Streusandbuechse.de - Kommunikation in Berlin & Brandenburg
  Ausgabe 11/April 2004 Information der DPRG Berlin/Brandenburg  
Inhalt
  Editorial
  Thema
Wissenschaftsjourna-lismus - Sprachrohr der Wissenschaft
  Thema
Wissenschaftsstandort Berlin/Brandenburg
  Glosse
Kinder-Uni - ein Erfolgskonzept für Erwachsene
  Ortstermin
Abschied von Prof. Baerns an der Freien Uni Berlin
  Workshopbericht
Bilder und Bericht vom Konzeptionsworkshop
  Kommentar
Kochs Rezepte und Reflexionen
  Forum Kulturge-schichte der Technik und Wissenschaft
  Kommentar
Die verordnete Elite
  Junioren machen Medien-Workshop
  PR-Patenschaft
  Neue Mitglieder
  Termine
  Impressum
Archiv
 

Streusandbüchse 01/01
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Streusandbüchse 11/04

 
 
Ortstermin
Quo vadis Public Relations?
Barbara Baerns verabschiedet sich von der Freien Universität Berlin

Die Veranstaltung hieß zwar: Quo vadis Public Relations? – Doch zunächst einmal kamen alle zu einer Institution deutscher Öffentlichkeitsarbeit: Studenten und Absolventen, Assistenten und Mitarbeiter, Kollegen aus Wissenschaft und Praxis, Bekannte, Freunde – und natürlich ihr Mann. Sie alle strömten am 19. Februar 2004 diesen Jahres zur Verabschiedung von Barbara Baerns in den Henry Ford Bau der Freien Universität.

Und Prof. Dr. Barbara Baerns, Leiterin des Studienschwerpunktes Öffentlichkeitsarbeit des Instituts für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Freien Universität Berlin ließ sich feiern. Es sprachen der FU-Vizepräsident Prof. Werner Väth, der Frau Baerns feierlich ihre Urkunde überreichte, nicht ohne zu betonen, dass er sich leider vergeblich darum bemüht habe, die PR-Spezialistin zum Bleiben zu bewegen, des Weiteren der Institutsleiter Prof. Gernot Wersig, der Leipziger Professorenkollege Günter Bentele und der Präsident der Deutschen Public Relations Gesellschaft Jürgen Pitzer.

Matthias Koch bei der Übergabe von Präsenten der DPRG-Landesgruppe

Doch der Reihe nach: Zunächst ging es um die angekündigte Podiumsdiskussion: Quo vadis Public Relations? – der Abschlussveranstaltung einer Vorlesungsreihe im Wintersemester 2003/04 zum Thema: Öffentlichkeitsarbeit – Praxis, Analyse, Reflexion
Er könne sich durchaus vorstellen, dass der Begriff „PR-Berater“ in nicht allzu ferner Zukunft zum Unwort des Jahres gekürt werde, ließ sich Podiumsmitglied Heiko Kretschmer von Johanssen + Kretschmer provokant vernehmen – eine Feststellung, der die übrigen Podiumsteilnehmer Prof. Lothar Rolke von der Fachhochschule Mainz, Dr. Joachim Klewes, Honorarprofessor für Kommunikationsmanagement an der FU Berlin sowie Barbara Baerns selbst wenig entgegensetzen konnten oder wollten, die aber der Moderatorin Dr. Juliana Raupp vom Institut für Publizistik genügend Zündstoff für weitere Fragen lieferte.

Einig war man sich darin, dass sich Kommunikationsfähigkeit zum immanenten Bestandteil des strategischen Managements entwickeln müsse. Wissenschaft und Forschung käme im Hinblick auf professionelles Kommunikationsmanagement die Aufgabe zu, die beabsichtigten Kommunikationsprozesse auf der Grundlage systematischer Forschung zu optimieren – eine Einschätzung, der sich die anwesenden PR-Profis aus Wissenschaft und Praxis durchaus anschließen mochten, wie sie auch die zentralen Aussagen der Festschrift zusammenfasst, die Barbara Baerns zur Feier des Tages überreicht wurde: Quo vadis Public Relations? – herausgegeben von Juliana Raupp und Joachim Klewes mit Beiträgen namhafter Autoren aus der deutschen und internationalen PR-Forschung und der Kommunikationspraxis (VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2004, 296 S., 29.90 Euro).

Eine Festschrift habe sie sich schon immer gewünscht, bekannte eine sichtlich gerührte Barbara Baerns – und lud die Anwesenden zum anschließenden Empfang. Beim Büfett mit musikalischer Untermalung wurde noch lange diskutiert, räsoniert, gefachsimpelt – und natürlich ausgelassen gefeiert.

Astrid Drabant-Schwalbach

Hier gibt es noch einige Bilder


 


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