bei mir fing
die Begegnung mit Bonn 1993 an. Aus beruflichen Gründen verschlug
es mich damals in die ehemalige Bundeshauptstadt. Ich hatte
Bilder eines übersichtlichen und ruhigen Städtchens im Kopf
und erwartete deshalb gleich am Flughafen Köln-Bonn jecke
Karnevalisten, die mich auch außerhalb der Saison (11.11.
bis Aschermittwoch des darauffolgenden Jahres) bunt kostümiert
und bestens gelaunt aufs Herzlichste willkommen heißen würden.
Und Taxifahrer, die besonders uns Berliner lieben. Und hier
lernte ich gleich meine erste Lektion: „Beantworte die Frage
des Taxifahrers nach deiner Herkunft nie ehrlich!“ Schwindelig,
mit mulmigem Magengefühl und leicht grün im Gesicht schlug
ich 20 Minuten später irgendwo in Bonn auf, um einer Runde
rheinischer Frohnaturen Kampagnenideen für gesamtdeutsche
Agrarprodukte zu präsentieren. Nach getaner Arbeit ging es
in die Kantine. „Himmel un Äd“ stand da auf der Karte und
ich rümpfte die Nase. Kritische Blicke erntend, fragte ich
nach Zusammensetzung und Inhalt dieser Speise. Extrovertiert
und so spontan wie ich nunmal bin, platzte aus mir heraus,
dass dies zu meinen typischen Berliner Lieblings-Leib-und-Magen-Muttis-Küche-Gerichten
zählte und hierzulande einfach Blutwurscht mit Sauerkraut
und Quetschkartoffeln heeßt. Lektion 2: „Ziehe nie öffentlich
die Herkunft eines traditionellen rheinischen Rezeptes in
Zweifel.“ mehr->
Jour roulant
in der Staatskanzlei des Landes Brandenburg
Potsdam ist angesagt.
Und das nicht nur, wenn sich dort, wie Ende 2002 geschehen,
in der Staatskanzlei 40 Mitglieder der DPRG- Landesgruppe
Berlin/Brandenburg zusammenfinden. Die Gastgeber, Verbandskollegin
Marita Goga, Referatsleiterin Öffentlichkeitsarbeit in
der Staatskanzlei Brandenburg und Regierungssprecher Erhard
Thomas informierten über das neue Corporate Design der
Landesregierung Brandenburg und über medienpolitische
Perspektiven. Klar, dass dabei im Verlauf des spannenden Abends
immer mal wieder das Thema Länderfusion zwischen Brandenburg
und Berlin zur Sprache kam. Sowohl die Gastgeber als auch
die Gäste ließen nicht locker. Den beiden sympathischen
Medienprofis von der Kanzlei kam dieses gegenseitige Interesse
nicht ungelegen. In der lebhaften Diskussion brachte es Erhard
Thomas auf den Punkt: „Am Grundsatz des Fusionsprojektes
ist festzuhalten“. Zwar sei der Zeitpunkt noch fraglich,
doch die positiven Zeichen seien mittlerweile nicht mehr zu
übersehen. In diesem Zusammenhang nannte Thomas die bevorstehende
Senderfusion von ORB und SFB sowie das Flughafenprojekt als
wegweisend. Auch in den Universitäten zeichneten sich
schon positive Tendenzen ab, wenn es darum gehe, den Blick
über den Tellerrand der Landesgrenzen hinaus zu schärfen.
Den Medien, dies ergab die Diskussion, kommt in der Fusionsdebatte
nach wie vor eine Schlüsselrolle zu. Deshalb komme es
vor allem auf eine kontinuierliche Pressearbeit an. Hier funktionierten
die Kooperationen recht zufriedenstellend, so Erhard. Allerdings
dürfe im weiteren Vorgehen das Mentalitätenproblem
der Haupstadtregion im andauernden wirtschaftlichen und sozialen
Transformationsprozess nicht ignoriert werden. Erhard: „Wir
müssen die Capital-Region gemeinsam weiter entwickeln“.
Public Relations und ihre gesellschaftliche Verantwortung
Nicht erst seit der Hunzinger-Affäre im letzten Sommer beklagen
sich die üblichen Verdächtigen, sprich die
PR-Professionals in herausgeho-benen Positionen und andere, über
eine mangelnde Anerkennung
unserer Profession innerhalb der Gesellschaft. PR-Profis haben
einen
– von außen her betrachtet – schillernden Beruf,
der sich eher am unteren Ende der Reputations-Skala befindet.
Der Ruf von PR-Fachleuten ist ebenso bescheiden wie etwa der von
Journalisten. Anders herum gesagt: Wir haben nicht annähernd
einen vergleichbar positiven Ruf wie etwa Ärzte, Rechtsanwälte,
Apotheker oder gar Pfarrer. mehr->
"Grenzerfahrungen" in der Hauptstadtregion
Die Entwicklung der Brandenburger Grenzregion vor
der EU-Erweiterung gerät zunehmend in den Blick öffentlicher
und privater Akteure. Bis 2004 bleibt nicht mehr viel Zeit, um die
wirtschafts- und sozialräumlichen Weichen zu stellen. Michael
Arndt vom Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung
(IRS) wies vor diesem Hintergrund in seinem Ein-gangsstatement zum
16. Regional-gespräch Ende 2002 in Erkner bei Berlin darauf
hin, den Ausbau der Verkehrs-Infrastruktur in der deutsch-polnischen
Grenzregion als politische und wirtschaftliche Herausforderung zu
begreifen. Gleichwohl seien auch weiche Standortfaktoren zu berück-sichtigen,
dies gelte vor allem für die Befindlichkeiten in der Hauptstadt-region.
In ähnlicher Richtung argumentierte auch Jochen Bethkenhagen
vom Ministerium der Justiz und für Europaangelegen-heiten des
Landes Brandenburg. Er plädierte für einen Mittelweg:
Sowohl das Land Brandenburg als auch die Kommunen sollten gleichermaßen
an der Grenzraum-entwicklung mitarbeiten. Hierzu seien Leitbilder
wie das in jüngster Zeit diskutierte "deutsch-polnische
Haus" durchaus eine "Denkhilfe". mehr->
Rezension
"Kampagne!2"
Wahlkampf-Know how, Public Affairs und Politikberatung in Deutschland
auf dem Wege der Professionalisierung
Mit dem aktuellen Reader "Kampagne!2"
präsentieren die Herausgeber Marco Althaus und Vito Cecere
dem Fachpublikum einen bunten Strauß an Soll-Ist-Vergleichen
und Fachartikeln zum mittlerweile weiten Feld der politischen
Kommunikation. Vier Abschnitte auf 450 Seiten - Strategie, Wahl
2002, Medien (Schwerpunkt online) und Profession - bieten reichlich
Anlass zum Blick hinter die Kulissen und Reflektieren eigener
Positionen. Der Charakter der Artikel bewegt sich zwischen eingehenden
Analysen und Abschnitten, die eher einen Überblick vermitteln.
Die Autoren kommen aus verschiedenen Bereichen: Politikberater,
Politologen aus Wissenschaft und Praxis, Parteienkenner sowie
PR-Fachleute haben ihre Erfahrungen zu Papier gebracht.
Für den Wahlkampf-interessierten Leser bietet dieses Werk
sicherlich am meisten, da der Bundestagswahlkampf 2002 aus allen
Partei-Perspektiven beleuchtet wird und mit europäischen
bzw. internationalen Erfahrungen aus dem ersten Teil abgeglichen
werden kann. Althaus beschreibt in seinen ausführlichen Betrachtungen
die Wahlkämpfe aus Frankreich, Italien und Großbritannien
anhand der Spitzenpolitiker Jospin und Chirac, Berlusconi sowie
Blair. Die Rolle der Büros und der Unterstützer wird
dabei hervorgehoben.
Allgemein geht der Trend weg vom reinen Campaigning hin zum intelligenten
Breitband-Ansatz. Ob es sich um die Veränderungen von der
kuscheligen Bonner zur komplexeren Berliner Republik, den gekonnten
Umgang mit der Krise oder um den emotional-fachlichen Wahlkampf
handelt - die Erdung der Politischen Kommunikation hat eingesetzt.
"Kampagne!2" bietet insgesamt ein breites Bild der Polit-PR-Szene
in Deutschland und deren Erfahrungen - wir sind gespannt, wie
es weiter geht!
Ulrike Propach
ALTHAUS Marco und CECERE Vito (Hrsg.): Kampagne!2 - Neue Strategien
für Wahlkampf, PR und Lobbying. LIT Verlag Münster-
Hamburg - London, 2003
ISBN 3-8258-5995-9 (24,90 Euro)
Musik lag in der Luft: Ende Januar sprachen wir mit dem Pressesprecher
von Universal Music, Jakob Sylvester Bilabel, und seiner Kollegin
Sophie Greiner. Knapp 30 Junioren und Gäste nutzten die Chance,
aus erster Hand die mit dem Umzug in die Hauptstadt verbundenen
PR-Aufgaben zu erörtern und über die aktuelle Situation
in der Musikbranche zu diskutieren. Anschließend ließen
wir - in der gewohnt informellen und angenehmen Atmosphäre
der Junioren-Stammtische - im Restaurant Fritz Fischer im Universal
Haus den Abend ausklingen.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „agenTOUR“,
in der sich uns PR-Agenturen vorstellen, waren wir zuletzt Gast
der Agentur Querverbindungen. Falls Sie Ihre Agentur im Rahmen
dieser Reihe präsentieren wollen, können Sie sich an
Barbara Kräutlein unter barbara@metrofiles.de
wenden.
Am 14.2. hat die STAGE Holding alle Junioren zur
Vorstellung von DE LA GUARDA eingeladen.
Diese Frage muss wohl im Mittelpunkt gestanden
haben, als die beiden Autoren Jan Flaskamp (Journalist, Mitglied
des Vorstandes der Flaskamp AG) und Klaus Schmidbauer (strategischer
Konzeptioner, Trainer und Dozent) die Idee für dieses Fachbuch
hatten. Dabei herausgekommen ist ein „Praxisleitfaden für
die Umsetzung von integrierter Kommunikation“, der seinen
Namen voll und ganz verdient. Auf insgesamt 106 Seiten und in
acht Kapiteln vermitteln die Autoren, was integrierte Kommunikation
überhaupt bedeutet und auf welchem Status quo sich das Thema
aus Sicht der Agenturen und Auftraggeber bewegt. Darüber
hinaus wird beleuchtet, welche Barrieren innerhalb von Unternehmen
die erfolgreiche Umsetzung solcher Konzepte behindern und welche
Hindernisse es bei der Planung zu überwinden gilt.
mehr->
Junge Kunst in Mitte
Auch für die DPRG-Mitglieder aus Berlin und Brandenburg
ein ungewöhnlicher Termin: Die Vorstände der Gazprom
Joint-Stock Company sowie der VNG-Verbundnetz Gas AG hatten zur
Vernissage in den Kunsthof Oranienburger Straße in Berlin-Mitte
eingeladen, bei der die künstlerischen Ergebnisse eines Kindermalwettbewerbs
zum Thema Erdgas gezeigt wurden. Aus Anlass ihres zehnjährigen
Bestehens als „Joint-Stock Company“ hatte der russische
Gas-Versorger Gazprom den Wettbewerb ausgelobt und zeigt nun die
Bilder in Form einer Wanderausstellung in einigen europäischen
Hauptstädten. Startpunkt für diese Ausstellungsreihe
ist Berlin und wer noch zweifelte, konnte sich vor Ort überzeugen,
dass die Kinder ihre Gedanken in großer Detailtreue und
Ideenreichtum jenseits von naiver Malerei zu Papier brachten.
Die Qualität der Einsendungen lobten auch der Stellvertreter
des Gazprom-Vorstandsvorsitzenden, Sergej Alexejewitsch Lukasch
und das VNG-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Gerhardt Wolff in ihren
Grußworten. Der Abend fand seinen Ausklang mit einem exquisiten
Buffet und ausgesuchtem Service. Druckversion
24.05.2003
Hauptausschusssitzung und Mitgliederversammlung DPRG
Impressum
Streusandbüchse.de
Informationen für die Mitglieder
der DPRG Berlin/Brandenbrug
Herausgeber: Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) Landesgruppe
Berlin/Brandenburg e.V.