Berlin ist immer eine Reise wert. Das hat der 44. Deutsche PR-Tag
hier im Mai 2003 einmal mehr gezeigt. „Politik und Kommunikation
– Möglichkeiten und Grenzen von Public Affairs“
stand auf der Tagesordnung, die wir im Vorstand der Landesgruppe
Berlin/Brandenburg entwickelt haben. Mit dem PR-Tag hat Matthias
Koch nebst Team einen Meilenstein gesetzt. Der Kongress war mit
aktuellen Subthemen unterlegt, die in dieser Art und Weise in Deutschland
von PR-Professionals noch nicht kommuniziert worden waren. Die Aktualität
und zugleich auch die Perspektive dieses Themenfeldes lassen die
Hauptstadtregion in Zukunft als adäquaten Veranstaltungsort
erscheinen. Die DPRG Landesgruppe Berlin/Brandenburg bleibt jedenfalls
weiter am Ball. In dieser Ausgabe befassen wir uns schwerpunktmäßig
mit dem „Politischen PR-Tag“ auch für diejenigen
Kolleginnen und Kollegen, die im Mai nicht dabei sein konnten. Weiteres
Thema in der neunten Streusandbuechse.de: Wissenschaft und Kommunikation.
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Report zum PR-Tag
von Sebastian Vesper
Sebastian Vesper
Chefredakteur PR-Report
Seit 1996 habe ich alljährlich das Vergnügen,
die PR-Tage der DPRG besuchen zu dürfen. Für uns Fachjournalisten
bedeutet so ein PR-Tag Schwerstarbeit: Die vielen Themen wollen
in kurzer Zeit bearbeitet werden, wobei man vorher nicht wissen
kann, über welchen Workshop es sich am meisten zu berichten
lohnt. Die Visitenkarten gehen einem aus, wobei das spezifische
Gewicht in der BrusAttasche natürlich gleich bleibt. Stets
ein Auge auf der Gästeliste, hechtet man zwischen den Sessions
durch das Foyer. Und, was am schlimmsten ist: Die Pressekonferenz
liegt immer in der Mittagspause...
Diesmal hat sich besonders letztere gelohnt. Allein der Moment,
als Präsident Jürgen Pitzer den versammelten Journalisten
– da waren ja auch solche, die nicht ständig über
PR berichten – das Wesen der Profession mithilfe eines batteriebetriebenen
Handventilators aus dem Geschenkefundus der Landesbank Rheinland-Pfalz
zu demonstrieren anhob, war ein Highlight. (Wenn man die Stromquelle
des Mini-Windmachers umpolt, propellert das Wunderding rückwärts
– aus „PR“ wird dann „RP“...)
Spaß beiseite: Selten hat ein PR-Tag (übrigens inklusive
der PK) so reibungslos funktioniert.
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Von Programmfoldern
und Einladungskarten Ein PR-Tag-Rückblick voller Wehmut von
Birgit M. Hankiewicz
Birgit M. Hankiewicz
Wenn es nicht hart ist, ist es nicht das Projekt. Frei nach diesem
Motto entwerfe ich Produktionspläne, Termin- und Aufgabenlisten,
eine gesamte Projektmanagement-übersicht, in die die einzelnen
Unterprojekte des PR-Tages so richtig schön eingeflochten sind.
Logisch, die Einladung muss so schnell wie möglich gedruckt
und verschickt sein. Aber der Programmfolder hat ja noch soooo viel
Zeit – bis zum Tag X stehen noch vier volle Wochen zur Verfügung.
Das ist für den PR-Profi mindestens so eine Zeitspanne wie
für den Astronauten ein Lichtjahr. So, das sieht ja dann auch
alles so super toll aus auf dem Projekt-Timetable. Ich schenke meinem
Bildschirm eines meiner bezauberndsten Lächeln, denn er zeigt
mir den perfekten Zeitplan inklusive Puffern für diejenigen
Beteiligten, die am Tag der Tage anrufen und völlig aus dem
Häuschen sind, dass schon wieder der 12. ist. Bin ja nicht
blöd und schau noch mal nach Feiertagen und Urlaubszeiten,
Ferien sind ebenfalls inbegriffen, gehe noch mal in Gedanken den
Gesundheitszustand und die Stressresistenz aller Beteiligten durch
und errechne die jeweiligen Risikoquoten für Krankmeldungen.
Schön, endlich wird sich mein sehnlicher Wunsch erfüllen,
den ich seit Einstieg in meinen Beruf immer wieder heimlich hege:
ein termingerecht abgewickeltes Eventprojekt – ohne Stress,
ohne Alarmmeldung ... ohne nächtliche Internetrecherchen nach
Ersatzlieferanten von VIP-Bändchen oder DJs. Soviel zur Theorie!
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Let’s talk
about Science...
– der Arbeitskreis Wissenschafts-kommunikation stellt sich
vor
Über Wissenschaft
sprechen... das möchte der Arbeitskreis Wissenschaftskommunikation
der DPRG Landesgruppe Berlin/Brandenburg. Ob Natur-, Geistes- oder
Sozialwissenschaftler, eines haben die Mitglieder gemeinsam: sie
wollen sich untereinander über neue Entwicklungen und Erfahrungen
im Bereich Wissenschaftskommunikation austauschen.
Die ersten Treffen im Oktober 2002 wurden genutzt, um Arbeitsweisen
und Ziele zu definieren. Inzwischen trifft sich der Arbeitskreis,
der sich auf Initiative von Xenia von Maltzan gründete und
von ihr gemeinsam mit Nina Passoth geleitet wird, monatlich in wechselnden
Einrichtungen. Er soll eine Netzwerkfunktion bieten, die den Austausch
zwischen Kommunikatoren aus unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen
mit Agenturen sowie den Medien fördert und gleichfalls der
Weiterbildung dient.
Wichtig ist allen Teilnehmenden der interdisziplinäre Ansatz
im Sinne des „Public Understanding of Sciences and Humanities“
(PUSH), so dass bei allen Themen auch immer das Zusammenwirken von
Wissenschaft und Kultur betrachtet wird. mehr->
Portrait
Rosemarie Büschel–
Sie kennt alle - kennen alle sie?
Rosemarie Bueschel (rechts) mit Birgit
M. Hankiewicz
DPRG? Rosemarie Büschel! Die Mitglieder kennen sie als Leiterin
der Bonner Geschäftsstelle. Seit 14 Jahren ist sie der „gute
Geist“ des Verbandes und hat ihn in guten wie in schlechten
Zeiten zusammengehalten. Über alle Stürme der letzten
Jahre hinweg ist sie immer eine verlässliche, jederzeit ansprechbare
und kompetente Gesprächspartnerin gewesen und hat mit ihrer
Arbeit wesentlich zur Konsolidierung der DPRG beigetragen. Wer
ist diese Frau, die wir alle zu kennen glauben? Kennen wir sie
wirklich?
Sie studierte Sozialpädagogik nachdem sie in verschiedenen
Unternehmen in unterschiedlichen Funktionen, u.a. auch im PR-Bereich
eines großen Wirtschaftsverbandes, gearbeitet hat. 1989
bekam sie das Angebot, in die DPRG zu wechseln und hat 1992 die
Leitung der Geschäftsstelle der DPRG und des DRPR übernommen.
Darüber hinaus leitet sie das operative Geschäft der
DPRG Gesellschaft für Kommunikationsservice mbH. Zusammen
mit ihrem Team hat sie unter mehreren Präsidenten und zunehmenden
Sparzwängen die Bonner Zentrale zu einem immer besser funktionierenden
Service-Zentrum der PR-Branche werden lassen. Die perfekte Vorbereitung
von PR-Tagen, Mitgliederversammlungen und anderen Veranstaltungen
ist selbstverständlich. Gefragt, was sie an der Aufgabe reizt,
die sie schon über so lange Zeit wahrnimmt, antwortet Rosemarie
Büschel, dass sie zum einen den Berufszweig PR so faszinierend
findet, weil er ihrer kommunikativen Neigung und Begabung entspricht.
Zum anderen ist die Tätigkeit für sie die Kombination
aus langjähriger beruflicher Erfahrung in Wirtschaft und
Verbänden und ihrer Vorliebe für psychologisch untermauerte
Beratung. Ihre besondere Kompetenz sieht sie im aktiven und gestalterischen
Mitwirken bei strategischen Prozessen.
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Kultur is alle - eine
Provinzglosse
Wenn der Bäckerwagen nicht mehr kommt, fährt man eben
zu Aldi. Wenn der Bücherwagen für immer wegbleibt, müssen
die Leute, zum Beispiel in der brandenburgischen Uckermark, erst
mal eine Bibliothek finden, wenn sie was Gutes lesen wollen. Wenn’s
denn noch eine gibt im Umfeld von 50 Kilometern oder so. Vom Kino
wollen wir hier lieber gar nicht erst reden. „Kultur für
alle!“. Das war mal. Das war die Maxime von Hilmar Hoffmann
für die bundesdeutsche Kulturpolitik der achtziger Jahre. Können
wir uns das auf dem brandenburgischen Lande überhaupt noch
leisten? Das rechnet sich doch gar nicht mehr. Oder?
Jetzt mal halblang. In Niedersachsen und Schleswig-Holstein ist
das doch auch so ähnlich. Da klagt ja auch fast keiner mehr.
Hör’n wir also endlich auf zu jammern! In Mark und Metropole
und auch woanders! Das kann doch sowieso kaum noch einer hören,
jetzt, wo viele längst weg sind und alles vor sich hinschrumpft.
Die Abwanderungszahlen sprechen ihre eigene Sprache. Wer nicht verblöden
will, soll doch abhauen!?
„Du fragst mich, was soll
ich tun, Arthur? Ich aber sage dir: Lebe wild und gefährlich!“
(Alter Postkartengruß). Warum also nicht wieder gewagte Gewohnheiten
fördern, die wenig kosten und trotzdem wirken. Wie wär’s
mit „Flatscreen für alle“? Demnächst bei Lidl.
Lidl ist billig. Flatscreen. Das klingt irgendwie nach Alleinstellungsmerkmal.
Könnte `ne gute Sache werden, wenn das mal flächendeckend
läuft. Dazu als Auftakt eine überregionale Pressekonferenz
mit Experten und verblödeten Betroffenen irgendwo am märkischen
Kiefernwaldrand, wie ihn Fontane und Hauptmann gemocht hätten
... und MAZ ab!
Nach Alleinstellungsmerkmalen suchen wir doch sowieso irgendwie
alle. Alleinstellungsmerkmale (man beachte den Plural) können
eine gewaltige Integrationskraft entwickeln. Wer sie sucht, befindet
sich stets in Gesellschaft. Im Übrigen können schon ganze
Landstriche Alleinstellungsmerkmale vorweisen, weil keiner mehr
da ist. Mit Flatscreens ließen sich da bestimmt schöne
Kulturlandschaften gestalten. Landschaftsparks mit medial-metaphorischen
Strukturen oder so. So ähnlich wie Christo das immer macht.
Ein bisschen Kultur ist ja gerade dann schön, wenn man auch
mal länger auf dem Lande ist oder wenn man da sogar wohnen
will, wie Sylvia Sandig und DPRG- Verbandskollege Eberhard Knödler-Bunte
in der Uckermark auf Hof Luisenau. Da ist doch auch immer was los,
Sommerfeste und so weiter ... mehr->
Herzlich Willkommen! Neue Mitglieder
Marcus Joachim
Leyrer, Juniorenmitglied
Nina Passoth, Juniorenmitglied
Astrid Läseke, Studentisches Mitglied
Dr. Uwe Alschner, Ordentliches Mitglied
Jens Rosenow, Ordentliches Mitglied
Thomas Christoph Schulz, Ordentliches Mitglied
Alexandra Sixt, Juniorenmitglied
Termine
- näher erläutert
Landpartie
nach Luisenau
Am 5. Juli 2003 laden das PR Kolleg Berlin, die Agentur
Ahrens & Behrent und die DPRG-Landesgruppe Berlin/Brandenburg
zum Sommerfest nach Luisenau ein. In der Schorfheide, nahe
Ringenwalde, versteckt im Wald an einem wunderschönen
kleinen See wartet das Luisenauer Team ab 16.00 Uhr mit
Kaffee und Kuchen, einer Tombola nach amerikanischem Prinzip
und einem großen Hof-Buffet auf. Schorfheider Wildschwein,
Luisenauer Lamm vom Spieß, geschmorte Rinderkeule
und frischer Fisch aus den Uckermärker Seen sowie knackfrische
Sättigungsbeilagen aus den Luisenauer Gärten dürfen
ab ca. 19.00 Uhr verzehrt werden. Anschließend haben
Sie Gelegenheit, die einverleibten Kalorien wieder abzuschütteln
– beim Tanz im Sommergarten (bei Regen in der Scheune).
Mitglieder der DPRG Landesgruppe dürfen sich zum Essen
eingeladen fühlen, Getränke werden zu konjunkturell
angemessenen Preisen angeboten.
Wir freuen uns auf Sie und Ihre Begleitung. Bitte melden
Sie sich bis zum 24.06.2003 an. Ein ausführliches Programm
sowie das Anmeldeformular erhalten Sie bei Anne-Kathrin
Menger unter anne_kathrin.menger@querverbindungen.de
Sommerpause
Im Juli/August 2003 ruht bei der DPRG Berlin/Brandenburg
die Verbandsarbeit. Wir sind selbstverständlich trotzdem
für Sie da. Zögern Sie nicht und rufen Sie uns
unter den Ihnen bekannten Nummern an oder schicken Sie uns
eine E-Mail mailto: Koch.PR@t-online.de
1. DPRG-PresseCup
Am 12.09.2003 eröffnen wir die Herbstsaison mit einem
Golfturnier im Golfclub Stolper Heide e.V. Rund 30 Autominuten
von der Berliner City West entfernt heißt es dann
sowohl für die Nichtinfizierten als auch die Platzreifen
das Eisen zu schwingen. Spaß und Spiel sind garantiert.
Genaueres erfahren Sie demnächst in einer gesonderten
E-Mail-Einladung
(siehe auch Artikel rechts).
Japanisch-Deutsche Freundschaft
– Jour Roulant am Donnerstag, dem 18.09. 2003
Michael Niemann, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
im Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin (JDZB) und treues
Mitglied der DPRG lädt uns ein, die Aktivitäten
des JDZB näher kennen zu lernen und bietet uns eine
ganz besondere Gelegenheit: Michael Niemann und eine Kollegin
aus dem Marketing eines großen japanischen Konzerns
werden über Medien als Plattform
für Werbung und PR in Japan und Deutschland referieren.
Eine gesonderte Einladung erhalten Sie rechtzeitig per E-Mail.
Lernen, aber richtig - Neue Workshops für Mitglieder
und Interessierte
Der DPRG Landesverband Berlin/Brandenburg wird auch in wirtschaftlich
schwierigen Zeiten weiter Seminare und Workshops anbieten.
Dafür sollen aber nur solche Themen in Frage kommen,
die den Mitgliedern einen schnellen Mehrwert bringen, Themen
die einen unmittelbaren Bezug zur Praxis haben.
Um nicht lange im Trüben zu fischen ist es wichtig,
dass die Mitglieder ihre Wünsche und Interessen artikulieren.
Bitte helfen Sie uns, Ihnen das richtige Programm anbieten
zu können.
Herzlichen Dank.
Mich würde die Teilnahme an einem der folgenden DPRG-Workshops
interessieren:
_ Public Affairs - Politische Kommunikation und Lobbying
für den Alltag
_ Idea Management - Ungewöhnliche Ideen erarbeiten;
schnell die Geschichte hinter der Geschichte finden bzw.
kreieren
_ Einführung in die Rhetorik
_ Präsentation - Eigene Gedanken, Ideen und Konzepte
sicher verkaufen
_ Wie man Kunden gewinnt und auf lange Sicht hält -
Akquisition in schlechten Zeiten
_ Kommunikation und Verwaltung - Spagat zwischen Kreativität
und Haushaltsrecht
_ Altersvorsorge für Freiberufler (Presseversorgungswerk
etc.)
Antworten, Ideen und Anregungen bitte bis zu 15. August
2003 an: christoph.blase@dprg-berlin.de
Der Schuster hat ja bekanntlich die schlechtesten Schuhe. Aber
muss denn dann ein PR-Verband auch gleich schlechte PR machen?
„PR? Welche PR?“ höre ich einige Fragen. Zu Recht!
Aber auch hier gilt: keine PR ist schlechte PR. Durch die vornehme
Zurückhaltung der DPRG in allen Bereichen der PR findet eine
Information der Öffentlichkeit über das, was PR eigentlich
ist, nicht statt. Geballtes Unwissen bei Meinungs-machern und
Journalisten wartet deshalb nur auf die Hunzingers dieser Welt,
damit allen plötzlich klar wird, was PR eigentlich ist. Dann
wird verzweifelt versucht, dieses Informationsdefizit durch eine
Abgrenzungs- und Verurteilungs-kampagne ad hoc zu beheben. Ist
die Krise abgeflaut, tritt wieder Ruhe ein. Bis zur nächsten
Krise. mehr->
44. Deutscher PR-Tag
in Berlin : „Politik und Kommunika-tion
– Möglichkeiten und Grenzen von Public Affairs“
- ein Bericht von Astrid Drabant-Schwalbach
Rund 280 Teilnehmer, ein packendes Thema, ein viel
gelobtes Rahmenprogramm, eine perfekte Organisation und nicht zuletzt
die überaus harmonische, kollegiale Atmosphäre machten
den 44. Deutschen PR-Tag für den ausführenden DPRG-Landesverband
Berlin/Brandenburg zu einem vollen Erfolg.
Unter dem Motto „Politik und Kommunikation – Möglichkeiten
und Grenzen von Public Affairs“ trafen sich am 23. Mai dieses
Jahres Deutschlands PR-Professionals im Presse- und Informationsamt
der Bundesregierung (BPA) in Berlin-Mitte. Unter der Schirmherrschaft
von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement diskutierte der Verband
mit diesem Fachkongress erstmals das hoch aktuelle und teilweise
auch brisante Thema der politischen Kommunikation, das künftig
auch in Deutschland eine größere Bedeutung innerhalb
der Gesamtkommunikation einnehmen wird.
Die Deutsche Public Relations Gesellschaft will sich stärker
als bisher als kompetenter Meinungsbildner für politische Kommunikation
profilieren. In diesem Zusammenhang sollte die Berliner Fachtagung
einen Beitrag zu mehr Transparenz in dieser in Deutschland noch
relativ neuen Kommunikations-Disziplin leisten mehr->
Koch’s
Rezepte und Reflektionen
PR-Tag 2003 – eine Nachlese
280 Kolleginnen und Kollegen aus unserer PR-Zunft
konnten sich im Mai ein eigenes Bild davon machen, wie der 44.
Deutsche PR-Tag wirklich war und ob wir, der Berlin-Brandenburger
Landesverband, es geschafft haben, mit diesem Fachkongress einen
ernst zu nehmenden Beitrag zur Disziplin der „Public Affairs“
zu leisten. Was man jedoch nicht oder zumindest so nicht von diesem
PR-Tag mitnehmen konnte, weil es dort – aus Zeitgründen
- nicht zur Sprache gekommen ist, das sind einige Fragen und Gedanken,
die ich mir bei der Vorbereitung meines Eingangsstatements gemacht
hatte.
Wer gehörte eigentlich zum Arbeitskreis PR-Tag? Waren das
nur Public Affairs-Profis oder auch Kollegen mit Expertise in
anderen PR-Disziplinen? Der AK-PR-Tag war im Prinzip über
die gesamte Vorbereitungszeit von ca. einem Jahr fast identisch
mit dem DPRG-Landesvorstand Berlin/Brandenburg. Begleitet wurde
der AK PR-Tag dabei von Anfang an von Rosemarie Büschel aus
Bonn, die wir in dieser Ausgabe im „Portrait“ vorstellen,
und – beileibe nicht nur zu Abstimmungszwecken – von
Präsident Jürgen Pitzer aus Mainz. Public Affairs-Professionals
im engeren Sinne des Wortes haben und hatten wir nicht in unserem
Landesvorstand. Wir sind jedoch alle mehr oder minder stark politisch
interessiert und verfolgten – vor allem im Vorfeld des Kongresses
die (kommunikations-) politische Diskussion in Mark und Metropole
mit kritischer Aufmerksamkeit. mehr->
Statement:
Kritischer Journalis-mus und PR
Von Matthias Koch und Gerhard Mahnken
Auch in den westlich geprägten Ländern
ist der unabhängige, kritische Journalismus keine Selbstverständlichkeit
sondern, zumal in Deutschland, eine noch relativ junge und immer
wieder bedrohte Pflanze. Was würde passieren, wenn dieser
inhaltliche Kern des journalistischen Geschäftes nicht mehr
existierte?
Public Relations in einem modernen Verständnis wären
nicht mehr möglich, weil hierzu zwingend die Abnehmerseite,
also der (kritische) Journalismus benötigt wird. PR wird
überflüssig, wenn sie zum „Anzeigengeschäft“
oder „Propaganda-Instrument“ mutiert. Ohne einen unabhängigen,
kritischen Journalismus fehlte der Öffentlichkeitsarbeit
buchstäblich die Basis, auf der sie steht und agiert. Niemand
käme auf die Idee, Dialoge zu führen, wenn das herrschende
Kommunikations-System nach dem einfachen Sender-Empfänger-Modell
funktioniert. mehr->
Golfturnier
um den
1. DPRG- PresseCup
Meet the Press
Warum nicht einmal das angenehm Sportliche mit dem Nützlichen
verbinden? Warum nicht einmal nette Kontakte knüpfen und
gepflegte Gespräche außerhalb von Bars und Lounges
führen? "Meet the press" und dabei die frische
Luft und malerische Natur eines Goldenen Herbstes genießen.
Könnte man dies besser als auf einem Golfplatz?
Dass sich das Golfspielen hervorragend zum Knüpfen auch von
Kontakten abseits der offiziellen Bahnen eignet, ist schon lange
kein Geheimnis mehr. Doch sollte der Platz nicht gar zu weit von
Agentur und Redaktion entfernt sein, denn die Zeit von Journalisten
und PR-Profis ist meist knapp bemessen.Aus diesem Grund erfreut
sich der stadtnahe Golfclub Stolper Heide an der A 111 schon seit
langem allergrößter Beliebtheit nicht nur unter den
in Berlin akkreditierten Diplomaten. Denn kaum ein anderer Platz
ist von Mitte oder City West aus in rund 30 Minuten zu erreichen.
Die Weite und Ruhe der beiden 18-Loch-Plätze in Stolpe bieten
einen schönen Kontrast zum hektischen Alltag und der von
Bernhard Langer designte West-Platz ist auch für ambitionierte
Golfer eine Herausforderung.
Der DPRG Landesverband Berlin/Brandenburg lädt in Kooperation
mit dem Golfclub Stolper Heide e.V. am 12. September zum 1. DPRG
PresseCup nach Stolpe bei Berlin ein. Genaueres erfahren Sie demnächst
in einer gesonderten E-Mail-Einladung.
Wer schon die Platzreife und ein Handicap hat, wird Spaß
und Spannung bei unserem Texas-Scramble-Turnier finden. Alle,
die die Freuden und "Leiden" des Golfsports erst noch
kennen lernen wollen, können unter Anleitung eines "Pros"
in einem Schnupperkurs auf der Driving Range erste Eindrücke
sammeln und das Gelernte in einem Putting-Turnier umsetzen.
Im Anschluss an die Turniere lassen sich dann an der gemütlichen
Bar - dem neunzehnten Loch - die Ereignisse des Tages Revue passieren.
12.09.2003 19.00 Uhr,
Golfturnier um den 1. DPRG-PresseCup
18.09.2003 19.00 Uhr,
Jour roulant im Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin (gesonderte
Einladung per mail)
Impressum
Streusandbüchse.de
Informationen für die Mitglieder
der DPRG Berlin/Brandenbrug
Herausgeber: Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) Landesgruppe
Berlin/Brandenburg e.V.