die EU- Osterweiterung hat im Jahr 2004 für jede Menge Medienwirbel
gesorgt. Haben sich die Wogen inzwischen geglättet? Das Gegenteil
scheint der Fall zu sein. Die Debatte um regionale Gleichheit oder
Gleichwertigkeit ist, wie jüngst geforderte „Reparationsforderungen“
zeigen, auch auf europäischer Ebene angekommen. In dieser Ausgabe
geht es Matthias Koch mit seinem Vorstandsteam in der Landesgruppe
Berlin/Brandenburg deshalb auch darum, mit gängigen Ost-West-Klischees
aufzuräumen und kommunikative Ansätze zu zeigen, damit
wir unseren neuen EU-Nachbarn gegenüber künftig den richtigen
Ton finden. Mindestens aber einen besseren.
In den östlichen Nachbarländern tun sich indes weiterhin
neue Märkte auf. Lesen Sie dazu in dieser Ausgabe den Beitrag
„Ost-PR“ des Kollegen Masluk. Auch kommt der Austausch
in wissenschaftlichen Gefilden offenkundig in ein besseres Fahrwasser,
davon weiß Heike Dörrenbächer, Geschäftsführerin
der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde für Sie
zu berichten. mehr->
Die Osterweiterung
der Europäischen Union – Ausweitung
der Kontakte nur noch durch private Initiativen?
von
Dr. Heike Dörrenbächer
Die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde
(DGO) gehört zu den wichtigsten Trägern der Osteuropaforschung
in Deutschland. Sie hat das Ziel, in Deutschland über aktuelle
Entwicklungen in Mittel- und Osteuropa zu informieren und den
Dialog zwischen Ost und West zu fördern. Dies tun wir mit
unseren osteuropa-bezognen Veranstaltungen und der Herausgabe
der drei Zeitschriften OSTEUROPA, OSTEUROPA-WIRTSCHAFT und OSTEUROPA-RECHT
(www.dgo-online.org).
Als Dachverband der Osteuropaforscher beobachten wir im
Moment folgendes Paradoxon: Die Osterweiterung der Europäischen
Union hat zu einer völlig neuen Qualität und Intensivierung
der zwischenstaatlichen Beziehungen zwischen Ost und West geführt.
Dies macht sich auch im Bereich des Austausches und der Kommunikation
zwischen Ost und West bemerkbar. War es bis 1989 oft ein unmögliches
Unterfangen oder zumindest ein exotisches Abenteuer, an einer
Universität des damals so genannten „Ostblocks“
zu studieren oder zu unterrichten, so sind (akademische) Aufenthalte
in Osteuropa nicht mehr die Ausnahme. Nicht nur Slawistikstudenten
zieht es nach Osteuropa. Frei nach der Devise „im Osten
viel Neues“, entscheiden sich politisch und sozial engagierte
junge Menschen für längere Auslandsaufenthalte in so
unterschiedlichen Orten wie Krakau bis Omsk. Sie lassen sich weder
vom Erlernen einer vergleichsweise schwierigen slawischen Sprache
noch von den Lebensumständen in ihren Aktivitäten bremsen.
Auch in die umgekehrte Richtung gibt es viel Bewegung. Studierende,
Doktoranden und Gastwissenschaftler aus Osteuropa kommen zunehmend
nach Deutschland und Berlin.
mehr->
Mehr Europa Jens Pottharst über das Informationsdefizit
der Bürger in Sachen EU
Was für ein Europa-Jahr!
Die EU erweitert sich um zehn neue Mitgliedstaaten. Eine Verfassung
ist zu Papier gebracht. Und im Juni sind 342 Millionen Europäer
zur weltweit zweitgrößten Parlamentswahl aufgerufen.
Noch nie gab es so viele Sternstunden für Europa. Und doch
war noch nie die Wahlbeteiligung für Europa so niedrig. Gingen
zur ersten Europawahl 1979 noch 63 Prozent der Wahlberechtigten,
so waren es 1999 weniger als 50 Prozent. Und diesmal nur noch rund
45 Prozent. Besonders enttäuschend fiel die Beteiligung an
den Europawahlen in den Staaten Ost- und Mitteleuropas aus, sie
lag bei durchschnittlich 26 Prozent. Enttäuschend, denn stimmten
nicht wenige Monate zuvor überwältigende Mehrheiten in
den Beitrittsstaaten für den Beitritt zur EU? Mehr als doppelt
so viele Menschen als bei der Europawahl machten bei diesen Referenden
mit.
Abgesehen von den sehr speziellen Schwierigkeiten, unter denen eine
Europawahl seit jeher leidet (zu sehr nationale Wahlkämpfe,
zumeist unbekannte Persönlichkeiten, wenig polarisierende Themen,
etc.) muss man feststellen: Die EU – ihre Organe, ihre Institutionen,
die Kompetenzen und Funktionsweisen - ist den Menschen wenig bekannt.
In Deutschland fühlen sich rund zwei Drittel der Bürger
„zu wenig“ informiert über die EU. Dieser Wert
ist seit über zehn Jahren stabil, in den anderen EU-Staaten
ist es nicht anders. mehr->
Ortstermin
Europäische
Schnipsel aufgelesen von
Achim Kühne-Henrichs an einem Wochenende im Oderland
Freitag Abend. Schloss Neuhardenberg. Überraschender Ort für
eine türkisch-deutsche Konferenz zum EU-Beitritt der Türkei.
„Wie weit reicht oder wo endet Europa?“ Energisch hebt
SPD-Vordenker Peter Glotz als Eröffnungsredner den Zeigefinger:
„Vorsicht vor einem neuerlichen europäischen imperial
overstretch!“ ruft er warnend in den Saal. Es gehe nicht darum,
die EU als größte Freihandelszone der Welt auszubauen,
vielmehr sei ein politisch geeintes, handlungsfähiges Europa
das Ziel.
Natürlich gehöre die Türkei zu Europa, betont
dagegen der ehemalige türkische Außenminister Yasir
Yakis. Man habe Jahrtausende alte historische Bindungen zu Europa,
außerdem eine junge Bevölkerung und ein starkes Militär.
Im Übrigen sei der alte römische Rechtsgrundsatz zu
beachten: pacta sunt servanda, Verträge müssen eingehalten
werden. Und da bereits seit 1959 über eine Mitgliedschaft
der Türkei verhandelt werde, sei inzwischen doch längst
alles entschieden. „Falsch!“ entgegnet CDU-Vordenker
Wolfgang Schäuble in Neuhardenberg. Entschieden sei nichts,
man müsse aber natürlich weiter nach einer Lösung
suchen, vielleicht nach einer Form der privilegierten Partnerschaft.
Auch stelle sich die Frage nach einer Zugehörigkeit zu Europa
historisch begründet auch im Falle der Ukraine oder auch
bei Israel.
Samstag Vormittag, Hafenfest in Kienitz. Hier an der Oder, wo
vor 60 Jahren die Rote Armee zur Befreiung Deutschlands vom Faschismus
mit einem ersten Brückenkopf zum Sturm auf Berlin losdonnerte
(zum Gedenken steht noch immer ein sowjetischer Panzer an der
„Straße der Befreiung“), sind heute die Jungs
von der freiwilligen Feuerwehr Kienitz Nord im Einsatz. mehr->
Schlafes
Bruder an der Oder Anmerkungen zum
grenzüberschreitenden
Vorstellungsvermögen
Kein Zweifel: Nach der EU-Osterweiterung steht die Region, in
der die DPRG- Landesgruppe Berlin/Brandenburg zu Hause ist, vor
enormen kommunikativen Herausforderungen. Die jetzige wirtschafts-
und sozialräumliche Situation ist dabei eine historische
Chance. Und zugleich ist sie – machen wir uns nichts vor
- eine Bürde, die sich zu den bestehenden Problemen gesellt,
die der andauernde Transformationsprozess für die Menschen
in der so genannten Hauptstadtregion mit sich bringt. Interkulturelle
Kompetenz nimmt vor der unmittelbaren Haustür unseres Landesverbandes
eine Schlüsselrolle ein. Dabei ist es m. E. sinnvoll, das
kommunikative Geschehen der nächsten Jahre in die drei räumlichen
Ebenen lokal, regional und überregional zu gliedern, wenn
wir mit unseren neuen kapitalistischen Nachbarn ins Geschäft
kommen wollen. Diesmal wohl eher ohne Begrüßungsgeld
...
Auf der lokalen Ebene besteht die Herausforderung für
Kommunikationsfachleute vor allem darin, die aus der Geschichte
entstandenen Vorurteile hüben wie drüben abzubauen.
Vor allem für das Bundesland Brandenburg ist mit der EU-Erweiterung
eine völlig neue Situation entstanden. Hier verlaufen 252
Kilometer der deutsch-polnischen Grenze, das sind 57 Prozent in
ihrem Gesamtverlauf. Das Besondere an diesem Grenzraum ist, dass
er mit der größten Massenumsiedlung verbunden ist,
die es jemals in Europa gab. Seit dem Zweiten Weltkrieg leben
auf der östlichen Seite der Oder keine Deutschen und auf
der westlichen keine Polen mehr. Eine gewachsene regionale Identität,
verglichen mit anderen Grenzräumen wie etwa dem deutsch-niederländischen,
gibt es hier in der Bevölkerung nicht. mehr->
Portrait
Gerhard Sabathil – ein Kommunikator für Europa
Gerhard Sabathil
Schon der Name weist in den mitteleuropäischen Raum. Sein Träger
sitzt am ehemaligen Schreibtisch von Walter Hallstein und schaut
auf das Brandenburger Tor: Dr. Gerhard Sabathil, Leiter der Vertretung
der Europäischen Kommission in Deutschland in Berlin Unter
den Linden. Auf die Frage, was ihn sowohl beruflich als auch privat
zu Europa bewogen hat, antwortet er spontan: „Ich bin Europäer.“
Die Beschäftigung mit Europa wurde ihm buchstäblich in
die Wiege gelegt, denn die Familie war ursprünglich in der
Karpato-Ukraine und in Böhmen zu Hause und ist im Zuge der
Vertreibung 1945 nach Karlsruhe gezogen. Die Reisen mit der Großmutter
nach Ungarn gehören zu den prägenden Kindheitseindrücken
des Jungen, der auch als 14jähriger in Nordungarn den Aufmarsch
der Invasionstruppen in die Tschechoslowakei miterlebt hat und stark
den Gegensatz zwischen der Schönheit des Landes und der Konfrontation
mit einem harten Kommunismus empfand. Das war für ihn die erste
Begegnung mit der „großen Politik“, wobei schon
der Großvater als Bürgermeister politisch tätig
und dabei mit der Familie des Paneuropäers Coudenhove-Kalergi
befreundet war.
Während des Studiums der Volks- und Betriebswirtschaft sowie
Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München
war Sabathil Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung, verbrachte
längere Auslandsaufenthalte in den USA, der Volksrepublik China,
Spanien und Ungarn und wurde 1981 zum Dr. rer.pol. promoviert. Nach
ersten beruflichen Tätigkeiten in Deutschland ging er bereits
1984 nach Brüssel und arbeitete in verschiedenen Bereichen
der Europäischen Kommission. Er erlebte „großartige
Jahre sowie den Weg zu einem wiedervereinigten Europa.“ 1989
hörte er in Brüssel im Radio vom Fall der Mauer und sah
sofort „die Chance, nach Osten zu gehen“ und dort zu
arbeiten.
Der Verein zur Förderung der Gerhart-Hauptmann-Häuser
e.V.
mit Sitz in Erkner bei Berlin schreibt zum baldmöglichsten
Termin die Stelle einer/eines
Geschäftsführerin / Geschäftsführers
für den
Museumsverbund Gerhart Hauptmann
Der Museumsverbund hat die Aufgabe, die Aktivitäten der
Gerhart-Hauptmann-Häuser in Kloster/Hiddensee, in Erkner
bei Berlin sowie in Agnetendorf und Schreiberhau im Riesengebirge/Polen
zu koordinieren, neue Projekte zu entwickeln und das Netzwerk
zwischen den Häusern in Deutschland und Polen aktiv weiterzuentwickeln.
Anforderungen:
- Einschlägiger Hochschulabschluss (insbesondere Germanistik/Literaturwissenschaft)
- Fundierte Erfahrungen im Kulturmanagement
- Interkulturelle und soziale Kompetenz
- Solide Polnisch-Kenntnisse
Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an BAT III – O
Die Stelle ist befristet bis 31. Dezember 2006. Eine Verlängerung
wird angestrebt. Der Dienstort ist Erkner.
Ihre Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen und einem frankierten
und beschrifteten Umschlag senden Sie bitte bis zum 20.10.2004
an den
Verein zur Förderung der Gerhart-Hauptmann-Häuser e.V.
c/o Gerhart-Hauptmann-Museum Erkner
Gerhart-Hauptmann-Straße 1-2
15537 Erkner
...siegen lernen“ hätte es vor zwei Jahrzehnten
noch von offizieller, ostdeutscher Seite geheißen. Heute
tut man sich mit derlei Polit-Parolen schwer, und zwar mit beiden
Elementen, die in diesem Spruch stecken: mit dem „Siegen“
wie auch mit dem „Lernen“. Anders herum betrachtet:
Wie könnte man sich denn, aus heutiger Sicht gesehen, am
„Osten“ ein Beispiel nehmen? Jetzt, wo in den neuen
Ländern die Montagsdemonstranten marschieren, miese Stimmung
herrscht und häufig von rechtsradikalen Übergriffen
berichtet wird, ausgerechnet jetzt also soll man etwas Positives
vom „Osten“ lernen können. Das kann doch nur
ein schlechter Scherz sein. Oder reine Provokation?
Keineswegs. Bei genauerer Betrachtung kann man viel vom „Osten“
lernen. Wobei unter „Osten“ weniger die neuen Bundesländer
inklusive Berlin und Brandenburg gemeint sind, sondern vor allem
die angrenzenden europäischen Nachbar-Regionen, die spätestens
seit der EU-Osterweiterung im Mai diesen Jahres in den Fokus der
öffentlichen Wahrnehmung gerückt sind. Gemeint sind
also insbesondere die neuen baltischen Staaten (Estland, Lettland,
Litauen) ebenso wie Polen, Tschechien, die Slowakei und Ungarn.
Diesen Ländern sollte in nächster Zeit unsere besondere
Aufmerksamkeit geschenkt werden. Das gilt insbesondere für
Kommunikationsprofis. Warum? mehr->
Internationale
PR - Literaturtipps
zusammengestellt von
Adrian Schaffranietz
Im Zuge der Internationalisierung von Politik und Wirtschaft
gewinnen internationale PR immer mehr an Relevanz. Insbesondere
die wirtschaftlichen Verflechtungs-tendenzen und die stetige Entwicklung
zur Internationalisierung der Mediensysteme führen zu einem
dauerhaften Anwachsen von internationalen PR- beziehungs-weise
Image-Maßnahmen. In Anbetracht der gesellschaftlichen Veränderungen
und Transforma-tionsprozesse im Zeichen der EU-Erweiterung werden
sich diese Prozesse in Zukunft noch verstär-ken. Obwohl die
Bedeutung der Themen "Internationalisierung" und "Globalisierung"
immer weiter ansteigt und in den letzten Jahren auch eine beträchtliche
Anzahl von Veröffentlichungen über Internationale Public
Relations erschienen ist, bleibt bisher in der Literatur ein Defizit
an fundierten wissenschaftlichen und praxisrelevanten Aufsätzen
zu verzeichnen. Dies liegt zum einen daran, dass die Erfahrungen
mit internationalen PR-Strategien noch sehr gering sind, zum anderen
sind Fragen nach den Möglichkeiten einer Globalisierung von
PR noch sehr jung und unausgereift.
Dennoch: Es gibt sie, die Literatur, die die geweckten Erwartungen
auch hält. Hier einige Beispiele: In dem Band von den Herausgebern
Culbertson und Chen (International public relations. A comparative
analysis. Mahwah: Lawrence Erlbaum Associates, 1996) geben namhafte
Autoren (Vercic, Grunig, Wakefield, Bentele etc.) mögliche
Ansätze zu einer theoretischen Eingliederung internationaler
PR.
In dem von Johannssen und Steger herausgegebenen Buch ‚Lokal
oder Global? Strategien und Konzepte von Kommunikations-Profis
für internationale Märkte. Frankfurt am Main: F.A.Z.,
2001’ legen prominente Kommunika-tionsexperten (Eick, Becker-Sonnenschein,
Walther etc.) anschaulich Analysen erster Erfahrungen auf dem
Feld der internationalen Unternehmens-kommunikation vor.
EU – Osterweiterung, Polen, neuer Markt, neue Chancen,
Heraus-forderungen der Stunde! Alle diese Begriffe sind nicht
nur den
PR – Beratern bekannt. Wo stecken aber diese Potenziale
und Chancen, wenn man über Polen wenige Infor-mationen hat?
Wie sieht die PR -Branche bei dem größten östlichen
Nachbarn Deutschlands und zugleich größtem neuen EU
-Land aus?
Was sagt die Statistik? Eine der interessanten Untersuchungen
über den polnischen PR-Markt wurde Anfang 2000 durchgeführt.
Die Datenerhebung für das PR-Verständnis und die Aktivitäten
in Polen wurden in einem Methode-nmix-Verfahren aus Befragung
und Interview mittels Fragebogen gewonnen. Hierbei wurde eine
repräsentative Gruppe von 374 einheimischen polnischen Firmen
befragt. In den Produktions-, Handels- und Dienstleistungs-unternehmen
kamen Manager und Mitarbeiter zu Wort. Die Unterneh-men wurden
nach ihrem Gründungsdatum vor und nach 1989 und nach Branchen
kategorisiert, die Mitarbeiterzahl wurde in unter und über
50 eingestuft.
Die Ergebnisse zeigen, dass die vor 1989 gegründeten polnischen
Firmen häufiger PR betreiben (36,8 Prozent) als die neuen
(22,36 Prozent). Fast 28 Prozent der Organisationen gaben an,
mit den Medien zusammen zu arbeiten, 26,18 Prozent nutzen Veröffen-tlichungen
zur Verbesserung des Firmenimages. Aber lediglich 3,46 Prozent
führen Imagekampagnen durch und 2,31 Prozent betreiben eine
präventive Krisen- PR.
Hier fehlt also professionelle PR. Womit ist das zu begründen?
Sind sich die Firmen der Wichtigkeit von PR für langfristige
Ziele nicht bewusst?
Hierfür liefert die Umfrage einige Antworten: Den Unterschied
zwischen Werbung und PR kennen lediglich 12 Prozent der Mitarbeiter
und ca. 40 Prozent haben von PR noch nie gehört. mehr->
Fit
für Europa:
Die EU-Osterweiterung als Chance für die PR-Junioren
Europa hat Nachwuchs bekommen: 12 neue Mitgliedsstaaten im Osten
Europas. Die politische und wirtschaftlichen Herausforderungen
werden europaweit diskutiert, aber welche Rolle spielt dabei der
PR-Nachwuchs?
Die osteuropäischen Metropolen werden mehr und mehr zu Touristenattraktionen,
und wer nicht in die Ferne reisen mag, kann die Kultur der neuen
EU-Länder auch in Deutschland kennen lernen: das „Kulturjahr
der Zehn“ präsentiert Film, Theater, Tanz oder Musik
aus Osteuropa in Berlin. Das wachsende Interesse am EU-Nachwuchs
schafft Medienpräsenz und damit neue Aufgaben für die
Kommunikationsbranche.
Der PR-Nachwuchs hat in dieser Situation die einmalige Chance,
den eigenen Wert auf dem Arbeitsmarkt zu steigern und sich fit
zu machen für das erweiterte Europa. Die neuen Märkte
Osteuropas präsentieren sich als vielversprechende Herausforderung
und erhöhen die Personalnachfrage nach Kommunikatoren, die
nicht nur spracherfahren sind, sondern auch die Umgangsformen
der osteuropäischen Kulturen kennen. Oder wissen Sie, wie
Sie einen tschechischen Kollegen in seiner Landessprache begrüßen?
Aber es gilt nicht nur, sprachliche oder kulturelle Barrieren
zu überwinden. In erster Linie müssen Vorurteile abgebaut
werden, und wer könnte dies besser, als Europas Junioren,
bei denen gewisse Vorurteile nicht seit Jahrzehnten verankert
sind, die mit dem Bild eines zusammenwach-senden Europas groß
geworden sind und Warschau, Prag oder Budapest schon in jungen
Jahren bereist haben? mehr
->
Praktikumsplatz frei
Im Leibniz-Institut für Regionalentwicklung
und Strukturplanung (IRS) in Erkner bei Berlin ist ein Praktikumsplatz
für Wissenschaftskommunikation frei. Das unentgeltliche Praktikum
ist angeschlossen an die PR-Abteilung des IRS und an ein Forschungsprojekt,
das sich mit „Wissenschaftsmarketing als Faktor der Leitbildgenerierung
in Berlin und Brandenburg“ befasst. Vorgesehen ist die Mitarbeit
im Rahmen einer Dokumentenanalyse und bei der Durchführung/Auswertung
von leitfadengestützten Experteninterviews. Kontakt: Gerhard
Mahnken;
mahnkeng@irs-net.de Druckversion->
Streusandbüchse.de
Informationen für die Mitglieder
der DPRG Berlin/Brandenbrug
Herausgeber: Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) Landesgruppe
Berlin/Brandenburg e.V.