
Gerhard Mahnken
Chefredaktion |
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Liebe Leserin,
lieber Leser,
in dieser 11. Streusandbuechse.de geht es uns um das Verhältnis
von Wissenschaft und Öffentlichkeit. Der Vorstand der DPRG-Landesgruppe
Berlin/Brandenburg gelangte auf seiner letzten Klausurtagung zu
der Überzeugung, dass hier einiges im Argen liegt. In der viel
zitierten Hauptstadtregion liegt das Besondere eben nicht allein
im vermehrten Aufkommen politischer Entscheidungsträger. Die
kommen und gehen ja bekanntlich früher oder später auch
wieder ... Was aber für die Entwicklung unserer Region auf
Dauer bleibt, sind die auffällig vielen wissensbasierten
Institutionen: die Universitäten, die außeruniversitären
Einrichtungen wie die der Leibniz-Gemeinschaft (www.wgl.de)
und auch die zahlreichen privaten Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen.
Diese brauchen in Zeiten knapper öffentlicher Kassen und
wirrer Kürzungspläne mehr denn je eine belastbare, professionelle
Kommunikationsberatung. Erstens, weil der „Cluster“
von wissensbasierten Einrichtungen für Brandenburg und Berlin
besser als Alleinstellungsmerkmal kommuniziert werden muss. Zweitens,
weil man dadurch diesen unschätzbaren Vorteil in der Öffentlichkeit
besser fassen kann. Hierauf lässt sich für die Menschen
vor Ort – aber auch für dringend notwendige neue Unternehmen,
die Sozial- und Humankapital in ihrer unmittelbaren Nähe
brauchen – eine zukunftsfähige regionale Identität
aufbauen. Hier, am Standort Berlin/Brandenburg, müssen die
verschiedenen gesellschaftlichen Teilgruppen noch besser zusammenarbeiten,
wenn der besondere Wert dieser Kulturlandschaft freigelegt werden
soll. Das gilt für Wissenschaftler, Politiker und natürlich
auch für Kommunikationsfachleute.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen in Mark und Metropole,
oder wo auch immer Sie sich gerade wohl fühlen, eine gewinnbringende
Lektüre.
Ihr Gerhard Mahnken
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