Streusandbuechse.de - Kommunikation in Berlin & Brandenburg
  Ausgabe 08/Februar 2003 Information der DPRG Berlin/Brandenburg  
Inhalt
  Editorial
  Thema
Landesverband bereitet PR-Tag 2003 vor
  Glosse
Stets zur vollsten
  DPRG-Umfrage
Binnenmarketing
  Neu im Landesvorstand
Ulrike Propach stellt sich vor
  Portrait
Jügen Pitzer
  Neue Mitglieder
  Ortstermin
WISTA - Wissenschafts-
und Technologiestandort Berlin
  Glosse
Ansichten einer echten Berlinerin
  Jour roulant
in der Staatskanzlei Brandenburg
  Neujahrsempfang
Bildergalerie
  Kommentar
Koch’s Rezepte und Reflektionen
  Grenzerfahrungen
in der Hauptstadtregion
  Rezension
Kampagne 2!
  Neues bei den Junioren
DPRG Junioren bei Universal Music
  Rezension
Kommunikation als Gesamtkunstwerk
  Junge Kunst in Mitte
Ausstellungseröffnung
  Termine
  Impressum
Archiv
 

Streusandbüchse 01/01
Streusandbüchse 02/01
Streusandbüchse 03/01
Streusandbüchse 04/02
Streusandbüchse 05/02
Streusandbüchse 06/02
Streusandbüchse 07/02
Streusandbüchse 08/03
Streusandbüchse 09/03
Streusandbüchse 10/04
Streusandbüchse 11/04

 
Editorial

Gerhard Mahnken
Politik ist immer auch Kommunikation. Wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser, in dieser achten Streusandbuechse.de stöbern, werden Sie sehen: Die Rolle von Public Relations im politischen Raum gewinnt zunehmend an Bedeutung. Und das nicht bloß in der viel zitierten Hauptstadtregion. Das Wahldebakel für die SPD in Niedersachsen und Hessen hat Anfang Februar wieder einmal gezeigt, wie unberechenbar die Steuerung politischer Geschicke verläuft, wenn keine konzeptuelle kommunikative Grundlage da ist. In einem bisher kaum gekannten Ausmaß fanden wieder mal ’dezentrale Bundestagswahlen’ auf Länderebene statt - surprise, surprise mehr->
 

Atempause...
Landesverband bereitet PR-Tag 2003 in Berlin vor

Public Relations beginnt sich neu auszurichten. In weniger als einem Jahrzehnt haben sich die PR-Handlungsfelder rapide verändert. Aus der Presse- und Medienarbeit, mit der PR einst ihren Anfang genommen hatte, ist heute längst ein Verbund von Kommunikationsmethoden und -instrumenten geworden. Diese Expansion ist nicht neu. Aber nicht voraussehbar war die Dynamik einer global gewordenen Medien- und Kommunikationsgesellschaft, welche die Geschäftsgrundlagen von PR nachhaltig verändert hat. mehr->
 
Glosse
Stets zur vollsten
Achim Kühne-Henrichs über lebende Zeugnissprache

Achim Kühne-Henrichs
Was soll man machen in diesen harten Zeiten? Lohnkosten. Lohnnebenkosten. Lohnoverheadkosten. Da kommen kostengünstige Praktikanten, Volontäre, Berufseinsteiger und sonstige PR-Newcomer gerade richtig. Die machen einen guten Eindruck, drängen tatkräftig voran, haben auch schon hier und da Erfahrungen gesammelt. Davon kann man mehrere gebrauchen. Für jedes Projektteam einen. Oder zwei. Schließlich gibt’s ja inzwischen das ausgearbeitete Agentur-Manual. Da steht drin, wie alles geht.

Vor einigen Jahren gab es für diese erste Zeit im Job hier und da bereits echten Lohn. Zugegeben, das hat sich ein wenig abgeschliffen. Mal war wirklich kein Geld da. Dann kamen die ersten mit Arbeitsamtsfinanzierung. Andere haben gar nicht gefragt. So hat es sich eingependelt, dass es Leute gibt, tolle Leute, die es für lau machen. Weil sie rein wollen ins Geschäft. Weil sie Berufserfahrung brauchen. Weil das Zeugnis zählt.
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Binnenmarketing
– Akteure für Brandenburg und
Berlin gesucht

Was ist bloß mit dem Image der Hauptstadtregion los? Diese Frage hat es schon deswegen in sich, weil es immer auf die Perspektive der Betrachtenden ankommt, wenn wir Images auf die Spur kommen wollen. Das gilt in einem besonderen Maße für die Betrachtung von Raumbildern (Ipsen, 1997). Obwohl regionale Images im Standortwettbewerb und im Marketing für Regionen eine Schlüsselstellung einnehmen, wird dem regionalen Binnenmarketing auf politischer, wirtschaftlicher und administrativer Ebene in Brandenburg und Berlin bisher kaum Beachtung geschenkt. Initiativen wie "Perspektive Berlin/Brandenburg" sowie andere intermediäre Einrichtungen bestätigen diese seltsame Regel.

Ein Indiz dafür, dass es in der Region kein belastbares Raumbild für die ansässige Bevölkerung gibt, bleibt nach wie vor der gescheiterte Fusionsanlauf von 1996. Wir erinnern uns: Seinerzeit hatte man u.a. versucht, die Bevölkerung mit Loriotmännchen von der Peripherie ins Zentrum zu locken und vice versa. Wohl auch deshalb, weil der Autor dieser Bilder, Herr von Bülow, auf vertraute Entwicklungspfade in der märkischen Sphäre zurückblicken mochte. mehr->
 
Neu im Landesvorstand
Die „Allgäuer Botschafterin“ Ulrike Propach stellt sich vor

Ulrike Propach
Geboren und aufgewachsen bin ich da, wo andere Urlaub machen: Mitten im schönsten Allgäu in der Kreisstadt Marktoberdorf.

Mein Studium habe ich aus fachlichen Gründen in zwei wunderschönen Städten in Bayern absolviert – Regensburg und Bamberg. Der Abschluss in Diplom-Soziologie wurde ergänzt mit Kommunikationswissenschaften/PR, Personal & Organisation und Politik. Neben dem Studium habe ich an zwei Forschungsprojekten mitgearbeitet (Politikstile, Teilbereich USA; Christentum - ein Vergleich Südkorea und Deutschland).

Meinen Berufseinstieg hatte ich im Protokoll der EXPO 2000 Hannover GmbH –VIP-Betreuung und Veranstaltungsmanagement auf höchstem internationalem Niveau für 1,5 Jahre, ähnlich der Arbeit des Auswärtigen Amtes. „Nebenbei“ kenne ich mich nun in Sachen Titel, Flaggen, Aufbau einer Wagenkolonne, Sicherheit etc. aus. mehr->

 
Portrait
Jürger Pitzer –
Anwalt der Res publica

Jürger Pitzer
„Wir alle sind mitverantwortlich für die öffentlichen Angelegenheiten, die Res publica. PR und RP sind zwei Seiten einer Medaille.“ Damit bringt Jürgen Pitzer, Präsident der DPRG, seine „Philosophie“ der Bildung von und des Umgangs mit öffentlicher Meinung auf den Punkt. Ausgehend von Ciceros „De re publica“, vor rund 2000 Jahren geschrieben, sieht er darin „wesentliche, nach wie vor gültige Gründe für das Engagement als Politiker, das Gemeinwesen und die Aufrechterhaltung von Sitte und Moral in einem ausdifferenzierten (demokratischen) Staat.“
Besonders am Herzen liegt ihm in diesem Spannungsfeld der öffentlichen Meinung der „Qualitätsjournalismus.“ „Ein verstärktes Engagement für qualitativen Journalismus und eine neue Diskussionskultur in Medien und Parlamenten sind bessere Voraussetzungen für das Wiedererstarken der Öffentlichkeit als Kontrollmechanismus in unserer Gesellschaft als jede ethischen Verhaltensregeln“, sagt Pitzer – und das nicht nur im Hinblick auf die causa Hunzinger. Ihm macht Sorge, dass „die wirtschaftlichen Grundlagen für nachhaltigen Qualitätsjournalismus deutlich in Frage gestellt und damit auch die Einfallstore für rein wirtschaftliche Interessen sowie einseitige Berichterstattungen geöffnet sind.“
Er sieht einen „bedenklichen Pluralitätsverlust der Öffentlichkeit und damit eine Gefährdung dessen, was man unter der `res publica` als dem durch die Öffentlichkeit kontrollierten Gemeinwesen versteht. Eine transparente Öffentlichkeit ist abhängig von der Vermittlung und der Kontrollfunktion der Medien, und wir alle müssen mehr als bisher tun, die Arbeitsweisen von PR und der Res publica – oder Public Affairs – durch eine verbesserte Transparenz unserer Tätigkeit deutlich zu machen, um nicht mehr so leicht mit Piraten, die unter falscher Flagge segeln, verwechselt zu werden.“
Unter welchen vielfältigen Aspekten diese Arbeitsweisen stehen können, wird Thema des diesjährigen PR-Tages am 23. Mai in Berlin sein, der unter dem Motto „Politik und Kommunikation – Möglichkeiten und Grenzen von Public Affairs “ steht. Die Strategie, die DPRG als den Berufsverband für die Beteiligten am politischen Kommunikationsprozess zu etablieren, entspricht dabei voll und ganz Pitzers Verständnis von seiner Arbeit in der und für die DPRG. mehr->
 

Herzlich Willkommen!
Neue Mitglieder

Oliver Jeschonnek (Juniorenmitglied)

Katrin Rothe (studentisches Mitglied)

Birgit Schulze-Gabriel (ordentliches Mitglied)

Martin Schaarschmidt (Juniorenmitglied)

Anja Schenk (studentisches Mitglied)

Lydia Strutzberg (Juniorenmitglied)

Samuel Troll (ordentliches Mitglied)

 
Ortstermin
WISTA - Wissenschafts- und Technologiestandort Berlin
The Spirit of Adlershof
WISTA - Adlershof

Berlin-Adlershof, das war einmal ein Synonym für Staatsrundfunk, Propaganda aus der giftspritzenden Feder des Karl-Eduard von Schnitzler. Wenn es in der jüngsten Vergangenheit einen Paradigmenwechsel gegeben hat, dann hier, an dem auf den ersten Blick im süd-östlichen Abseits gelegenen Kiez, der so gar nichts mehr gemeinsam hat mit seinen alten Symbolen. Spätestens seit dem ”Kandidaten-Duell” zwischen Schröder und Stoiber im Sommer 2002 ist Adlershof ins Blickfeld der breiten Öffentlichkeit geraten und wird in Wissenschaftskreisen schon längst als Marke gehandelt. Wer in den Forschungsfeldern Optoelektronik, Hochfrequenztechnik oder Luft- und Raumfahrt beheimatet ist, kennt den traditionsreichen Standort auch in Los Angeles oder Tokio. Eine große Attraktivität stellt die Ansiedlung der Humboldt Universität dar. Die älteste Alma mater Berlins verlagert 25% ihrer Kapazitäten nach Adlershof. Gewollt ist ein reger Austausch von Gedanken und Personal. Diese Verankerung gestaltet sich zurzeit positiv und stößt auf gegenseitiges Interesse bei Industrie und Forschung. mehr->
 
Glosse
Birgit M. Hankiewicz mit Bonn
- Ansichten einer echten Berlinerin
   

Birgit M. Hankiewicz
Offensichtlich birgt die Beziehungskiste zwischen Bonn und Berlin – im Jahr 14 nach dem Fall der Mauer – immer noch genügend Sprengstoff und anhaltendes Interesse in der allgemeinen Öffentlichkeit. Sonst würde das Thema nicht als Dauerbrenner die Kolumnen der Tageszeitungen füllen oder, wie kürzlich erlebt, Aggressionen unter meinen Silvesterparty-Gästen stiften. Nun, bei mir fing die Begegnung mit Bonn 1993 an. Aus beruflichen Gründen verschlug es mich damals in die ehemalige Bundeshauptstadt. Ich hatte Bilder eines übersichtlichen und ruhigen Städtchens im Kopf und erwartete deshalb gleich am Flughafen Köln-Bonn jecke Karnevalisten, die mich auch außerhalb der Saison (11.11. bis Aschermittwoch des darauffolgenden Jahres) bunt kostümiert und bestens gelaunt aufs Herzlichste willkommen heißen würden. Und Taxifahrer, die besonders uns Berliner lieben. Und hier lernte ich gleich meine erste Lektion: „Beantworte die Frage des Taxifahrers nach deiner Herkunft nie ehrlich!“ Schwindelig, mit mulmigem Magengefühl und leicht grün im Gesicht schlug ich 20 Minuten später irgendwo in Bonn auf, um einer Runde rheinischer Frohnaturen Kampagnenideen für gesamtdeutsche Agrarprodukte zu präsentieren. Nach getaner Arbeit ging es in die Kantine. „Himmel un Äd“ stand da auf der Karte und ich rümpfte die Nase. Kritische Blicke erntend, fragte ich nach Zusammensetzung und Inhalt dieser Speise. Extrovertiert und so spontan wie ich nunmal bin, platzte aus mir heraus, dass dies zu meinen typischen Berliner Lieblings-Leib-und-Magen-Muttis-Küche-Gerichten zählte und hierzulande einfach Blutwurscht mit Sauerkraut und Quetschkartoffeln heeßt. Lektion 2: „Ziehe nie öffentlich die Herkunft eines traditionellen rheinischen Rezeptes in Zweifel.“ mehr->
 

Jour roulant
in der Staatskanzlei des Landes Brandenburg

Potsdam ist angesagt. Und das nicht nur, wenn sich dort, wie Ende 2002 geschehen, in der Staatskanzlei 40 Mitglieder der DPRG- Landesgruppe Berlin/Brandenburg zusammenfinden. Die Gastgeber, Verbandskollegin Marita Goga, Referatsleiterin Öffentlichkeitsarbeit in der Staatskanzlei Brandenburg und Regierungssprecher Erhard Thomas informierten über das neue Corporate Design der Landesregierung Brandenburg und über medienpolitische Perspektiven. Klar, dass dabei im Verlauf des spannenden Abends immer mal wieder das Thema Länderfusion zwischen Brandenburg und Berlin zur Sprache kam. Sowohl die Gastgeber als auch die Gäste ließen nicht locker. Den beiden sympathischen Medienprofis von der Kanzlei kam dieses gegenseitige Interesse nicht ungelegen. In der lebhaften Diskussion brachte es Erhard Thomas auf den Punkt: „Am Grundsatz des Fusionsprojektes ist festzuhalten“. Zwar sei der Zeitpunkt noch fraglich, doch die positiven Zeichen seien mittlerweile nicht mehr zu übersehen. In diesem Zusammenhang nannte Thomas die bevorstehende Senderfusion von ORB und SFB sowie das Flughafenprojekt als wegweisend. Auch in den Universitäten zeichneten sich schon positive Tendenzen ab, wenn es darum gehe, den Blick über den Tellerrand der Landesgrenzen hinaus zu schärfen. Den Medien, dies ergab die Diskussion, kommt in der Fusionsdebatte nach wie vor eine Schlüsselrolle zu. Deshalb komme es vor allem auf eine kontinuierliche Pressearbeit an. Hier funktionierten die Kooperationen recht zufriedenstellend, so Erhard. Allerdings dürfe im weiteren Vorgehen das Mentalitätenproblem der Haupstadtregion im andauernden wirtschaftlichen und sozialen Transformationsprozess nicht ignoriert werden. Erhard: „Wir müssen die Capital-Region gemeinsam weiter entwickeln“.

Gerhard Mahnken

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Neujahrsempfang
Ein gelungener Jahresauftakt

Hier gibt es einige Bilder

 


 

 

 
Kommentar
 


Koch’s Rezepte und Reflektionen:

Public Relations und ihre gesellschaftliche Verantwortung


Nicht erst seit der Hunzinger-Affäre im letzten Sommer beklagen sich die üblichen Verdächtigen, sprich die
PR-Professionals in herausgeho-benen Positionen und andere, über eine mangelnde Anerkennung
unserer Profession innerhalb der Gesellschaft. PR-Profis haben einen
– von außen her betrachtet – schillernden Beruf, der sich eher am unteren Ende der Reputations-Skala befindet. Der Ruf von PR-Fachleuten ist ebenso bescheiden wie etwa der von Journalisten. Anders herum gesagt: Wir haben nicht annähernd einen vergleichbar positiven Ruf wie etwa Ärzte, Rechtsanwälte, Apotheker oder gar Pfarrer. mehr->

 
"Grenzerfahrungen" in der Hauptstadtregion
  Die Entwicklung der Brandenburger Grenzregion vor der EU-Erweiterung gerät zunehmend in den Blick öffentlicher und privater Akteure. Bis 2004 bleibt nicht mehr viel Zeit, um die wirtschafts- und sozialräumlichen Weichen zu stellen. Michael Arndt vom Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) wies vor diesem Hintergrund in seinem Ein-gangsstatement zum 16. Regional-gespräch Ende 2002 in Erkner bei Berlin darauf hin, den Ausbau der Verkehrs-Infrastruktur in der deutsch-polnischen Grenzregion als politische und wirtschaftliche Herausforderung zu begreifen. Gleichwohl seien auch weiche Standortfaktoren zu berück-sichtigen, dies gelte vor allem für die Befindlichkeiten in der Hauptstadt-region. In ähnlicher Richtung argumentierte auch Jochen Bethkenhagen vom Ministerium der Justiz und für Europaangelegen-heiten des Landes Brandenburg. Er plädierte für einen Mittelweg: Sowohl das Land Brandenburg als auch die Kommunen sollten gleichermaßen an der Grenzraum-entwicklung mitarbeiten. Hierzu seien Leitbilder wie das in jüngster Zeit diskutierte "deutsch-polnische Haus" durchaus eine "Denkhilfe". mehr->


 
 

Rezension

"Kampagne!2"

Wahlkampf-Know how, Public Affairs und Politikberatung in Deutschland auf dem Wege der Professionalisierung

Mit dem aktuellen Reader "Kampagne!2" präsentieren die Herausgeber Marco Althaus und Vito Cecere dem Fachpublikum einen bunten Strauß an Soll-Ist-Vergleichen und Fachartikeln zum mittlerweile weiten Feld der politischen Kommunikation. Vier Abschnitte auf 450 Seiten - Strategie, Wahl 2002, Medien (Schwerpunkt online) und Profession - bieten reichlich Anlass zum Blick hinter die Kulissen und Reflektieren eigener Positionen. Der Charakter der Artikel bewegt sich zwischen eingehenden Analysen und Abschnitten, die eher einen Überblick vermitteln. Die Autoren kommen aus verschiedenen Bereichen: Politikberater, Politologen aus Wissenschaft und Praxis, Parteienkenner sowie PR-Fachleute haben ihre Erfahrungen zu Papier gebracht.
Für den Wahlkampf-interessierten Leser bietet dieses Werk sicherlich am meisten, da der Bundestagswahlkampf 2002 aus allen Partei-Perspektiven beleuchtet wird und mit europäischen bzw. internationalen Erfahrungen aus dem ersten Teil abgeglichen werden kann. Althaus beschreibt in seinen ausführlichen Betrachtungen die Wahlkämpfe aus Frankreich, Italien und Großbritannien anhand der Spitzenpolitiker Jospin und Chirac, Berlusconi sowie Blair. Die Rolle der Büros und der Unterstützer wird dabei hervorgehoben.
Allgemein geht der Trend weg vom reinen Campaigning hin zum intelligenten Breitband-Ansatz. Ob es sich um die Veränderungen von der kuscheligen Bonner zur komplexeren Berliner Republik, den gekonnten Umgang mit der Krise oder um den emotional-fachlichen Wahlkampf handelt - die Erdung der Politischen Kommunikation hat eingesetzt.
"Kampagne!2" bietet insgesamt ein breites Bild der Polit-PR-Szene in Deutschland und deren Erfahrungen - wir sind gespannt, wie es weiter geht!

Ulrike Propach

ALTHAUS Marco und CECERE Vito (Hrsg.): Kampagne!2 - Neue Strategien für Wahlkampf, PR und Lobbying. LIT Verlag Münster- Hamburg - London, 2003
ISBN 3-8258-5995-9 (24,90 Euro)

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Neues bei den Junioren

DPRG Junioren bei Universal Music

Musik lag in der Luft: Ende Januar sprachen wir mit dem Pressesprecher von Universal Music, Jakob Sylvester Bilabel, und seiner Kollegin Sophie Greiner. Knapp 30 Junioren und Gäste nutzten die Chance, aus erster Hand die mit dem Umzug in die Hauptstadt verbundenen PR-Aufgaben zu erörtern und über die aktuelle Situation in der Musikbranche zu diskutieren. Anschließend ließen wir - in der gewohnt informellen und angenehmen Atmosphäre der Junioren-Stammtische - im Restaurant Fritz Fischer im Universal Haus den Abend ausklingen.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „agenTOUR“, in der sich uns PR-Agenturen vorstellen, waren wir zuletzt Gast der Agentur Querverbindungen. Falls Sie Ihre Agentur im Rahmen dieser Reihe präsentieren wollen, können Sie sich an Barbara Kräutlein unter barbara@metrofiles.de wenden.

Am 14.2. hat die STAGE Holding alle Junioren zur Vorstellung von DE LA GUARDA eingeladen.


Kommunikation als Gesamtkunstwerk

Integriert läuft’s wie geschmiert?

Diese Frage muss wohl im Mittelpunkt gestanden haben, als die beiden Autoren Jan Flaskamp (Journalist, Mitglied des Vorstandes der Flaskamp AG) und Klaus Schmidbauer (strategischer Konzeptioner, Trainer und Dozent) die Idee für dieses Fachbuch hatten. Dabei herausgekommen ist ein „Praxisleitfaden für die Umsetzung von integrierter Kommunikation“, der seinen Namen voll und ganz verdient. Auf insgesamt 106 Seiten und in acht Kapiteln vermitteln die Autoren, was integrierte Kommunikation überhaupt bedeutet und auf welchem Status quo sich das Thema aus Sicht der Agenturen und Auftraggeber bewegt. Darüber hinaus wird beleuchtet, welche Barrieren innerhalb von Unternehmen die erfolgreiche Umsetzung solcher Konzepte behindern und welche Hindernisse es bei der Planung zu überwinden gilt. mehr->


Junge Kunst in Mitte

Auch für die DPRG-Mitglieder aus Berlin und Brandenburg ein ungewöhnlicher Termin: Die Vorstände der Gazprom Joint-Stock Company sowie der VNG-Verbundnetz Gas AG hatten zur Vernissage in den Kunsthof Oranienburger Straße in Berlin-Mitte eingeladen, bei der die künstlerischen Ergebnisse eines Kindermalwettbewerbs zum Thema Erdgas gezeigt wurden. Aus Anlass ihres zehnjährigen Bestehens als „Joint-Stock Company“ hatte der russische Gas-Versorger Gazprom den Wettbewerb ausgelobt und zeigt nun die Bilder in Form einer Wanderausstellung in einigen europäischen Hauptstädten. Startpunkt für diese Ausstellungsreihe ist Berlin und wer noch zweifelte, konnte sich vor Ort überzeugen, dass die Kinder ihre Gedanken in großer Detailtreue und Ideenreichtum jenseits von naiver Malerei zu Papier brachten. Die Qualität der Einsendungen lobten auch der Stellvertreter des Gazprom-Vorstandsvorsitzenden, Sergej Alexejewitsch Lukasch und das VNG-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Gerhardt Wolff in ihren Grußworten. Der Abend fand seinen Ausklang mit einem exquisiten Buffet und ausgesuchtem Service. Druckversion

Bildergalerie

Stefan Munko


Termine

13.02.2003 19.00 Uhr,
Jour roulant bei der
WISTA-Management GmbH, Pasteursaal (EG), Rudower Chaussee 17, 12489 Berlin

13.03.2003 19.00 Uhr,
Jour roulant bei der
Bahn AG

22.05.2003 19.00 Uhr,
Auftaktveranstaltung PR-Tag 2003

23.05.2003 ganztägig
PR-Tag 2003

24.05.2003
Hauptausschusssitzung und Mitgliederversammlung DPRG


Impressum

Streusandbüchse.de
Informationen für die Mitglieder
der DPRG Berlin/Brandenbrug
Herausgeber: Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) Landesgruppe Berlin/Brandenburg e.V.

Vorsitzender: Matthias Koch,
Bundesratufer 5, 10555 Berlin
(matthias.koch@dprg-berlin.de)
V.i.S.d.P./Konzept:
Gerhard Mahnken
(mahnken@dprg-berlin.de)
Online-Redaktion und -gestaltung:
Stefan Munko
(munko@dprg-berlin.de)