Die Zukunft der Kommunikationsbranche hängt
vor allem vom Angebot
für Aus- und Weiterbildung ab. Ein reichhaltiges Angebot,
sicher. Aber die Reichhaltigkeit von staatlichen und privaten
Anbietern lässt noch keine Rückschlüsse
auf Qualität und Inhalte zu.
Die deutschen Kommunikationsverbände - allen voran die DPRG
mit ihrer Ausbildungsinitiative - haben schon in der Vergangenheit
gemerkt, dass sie
diesem Thema mehr Aufmerksamkeit schenken müssen. Sie suchen
vermehrt
nach einer Zusammenarbeit mit Hochschulen und privaten Bildungsträgern,
nicht zuletzt weil sie dort auf eine Vielzahl potenzieller Neu-Mitglieder
treffen.
Doch die Kontaktsuche zu Studierenden und Berufseinsteigern bedeutet
für die Verbände weitaus mehr, als die Suche nach neuen
Mitgliedern. Denn die Zukunft
der Kommunikationsbranche und damit auch der Kommunikationsverbände
liegt langfristig in den Händen des Berufsnachwuchses, wie
wir ihn in der DPRG bei
den Junioren finden.
Die Ideen des PR-Nachwuchses stecken schon lange nicht mehr in
den Kinderschuhen und sollten jetzt dazu genutzt werden, den Verband
für Interessierte attraktiver zu gestalten. Die zahlreichen
Termine der einzelnen Juniorengruppen im Bundesgebiet erfreuen
sich bei Mitgliedern und Gästen einer hohen Beliebtheit und
brauchen sich qualitativ nicht hinter den Veranstaltungen der
"Senioren" zu verstecken: So starteten die Junioren
im Rheinland Ende Januar 2005 die Reihe "Düsseldorfer
Networking Night" mit über 80 TeilnehmerInnen (www.networkingnight.de).
Für die Zukunft der DPRG ist die Wahl des neuen Präsidenten
am 25. Juni 2005
in Mainz ausschlaggebend. Eine Entscheidung, an der auch alle
Juniorenmitglieder einschließlich der Studienmitglieder
beteiligt sein sollten. Ein entsprechender Antrag, auch Studienmitglieder
der DPRG zur Stimmabgabe zu berechtigen, wurde deshalb durch die
Fachkommission der Junioren vorbereitet.
Die Autorin ist Sprecherin der DPRG-Junioren Berlin-Brandenburg
|