Rund 280 Teilnehmer, ein packendes Thema, ein viel gelobtes
Rahmenprogramm, eine perfekte Organisation und nicht zuletzt die
überaus harmonische, kollegiale Atmosphäre machten den
44. Deutschen PR-Tag für den ausführenden DPRG-Landesverband
Berlin/Brandenburg zu einem vollen Erfolg.
Unter dem Motto „Politik und Kommunikation – Möglichkeiten
und Grenzen von Public Affairs“ trafen sich am 23. Mai dieses
Jahres Deutschlands PR-Professionals im Presse- und Informationsamt
der Bundesregierung (BPA) in Berlin-Mitte. Unter der Schirmherrschaft
von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement diskutierte der
Verband mit diesem Fachkongress erstmals das hoch aktuelle und
teilweise auch brisante Thema der politischen Kommunikation, das
künftig auch in Deutschland eine größere Bedeutung
innerhalb der Gesamtkommunikation einnehmen wird.

Fotos: Local Images, Markus Mey
Die Deutsche Public Relations Gesellschaft will sich stärker
als bisher als kompetenter Meinungsbildner für politische
Kommunikation profilieren. In diesem Zusammenhang sollte die Berliner
Fachtagung einen Beitrag zu mehr Transparenz in dieser in Deutschland
noch relativ neuen Kommunikations-Disziplin leisten.
Insgesamt 18 namhafte Referenten aus Politik, Journalismus, Wirtschaft,
Wissenschaft sowie Non-Governmental- beziehungsweise Non-Profit-Organisationen
reflektierten sowohl im Plenum als auch in diversen Workshops
die relevanten Schnittstellen zwischen Politik und Kommunikation.
Unter ihnen Leslie Dach, Vice Chairman of Edelman Worldwide, Washington
D.C.; Peter Radunski, Senator a.D.; Theo Koll, Moderator des ZDF-Magazins
„Frontal 21“; Prof.Miriam Meckel, Staatssekretärin
in Nordrhein-Westfalen; Prof. Barbara Baerns, Leiterin des Studienschwerpunkts
Öffentlichkeitsarbeit an der FU Berlin und Tissy Bruns, Leitende
Redakteurin „Der Tagesspiegel“. Gastgeber war Bela
Anda, Chef des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung.
Auf Landesebene kam das Grußwort von Andre Schmitz, dem
Chef der Berliner Senatskanzlei.
Den inhaltlichen Kern des Kongresses bildeten die Ergebnisse der
ersten, von der DPRG in Auftrag gegebenen, repräsentativen
Studie zum Image der PR in Deutschland. Unter der Federführung
von Günter Bentele, Inhaber des Lehrstuhls für Öffentlichkeitsarbeit
/ Public Relations an der Universität Leipzig, ermittelte
das Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa, Berlin, bei der
deutschen Gesamtbevölkerung sowie bei ausgesuchten Journalisten
den Bekanntheitsgrad und die Bedeutung moderner PR.
Zentrales Ergebnis: Der überraschend hohe Bekanntheitsgrad,
den PR in Deutschland haben, und der wichtige gesellschaftliche
Stellenwert, der ihnen beigemessen wird. Gering ist allerdings
das Vertrauen, das die Bevölkerung den PR-Akteuren entgegenbringt
- ein weites Feld also für die künftige Arbeit des Berufsverbandes
generell wie auch für die Kollegen in Nordrhein-Westfalen
im Besonderen, an die die Staffel für die Ausführung
des PR-Tages 2004 von den Berlinern weitergegeben wurde.
Astrid Drabant-Schwalbach
Mehr zur DPRG unter www.dprg.de
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