Streusandbuechse.de - Kommunikation in Berlin & Brandenburg
  Ausgabe 09/Juli 2003 Information der DPRG Berlin/Brandenburg  
Inhalt
  Editorial
  Thema
Report zum PR-Tag
  Glosse
Von Programmfoldern und Einladungskarten
  DPRG-Arbeitskreis
Let´s talk about Science
  Portrait
Rosemarie Büschel
  Glosse
Kultur is alle
  Neue Mitglieder
  Termine
näher erläutert
  Umfrage: Workshops
Welche interessieren Sie?
  Kommentar
Wie gut ist PR für PR?
  Bericht
44. Deutscher PR-Tag
  Statement
Kritischer Journalismus und PR
 

Golfturnier
1. DPRG Presse Cup
Meet the press

  Kochs Rezepte
PR-Tag 2003
- eine Nachlese
  Termine
  Impressum
Archiv
 

Streusandbüchse 01/01
Streusandbüchse 02/01
Streusandbüchse 03/01
Streusandbüchse 04/02
Streusandbüchse 05/02
Streusandbüchse 06/02
Streusandbüchse 07/02
Streusandbüchse 08/03
Streusandbüchse 09/03
Streusandbüchse 10/04
Streusandbüchse 11/04

 
Editorial

Gerhard Mahnken
Chefredaktion
Berlin ist immer eine Reise wert. Das hat der 44. Deutsche PR-Tag hier im Mai 2003 einmal mehr gezeigt. „Politik und Kommunikation – Möglichkeiten und Grenzen von Public Affairs“ stand auf der Tagesordnung, die wir im Vorstand der Landesgruppe Berlin/Brandenburg entwickelt haben. Mit dem PR-Tag hat Matthias Koch nebst Team einen Meilenstein gesetzt. Der Kongress war mit aktuellen Subthemen unterlegt, die in dieser Art und Weise in Deutschland von PR-Professionals noch nicht kommuniziert worden waren. Die Aktualität und zugleich auch die Perspektive dieses Themenfeldes lassen die Hauptstadtregion in Zukunft als adäquaten Veranstaltungsort erscheinen. Die DPRG Landesgruppe Berlin/Brandenburg bleibt jedenfalls weiter am Ball. In dieser Ausgabe befassen wir uns schwerpunktmäßig mit dem „Politischen PR-Tag“ auch für diejenigen Kolleginnen und Kollegen, die im Mai nicht dabei sein konnten. Weiteres Thema in der neunten Streusandbuechse.de: Wissenschaft und Kommunikation. mehr->
 

Report zum PR-Tag
von Sebastian Vesper


Sebastian Vesper
Chefredakteur PR-Report
Seit 1996 habe ich alljährlich das Vergnügen, die PR-Tage der DPRG besuchen zu dürfen. Für uns Fachjournalisten bedeutet so ein PR-Tag Schwerstarbeit: Die vielen Themen wollen in kurzer Zeit bearbeitet werden, wobei man vorher nicht wissen kann, über welchen Workshop es sich am meisten zu berichten lohnt. Die Visitenkarten gehen einem aus, wobei das spezifische Gewicht in der BrusAttasche natürlich gleich bleibt. Stets ein Auge auf der Gästeliste, hechtet man zwischen den Sessions durch das Foyer. Und, was am schlimmsten ist: Die Pressekonferenz liegt immer in der Mittagspause...

Diesmal hat sich besonders letztere gelohnt. Allein der Moment, als Präsident Jürgen Pitzer den versammelten Journalisten – da waren ja auch solche, die nicht ständig über PR berichten – das Wesen der Profession mithilfe eines batteriebetriebenen Handventilators aus dem Geschenkefundus der Landesbank Rheinland-Pfalz zu demonstrieren anhob, war ein Highlight. (Wenn man die Stromquelle des Mini-Windmachers umpolt, propellert das Wunderding rückwärts – aus „PR“ wird dann „RP“...)

Spaß beiseite: Selten hat ein PR-Tag (übrigens inklusive der PK) so reibungslos funktioniert. mehr->
 
Glosse
Von Programmfoldern und Einladungskarten
Ein PR-Tag-Rückblick voller Wehmut von Birgit M. Hankiewicz

Birgit M. Hankiewicz
Wenn es nicht hart ist, ist es nicht das Projekt. Frei nach diesem Motto entwerfe ich Produktionspläne, Termin- und Aufgabenlisten, eine gesamte Projektmanagement-übersicht, in die die einzelnen Unterprojekte des PR-Tages so richtig schön eingeflochten sind. Logisch, die Einladung muss so schnell wie möglich gedruckt und verschickt sein. Aber der Programmfolder hat ja noch soooo viel Zeit – bis zum Tag X stehen noch vier volle Wochen zur Verfügung. Das ist für den PR-Profi mindestens so eine Zeitspanne wie für den Astronauten ein Lichtjahr. So, das sieht ja dann auch alles so super toll aus auf dem Projekt-Timetable. Ich schenke meinem Bildschirm eines meiner bezauberndsten Lächeln, denn er zeigt mir den perfekten Zeitplan inklusive Puffern für diejenigen Beteiligten, die am Tag der Tage anrufen und völlig aus dem Häuschen sind, dass schon wieder der 12. ist. Bin ja nicht blöd und schau noch mal nach Feiertagen und Urlaubszeiten, Ferien sind ebenfalls inbegriffen, gehe noch mal in Gedanken den Gesundheitszustand und die Stressresistenz aller Beteiligten durch und errechne die jeweiligen Risikoquoten für Krankmeldungen. Schön, endlich wird sich mein sehnlicher Wunsch erfüllen, den ich seit Einstieg in meinen Beruf immer wieder heimlich hege: ein termingerecht abgewickeltes Eventprojekt – ohne Stress, ohne Alarmmeldung ... ohne nächtliche Internetrecherchen nach Ersatzlieferanten von VIP-Bändchen oder DJs. Soviel zur Theorie!
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Let’s talk about Science...
– der Arbeitskreis Wissenschafts-kommunikation stellt sich vor

Über Wissenschaft sprechen... das möchte der Arbeitskreis Wissenschaftskommunikation der DPRG Landesgruppe Berlin/Brandenburg. Ob Natur-, Geistes- oder Sozialwissenschaftler, eines haben die Mitglieder gemeinsam: sie wollen sich untereinander über neue Entwicklungen und Erfahrungen im Bereich Wissenschaftskommunikation austauschen.

Die ersten Treffen im Oktober 2002 wurden genutzt, um Arbeitsweisen und Ziele zu definieren. Inzwischen trifft sich der Arbeitskreis, der sich auf Initiative von Xenia von Maltzan gründete und von ihr gemeinsam mit Nina Passoth geleitet wird, monatlich in wechselnden Einrichtungen. Er soll eine Netzwerkfunktion bieten, die den Austausch zwischen Kommunikatoren aus unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen mit Agenturen sowie den Medien fördert und gleichfalls der Weiterbildung dient.

Wichtig ist allen Teilnehmenden der interdisziplinäre Ansatz im Sinne des „Public Understanding of Sciences and Humanities“ (PUSH), so dass bei allen Themen auch immer das Zusammenwirken von Wissenschaft und Kultur betrachtet wird. mehr->
 
Portrait
Rosemarie Büschel–
Sie kennt alle - kennen alle sie?

Rosemarie Bueschel (rechts) mit Birgit M. Hankiewicz

DPRG? Rosemarie Büschel! Die Mitglieder kennen sie als Leiterin der Bonner Geschäftsstelle. Seit 14 Jahren ist sie der „gute Geist“ des Verbandes und hat ihn in guten wie in schlechten Zeiten zusammengehalten. Über alle Stürme der letzten Jahre hinweg ist sie immer eine verlässliche, jederzeit ansprechbare und kompetente Gesprächspartnerin gewesen und hat mit ihrer Arbeit wesentlich zur Konsolidierung der DPRG beigetragen. Wer ist diese Frau, die wir alle zu kennen glauben? Kennen wir sie wirklich?
Sie studierte Sozialpädagogik nachdem sie in verschiedenen Unternehmen in unterschiedlichen Funktionen, u.a. auch im PR-Bereich eines großen Wirtschaftsverbandes, gearbeitet hat. 1989 bekam sie das Angebot, in die DPRG zu wechseln und hat 1992 die Leitung der Geschäftsstelle der DPRG und des DRPR übernommen. Darüber hinaus leitet sie das operative Geschäft der DPRG Gesellschaft für Kommunikationsservice mbH. Zusammen mit ihrem Team hat sie unter mehreren Präsidenten und zunehmenden Sparzwängen die Bonner Zentrale zu einem immer besser funktionierenden Service-Zentrum der PR-Branche werden lassen. Die perfekte Vorbereitung von PR-Tagen, Mitgliederversammlungen und anderen Veranstaltungen ist selbstverständlich. Gefragt, was sie an der Aufgabe reizt, die sie schon über so lange Zeit wahrnimmt, antwortet Rosemarie Büschel, dass sie zum einen den Berufszweig PR so faszinierend findet, weil er ihrer kommunikativen Neigung und Begabung entspricht. Zum anderen ist die Tätigkeit für sie die Kombination aus langjähriger beruflicher Erfahrung in Wirtschaft und Verbänden und ihrer Vorliebe für psychologisch untermauerte Beratung. Ihre besondere Kompetenz sieht sie im aktiven und gestalterischen Mitwirken bei strategischen Prozessen.
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Glosse
Kultur is alle -
eine Provinzglosse
Wenn der Bäckerwagen nicht mehr kommt, fährt man eben zu Aldi. Wenn der Bücherwagen für immer wegbleibt, müssen die Leute, zum Beispiel in der brandenburgischen Uckermark, erst mal eine Bibliothek finden, wenn sie was Gutes lesen wollen. Wenn’s denn noch eine gibt im Umfeld von 50 Kilometern oder so. Vom Kino wollen wir hier lieber gar nicht erst reden. „Kultur für alle!“. Das war mal. Das war die Maxime von Hilmar Hoffmann für die bundesdeutsche Kulturpolitik der achtziger Jahre. Können wir uns das auf dem brandenburgischen Lande überhaupt noch leisten? Das rechnet sich doch gar nicht mehr. Oder?

Jetzt mal halblang. In Niedersachsen und Schleswig-Holstein ist das doch auch so ähnlich. Da klagt ja auch fast keiner mehr. Hör’n wir also endlich auf zu jammern! In Mark und Metropole und auch woanders! Das kann doch sowieso kaum noch einer hören, jetzt, wo viele längst weg sind und alles vor sich hinschrumpft. Die Abwanderungszahlen sprechen ihre eigene Sprache. Wer nicht verblöden will, soll doch abhauen!?

„Du fragst mich, was soll ich tun, Arthur? Ich aber sage dir: Lebe wild und gefährlich!“ (Alter Postkartengruß). Warum also nicht wieder gewagte Gewohnheiten fördern, die wenig kosten und trotzdem wirken. Wie wär’s mit „Flatscreen für alle“? Demnächst bei Lidl. Lidl ist billig. Flatscreen. Das klingt irgendwie nach Alleinstellungsmerkmal. Könnte `ne gute Sache werden, wenn das mal flächendeckend läuft. Dazu als Auftakt eine überregionale Pressekonferenz mit Experten und verblödeten Betroffenen irgendwo am märkischen Kiefernwaldrand, wie ihn Fontane und Hauptmann gemocht hätten ... und MAZ ab!

Nach Alleinstellungsmerkmalen suchen wir doch sowieso irgendwie alle. Alleinstellungsmerkmale (man beachte den Plural) können eine gewaltige Integrationskraft entwickeln. Wer sie sucht, befindet sich stets in Gesellschaft. Im Übrigen können schon ganze Landstriche Alleinstellungsmerkmale vorweisen, weil keiner mehr da ist. Mit Flatscreens ließen sich da bestimmt schöne Kulturlandschaften gestalten. Landschaftsparks mit medial-metaphorischen Strukturen oder so. So ähnlich wie Christo das immer macht. Ein bisschen Kultur ist ja gerade dann schön, wenn man auch mal länger auf dem Lande ist oder wenn man da sogar wohnen will, wie Sylvia Sandig und DPRG- Verbandskollege Eberhard Knödler-Bunte in der Uckermark auf Hof Luisenau. Da ist doch auch immer was los, Sommerfeste und so weiter ... mehr->
 

Herzlich Willkommen!
Neue Mitglieder

Marcus Joachim Leyrer, Juniorenmitglied

Nina Passoth, Juniorenmitglied

Astrid Läseke, Studentisches Mitglied

Dr. Uwe Alschner, Ordentliches Mitglied

Jens Rosenow, Ordentliches Mitglied

Thomas Christoph Schulz, Ordentliches Mitglied

Alexandra Sixt, Juniorenmitglied

 

Termine
- näher erläutert

Landpartie nach Luisenau

Am 5. Juli 2003 laden das PR Kolleg Berlin, die Agentur Ahrens & Behrent und die DPRG-Landesgruppe Berlin/Brandenburg zum Sommerfest nach Luisenau ein. In der Schorfheide, nahe Ringenwalde, versteckt im Wald an einem wunderschönen kleinen See wartet das Luisenauer Team ab 16.00 Uhr mit Kaffee und Kuchen, einer Tombola nach amerikanischem Prinzip und einem großen Hof-Buffet auf. Schorfheider Wildschwein, Luisenauer Lamm vom Spieß, geschmorte Rinderkeule und frischer Fisch aus den Uckermärker Seen sowie knackfrische Sättigungsbeilagen aus den Luisenauer Gärten dürfen ab ca. 19.00 Uhr verzehrt werden. Anschließend haben Sie Gelegenheit, die einverleibten Kalorien wieder abzuschütteln – beim Tanz im Sommergarten (bei Regen in der Scheune). Mitglieder der DPRG Landesgruppe dürfen sich zum Essen eingeladen fühlen, Getränke werden zu konjunkturell angemessenen Preisen angeboten.

Wir freuen uns auf Sie und Ihre Begleitung. Bitte melden Sie sich bis zum 24.06.2003 an. Ein ausführliches Programm sowie das Anmeldeformular erhalten Sie bei Anne-Kathrin Menger unter anne_kathrin.menger@querverbindungen.de

Sommerpause
Im Juli/August 2003 ruht bei der DPRG Berlin/Brandenburg die Verbandsarbeit. Wir sind selbstverständlich trotzdem für Sie da. Zögern Sie nicht und rufen Sie uns unter den Ihnen bekannten Nummern an oder schicken Sie uns eine E-Mail mailto: Koch.PR@t-online.de

1. DPRG-PresseCup
Am 12.09.2003 eröffnen wir die Herbstsaison mit einem Golfturnier im Golfclub Stolper Heide e.V. Rund 30 Autominuten von der Berliner City West entfernt heißt es dann sowohl für die Nichtinfizierten als auch die Platzreifen das Eisen zu schwingen. Spaß und Spiel sind garantiert. Genaueres erfahren Sie demnächst in einer gesonderten E-Mail-Einladung
(siehe auch Artikel rechts).

Japanisch-Deutsche Freundschaft – Jour Roulant am Donnerstag, dem 18.09. 2003
Michael Niemann, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin (JDZB) und treues Mitglied der DPRG lädt uns ein, die Aktivitäten des JDZB näher kennen zu lernen und bietet uns eine ganz besondere Gelegenheit: Michael Niemann und eine Kollegin aus dem Marketing eines großen japanischen Konzerns werden über Medien als Plattform
für Werbung und PR in Japan und Deutschland referieren. Eine gesonderte Einladung erhalten Sie rechtzeitig per E-Mail.

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Lernen, aber richtig
- Neue Workshops für Mitglieder und Interessierte

Der DPRG Landesverband Berlin/Brandenburg wird auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten weiter Seminare und Workshops anbieten. Dafür sollen aber nur solche Themen in Frage kommen, die den Mitgliedern einen schnellen Mehrwert bringen, Themen die einen unmittelbaren Bezug zur Praxis haben.
Um nicht lange im Trüben zu fischen ist es wichtig, dass die Mitglieder ihre Wünsche und Interessen artikulieren. Bitte helfen Sie uns, Ihnen das richtige Programm anbieten zu können.

Herzlichen Dank.

Mich würde die Teilnahme an einem der folgenden DPRG-Workshops interessieren:

_ Public Affairs - Politische Kommunikation und Lobbying für den    Alltag
_ Idea Management - Ungewöhnliche Ideen erarbeiten; schnell die    Geschichte hinter der Geschichte finden bzw. kreieren
_ Einführung in die Rhetorik
_ Präsentation - Eigene Gedanken, Ideen und Konzepte sicher    verkaufen
_ Wie man Kunden gewinnt und auf lange Sicht hält - Akquisition    in schlechten Zeiten
_ Kommunikation und Verwaltung - Spagat zwischen Kreativität    und Haushaltsrecht
_ Altersvorsorge für Freiberufler (Presseversorgungswerk etc.)

Antworten, Ideen und Anregungen bitte bis zu 15. August 2003 an: christoph.blase@dprg-berlin.de

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Kommentar
 


Wie gut ist die PR für PR?

Der Schuster hat ja bekanntlich die schlechtesten Schuhe. Aber muss denn dann ein PR-Verband auch gleich schlechte PR machen? „PR? Welche PR?“ höre ich einige Fragen. Zu Recht! Aber auch hier gilt: keine PR ist schlechte PR. Durch die vornehme Zurückhaltung der DPRG in allen Bereichen der PR findet eine Information der Öffentlichkeit über das, was PR eigentlich ist, nicht statt. Geballtes Unwissen bei Meinungs-machern und Journalisten wartet deshalb nur auf die Hunzingers dieser Welt, damit allen plötzlich klar wird, was PR eigentlich ist. Dann wird verzweifelt versucht, dieses Informationsdefizit durch eine Abgrenzungs- und Verurteilungs-kampagne ad hoc zu beheben. Ist die Krise abgeflaut, tritt wieder Ruhe ein. Bis zur nächsten Krise. mehr->

 

44. Deutscher PR-Tag in Berlin :
„Politik und Kommunika-tion – Möglichkeiten und Grenzen von Public Affairs“
- ein Bericht von Astrid Drabant-Schwalbach

  Rund 280 Teilnehmer, ein packendes Thema, ein viel gelobtes Rahmenprogramm, eine perfekte Organisation und nicht zuletzt die überaus harmonische, kollegiale Atmosphäre machten den 44. Deutschen PR-Tag für den ausführenden DPRG-Landesverband Berlin/Brandenburg zu einem vollen Erfolg.

Unter dem Motto „Politik und Kommunikation – Möglichkeiten und Grenzen von Public Affairs“ trafen sich am 23. Mai dieses Jahres Deutschlands PR-Professionals im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA) in Berlin-Mitte. Unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement diskutierte der Verband mit diesem Fachkongress erstmals das hoch aktuelle und teilweise auch brisante Thema der politischen Kommunikation, das künftig auch in Deutschland eine größere Bedeutung innerhalb der Gesamtkommunikation einnehmen wird.

Die Deutsche Public Relations Gesellschaft will sich stärker als bisher als kompetenter Meinungsbildner für politische Kommunikation profilieren. In diesem Zusammenhang sollte die Berliner Fachtagung einen Beitrag zu mehr Transparenz in dieser in Deutschland noch relativ neuen Kommunikations-Disziplin leisten mehr->

Bildergalerie


 
 

Koch’s Rezepte und Reflektionen

PR-Tag 2003 – eine Nachlese

280 Kolleginnen und Kollegen aus unserer PR-Zunft konnten sich im Mai ein eigenes Bild davon machen, wie der 44. Deutsche PR-Tag wirklich war und ob wir, der Berlin-Brandenburger Landesverband, es geschafft haben, mit diesem Fachkongress einen ernst zu nehmenden Beitrag zur Disziplin der „Public Affairs“ zu leisten. Was man jedoch nicht oder zumindest so nicht von diesem PR-Tag mitnehmen konnte, weil es dort – aus Zeitgründen - nicht zur Sprache gekommen ist, das sind einige Fragen und Gedanken, die ich mir bei der Vorbereitung meines Eingangsstatements gemacht hatte.

Wer gehörte eigentlich zum Arbeitskreis PR-Tag? Waren das nur Public Affairs-Profis oder auch Kollegen mit Expertise in anderen PR-Disziplinen? Der AK-PR-Tag war im Prinzip über die gesamte Vorbereitungszeit von ca. einem Jahr fast identisch mit dem DPRG-Landesvorstand Berlin/Brandenburg. Begleitet wurde der AK PR-Tag dabei von Anfang an von Rosemarie Büschel aus Bonn, die wir in dieser Ausgabe im „Portrait“ vorstellen, und – beileibe nicht nur zu Abstimmungszwecken – von Präsident Jürgen Pitzer aus Mainz. Public Affairs-Professionals im engeren Sinne des Wortes haben und hatten wir nicht in unserem Landesvorstand. Wir sind jedoch alle mehr oder minder stark politisch interessiert und verfolgten – vor allem im Vorfeld des Kongresses die (kommunikations-) politische Diskussion in Mark und Metropole mit kritischer Aufmerksamkeit.
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Statement: Kritischer Journalis-mus und PR

Von Matthias Koch und Gerhard Mahnken

Auch in den westlich geprägten Ländern ist der unabhängige, kritische Journalismus keine Selbstverständlichkeit sondern, zumal in Deutschland, eine noch relativ junge und immer wieder bedrohte Pflanze. Was würde passieren, wenn dieser inhaltliche Kern des journalistischen Geschäftes nicht mehr existierte?

Public Relations in einem modernen Verständnis wären nicht mehr möglich, weil hierzu zwingend die Abnehmerseite, also der (kritische) Journalismus benötigt wird. PR wird überflüssig, wenn sie zum „Anzeigengeschäft“ oder „Propaganda-Instrument“ mutiert. Ohne einen unabhängigen, kritischen Journalismus fehlte der Öffentlichkeitsarbeit buchstäblich die Basis, auf der sie steht und agiert. Niemand käme auf die Idee, Dialoge zu führen, wenn das herrschende Kommunikations-System nach dem einfachen Sender-Empfänger-Modell funktioniert. mehr->

Golfturnier um den
1. DPRG- PresseCup
Meet the Press


Warum nicht einmal das angenehm Sportliche mit dem Nützlichen verbinden? Warum nicht einmal nette Kontakte knüpfen und gepflegte Gespräche außerhalb von Bars und Lounges führen? "Meet the press" und dabei die frische Luft und malerische Natur eines Goldenen Herbstes genießen.
Könnte man dies besser als auf einem Golfplatz?

Dass sich das Golfspielen hervorragend zum Knüpfen auch von Kontakten abseits der offiziellen Bahnen eignet, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Doch sollte der Platz nicht gar zu weit von Agentur und Redaktion entfernt sein, denn die Zeit von Journalisten und PR-Profis ist meist knapp bemessen.Aus diesem Grund erfreut sich der stadtnahe Golfclub Stolper Heide an der A 111 schon seit langem allergrößter Beliebtheit nicht nur unter den in Berlin akkreditierten Diplomaten. Denn kaum ein anderer Platz ist von Mitte oder City West aus in rund 30 Minuten zu erreichen. Die Weite und Ruhe der beiden 18-Loch-Plätze in Stolpe bieten einen schönen Kontrast zum hektischen Alltag und der von Bernhard Langer designte West-Platz ist auch für ambitionierte Golfer eine Herausforderung.

Der DPRG Landesverband Berlin/Brandenburg lädt in Kooperation mit dem Golfclub Stolper Heide e.V. am 12. September zum 1. DPRG PresseCup nach Stolpe bei Berlin ein. Genaueres erfahren Sie demnächst in einer gesonderten E-Mail-Einladung.

Wer schon die Platzreife und ein Handicap hat, wird Spaß und Spannung bei unserem Texas-Scramble-Turnier finden. Alle, die die Freuden und "Leiden" des Golfsports erst noch kennen lernen wollen, können unter Anleitung eines "Pros" in einem Schnupperkurs auf der Driving Range erste Eindrücke sammeln und das Gelernte in einem Putting-Turnier umsetzen.

Im Anschluss an die Turniere lassen sich dann an der gemütlichen Bar - dem neunzehnten Loch - die Ereignisse des Tages Revue passieren.



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Termine in Kürze

05.07.2003 ab 16.00 Uhr,
Sommerfest des PR Kolleg Berlin, der Agentur Ahrens & Behrent und der DPRG-Landesgruppe Berlin/Brandenburg in Luisenau

07.07.2003 19.30 Uhr, Junioren-Stammtisch im Walhalla, Krefelderstr. 6, Berlin-Moabit,
U-Bahnhof Turmstraße (U9)

04.08.2003 19.30 Uhr, Junioren-Stammtisch im Walhalla, Krefelderstr. 6, Berlin-Moabit,
U-Bahnhof Turmstraße (U9)

01.09.2003 19.30 Uhr, Junioren-Stammtisch im Walhalla, Krefelderstr. 6, Berlin-Moabit,
U-Bahnhof Turmstraße (U9)

12.09.2003 19.00 Uhr,
Golfturnier um den 1. DPRG-PresseCup

18.09.2003 19.00 Uhr,
Jour roulant im Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin (gesonderte Einladung per mail)



Impressum

Streusandbüchse.de
Informationen für die Mitglieder
der DPRG Berlin/Brandenbrug
Herausgeber: Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) Landesgruppe Berlin/Brandenburg e.V.

Vorsitzender: Matthias Koch,
Bundesratufer 5, 10555 Berlin
(matthias.koch@dprg-berlin.de)
V.i.S.d.P./Konzept:
Gerhard Mahnken
(mahnken@dprg-berlin.de)
Online-Redaktion und -gestaltung:
Stefan Munko
(munko@dprg-berlin.de)