Streusandbuechse.de - Kommunikation in Berlin & Brandenburg
  Ausgabe 11/April 2004 Information der DPRG Berlin/Brandenburg  
Inhalt
  Editorial
  Thema
Wissenschaftsjourna-lismus - Sprachrohr der Wissenschaft
  Thema
Wissenschaftsstandort Berlin/Brandenburg
  Glosse
Kinder-Uni - ein Erfolgskonzept für Erwachsene
  Ortstermin
Abschied von Prof. Baerns an der Freien Uni Berlin
  Workshopbericht
Bilder und Bericht vom Konzeptionsworkshop
  Kommentar
Kochs Rezepte und Reflexionen
  Forum Kulturge-schichte der Technik und Wissenschaft
  Kommentar
Die verordnete Elite
  Junioren machen Medien-Workshop
  PR-Patenschaft
  Neue Mitglieder
  Termine
  Impressum
Archiv
 

Streusandbüchse 01/01
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Streusandbüchse 09/03
Streusandbüchse 10/04
Streusandbüchse 11/04

 
 
Editorial

Gerhard Mahnken
Chefredaktion
  Liebe Leserin,
lieber Leser,

in dieser 11. Streusandbuechse.de geht es uns um das Verhältnis von Wissenschaft und Öffentlichkeit. Der Vorstand der DPRG-Landesgruppe Berlin/Brandenburg gelangte auf seiner letzten Klausurtagung zu der Überzeugung, dass hier einiges im Argen liegt. In der viel zitierten Hauptstadtregion liegt das Besondere eben nicht allein im vermehrten Aufkommen politischer Entscheidungsträger. Die kommen und gehen ja bekanntlich früher oder später auch wieder ...

Was aber für die Entwicklung unserer Region auf Dauer bleibt, sind die auffällig vielen wissensbasierten Institutionen: die Universitäten, die außeruniversitären Einrichtungen wie die der Leibniz-Gemeinschaft (www.wgl.de) und auch die zahlreichen privaten Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen. Diese brauchen in Zeiten knapper öffentlicher Kassen und wirrer Kürzungspläne mehr denn je eine belastbare, professionelle Kommunikationsberatung. Erstens, weil der „Cluster“ von wissensbasierten Einrichtungen für Brandenburg und Berlin besser als Alleinstellungsmerkmal kommuniziert werden muss. Zweitens, weil man dadurch diesen unschätzbaren Vorteil in der Öffentlichkeit besser fassen kann. Hierauf lässt sich für die Menschen vor Ort – aber auch für dringend notwendige neue Unternehmen, die Sozial- und Humankapital in ihrer unmittelbaren Nähe brauchen – eine zukunftsfähige regionale Identität aufbauen. Hier, am Standort Berlin/Brandenburg, müssen die verschiedenen gesellschaftlichen Teilgruppen noch besser zusammenarbeiten, wenn der besondere Wert dieser Kulturlandschaft freigelegt werden soll. Das gilt für Wissenschaftler, Politiker und natürlich auch für Kommunikationsfachleute.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen in Mark und Metropole, oder wo auch immer Sie sich gerade wohl fühlen, eine gewinnbringende Lektüre.

Ihr Gerhard Mahnken


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