Streusandbuechse.de - Kommunikation in Berlin & Brandenburg
  Ausgabe 10/November 2003 Information der DPRG Berlin/Brandenburg  
Inhalt
  Editorial
  Thema: Konzeption
Systematisches Kommuni-
kationsmagement
  Thema: Konzeption
Wer nicht denken will,
fliegt raus
  Blick vom Elfenbeinturm
Zum Konzept PUSH
  Science Stop
Besuch bei der FTD
  Portrait
AUSSCHNITT- Medienbeobachtung
  Kommentar
Kochs Rezepte und Reflexionen
  Vielfalter Hochul-PR
  Rezension
Wolken über weitem Land
  Märkische
Herbst-Glosse
  Termine
  Impressum
Archiv
 

Streusandbüchse 01/01
Streusandbüchse 02/01
Streusandbüchse 03/01
Streusandbüchse 04/02
Streusandbüchse 05/02
Streusandbüchse 06/02
Streusandbüchse 07/02
Streusandbüchse 08/03
Streusandbüchse 09/03
Streusandbüchse 10/04
Streusandbüchse 11/04

 
 
Editorial

Gerhard Mahnken
Chefredaktion
  Liebe Leserin,
lieber Leser,

wir möchten Sie auf keinen Fall aus dem Konzept bringen. Deshalb seien Sie doch bitte so gut und lesen Sie diese zehnte Nummer der Streusandbuechse.de mit einem gehörigen Maß an Ungezwungenheit, damit Sie in Ihrem kommunikativen Umfeld auch morgen noch kraftvoll zupacken können. Bloß keine Konzeptkrämpfe.

Matthias Koch, Vize-Präsident der DPRG und Vorstandsvorsitzender der Landesgruppe Berlin/Brandenburg, bringt es in dieser Ausgabe mit seinen bewährten „Reflexionen“ wieder mal auf den Punkt: Wer mit profes-sioneller Kommunikationsarbeit Geld verdienen will, darf nicht kopflos agieren und je nach Tagesform aus dem Bauch entscheiden, weil ihm strategische PR halt immer schon irgendwie lag. Im Ernst: Gute Öffentlichkeitsarbeit braucht natürlich stets ein belastbares, intellektuelles Gerüst. Mit den viel zitierten „PR-Gags“ kommt keiner weit.

Konzeptuelle Öffentlichkeitsarbeit verlangt Überblick und Strukturwissen, damit sie Entscheidungs- Orientierungswissen produzieren kann. Das bekräftigen in dieser Ausgabe die Konzeptprofis Astrid Drabant-Schwalbach, Rennée Hansen und Stephanie Schmidt mit ihrem reichen Fundus an Erfahrungen. Das Vorstandsteam der DPRG-Landesgruppe Berlin/Brandenburg bedankt sich an dieser Stelle sehr herzlich für diese wertvollen Beiträge zum Schwerpunktthema „Konzept“. Sie zeigen die Marschrichtung durch den Konzeptdschungel und sie zeigen uns auch, wo es nicht (mehr) lang geht. Wer mehr wissen will, sollte unseren Konzept-Workshop in Berlin nächstes Jahr nicht verpassen, wir werden Sie darauf rechtzeitig in der Streusandbuechse.de hinweisen.

Wie immer an dieser Stelle soll der Blick vor die eigene Haustür unserer Landesgruppe nicht fehlen. Die Hauptstadtregion steckt nach wie vor in einer strukturellen Krise. Und das auch, weil in den politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Teilöffentlichkeiten Konzepte fehlen. Diesen Herbst hat es die einst siegesstrotzende SPD in Brandenburg kalt erwischt, die, wollte man der märkischen Parteiführung Glauben schenken, vor allem durch den Sog der bundespolitischen Reformdebatte ins Taumeln geriet und in den Kreisen und kreisfreien Städten im Durchschnitt jetzt mit etwas mehr als 20 Prozent darniederliegt. Matthias Platzeck und Genossen ließen unterdessen verkünden, man müsse den Menschen jetzt sagen, wo es hingehen soll. Gute Idee. Schöne strategische Zielsetzung. Nur viel zu spät. Plakate-Kleben und in der Provinz verständnisvoll lächeln ist wohl nach wie vor wichtig – aber längst nicht alles ...

Auch für die so wichtigen wissensbasierten Einrichtungen der Region, für die Hochschulen und außeruniversitären Institutionen in Brandenburg und Berlin wird konzeptuelle Kommunikation immer wichtiger. Die außergewöhnliche räumliche Dichte unserer Wissenschafts- und Forschungslandschaft kann sich durchaus sehen lassen! Lesen Sie hierzu den aufschlussreichen Beitrag von Christine Titel zum Thema „Vielfalter Hochschul-PR“. Und wer den Blick über den märkischen Tellerrand noch etwas weiter schweifen lassen möchte, den entführt Maria Borgmann mit Klaus Skibowski ins Masurenland.

Viel Vergnügen beim Lesen!

Ihr Gerhard Mahnken


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