
Rosemarie Bueschel (rechts) mit Birgit M.
Hankiewicz |
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DPRG? Rosemarie Büschel!
Die Mitglieder kennen sie als Leiterin der Bonner Geschäftsstelle.
Seit 14 Jahren ist sie der „gute Geist“ des Verbandes
und hat ihn in guten wie in schlechten Zeiten zusammengehalten.
Über alle Stürme der letzten Jahre hinweg ist sie immer
eine verlässliche, jederzeit ansprechbare und kompetente
Gesprächspartnerin gewesen und hat mit ihrer Arbeit wesentlich
zur Konsolidierung der DPRG beigetragen. Wer ist diese Frau, die
wir alle zu kennen glauben? Kennen wir sie wirklich?
Sie studierte Sozialpädagogik nachdem sie in verschiedenen
Unternehmen in unterschiedlichen Funktionen, u.a. auch im PR-Bereich
eines großen Wirtschaftsverbandes, gearbeitet hat. 1989
bekam sie das Angebot, in die DPRG zu wechseln und hat 1992 die
Leitung der Geschäftsstelle der DPRG und des DRPR übernommen.
Darüber hinaus leitet sie das operative Geschäft der
DPRG Gesellschaft für Kommunikationsservice mbH. Zusammen
mit ihrem Team hat sie unter mehreren Präsidenten und zunehmenden
Sparzwängen die Bonner Zentrale zu einem immer besser funktionierenden
Service-Zentrum der PR-Branche werden lassen. Die perfekte Vorbereitung
von PR-Tagen, Mitgliederversammlungen und anderen Veranstaltungen
ist selbstverständlich. Gefragt, was sie an der Aufgabe reizt,
die sie schon über so lange Zeit wahrnimmt, antwortet Rosemarie
Büschel, dass sie zum einen den Berufszweig PR so faszinierend
findet, weil er ihrer kommunikativen Neigung und Begabung entspricht.
Zum anderen ist die Tätigkeit für sie die Kombination
aus langjähriger beruflicher Erfahrung in Wirtschaft und
Verbänden und ihrer Vorliebe für psychologisch untermauerte
Beratung. Ihre besondere Kompetenz sieht sie im aktiven und gestalterischen
Mitwirken bei strategischen Prozessen.
Als ein besonderes Highlight bewertet sie ihr „Konzept zur
Vernetzung der internen Kommunikationsstruktur in der DPRG“
im Jahr 2000. Jürgen Pitzer gab ihr - seinerzeit als Schatzmeister
- den Auftrag, im Rahmen der Diskussion über neue Ansätze
in der DPRG und als Mitglied der Strukturkommission, das zu entwickeln,
was sie für richtig hielt.
Dass vieles vom Konzept bereits realisiert ist, sieht sie als
Bestätigung ihrer Intention, Integration für alle Gremien
des Verbandes zu schaffen und somit motivierte, aktive ehrenamtliche
Mitglieder zu gewinnen. Ihr Fazit: „Wenn man sich selbst
einbringt und inhaltlich mitgestaltet, wird es auch für den
Einzelnen Früchte tragen.“
So sieht Rosemarie Büschel auch als härteste Erfahrung
ihrer beruflichen Laufbahn 1997-2000 die Aufgabe, „die Jahre
der Konsolidierung der DPRG durchzustehen“. Vielleicht auch
gerade aufgrund aller Höhen und Tiefen, die sie selbst hat,
antwortet sie auf die Frage, was die DPRG für sie bedeutet:
„Die Erfüllung meines Wissensdurstes, die auf Vertrauen
basierenden Beziehungen, den kulturellen Austausch zu pflegen
und zu schützen und im Dienste der DPRG-Gremien zu stehen.“
Übrigens: Rosemarie Büschel ist seit 1997 ordentliches
Mitglied der DPRG und wurde 2000 mit der „Ehrennadel in
Gold für hervorragende Verdienste um die Öffentlichkeitsarbeit
und den Berufsverband DPRG“ ausgezeichnet.
Reichlich Hintergrundwissen und Freude haben ihr die zahlreichen
Fortbildungen, Workshops und Seminare nicht nur zur PR, zu Konzeptionstechniken,
Psychologie und auch zur Jugendarbeit gegeben, sondern auch die
stetige Diskussion mit jungen Leuten über Kultur, Beruf,
Politik und gesellschaftliche Themen. Gern wäre sie Politikerin
geworden, aber auch so versucht sie, mit ihrem gesellschaftlichen
Engagement „Friedensarbeit zu leisten“. Ihr Engagement
wirkt sich auch musikalisch aus: Sie ist leidenschaftliche Gospelsängerin
im Bonner Chor „Wave of Joy“. Im November erscheint
die erste CD und im Februar startet sie mit dem Chor zu einer
USA-Tournee.
Rosemarie Büschel praktiziert Teamarbeit, weil man nur „gemeinsam
zum Ziel kommt“, wobei sie „auch Grenzen setzen kann
und konsequent“ ist. Unter dieser Voraussetzung kann sie
gut „Hierarchien akzeptieren“.
Kreativität ist ein „Lieblingsthema“. Sie entwickelt
gern Modelle zum Thema Interne- und Integrierte Kommunikation
und beschäftigt sich oft auch mit der Frage nach “konstruktiver
und gleichberechtigter Zusammenarbeit zwischen Männern und
Frauen“.
Nicht erst der gelungene PR-Tag in Berlin hat die überzeugte
Rheinländerin vom Sitz der Bundesregierung überzeugt.
Berlin ist für sie immer eine interessante Herausforderung
auf allen Ebenen, auch für den Verband ...
Maria Borgmann
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