

Gerhard Mahnken
Die DPRG- Landesgruppe Berlin/Brandenburg ist gewissermaßen die Verbandsspinne im Netz, wenn es um Medienvielfalt vor der eigenen Haustür geht. Denn: Die deutsche Hauptstadtregion gehört heute weltweit zu den interessantesten Medienstandorten. Hier findet sich laut Einschätzung der Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH eine einzigartige Mischung aus Tradition, Produzentenlandschaft und Kreativen. Eingebettet ist die mediale Infrastruktur in eine politische und kulturelle Vielschichtigkeit, die es in Köln, München oder auch in Hamburg so nicht gebe, meint gar die Berliner Morgenpost.
Na bitte! Die Ausgangslage scheint also eigentlich ganz gut zu sein und es sieht so aus, als ob die Medienbranche hier eine Schlüsselstellung einnimmt. Dabei sind Berlin und sein Umland inzwischen weit mehr als nur Kulisse und Produktionsstandort für seichte Serien und Hollywood-Streifen. Mittlerweile gibt es an die 11.000 Unternehmen im Mediensektor sowie in IT und Kommunikation.
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Thema
Die Medienlandschaft Berlin/Brandenburg neu geprägt
Eine große Veränderung bedeutete die am 1. Mai 2003 vollzogene Fusion von ORB (Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg) und SFB (Sender Freies Berlin) zum Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Nach den politischen Weichenstellungen wurde der Merger in beiden Sendern seit November 2001 in Arbeitsgruppen vorbereitet. Die Fusion baute bereits auf langjährige Kooperationen auf. Der Staatsvertrag über die Errichtung einer gemeinsamen Rundfunkanstalt der Länder Berlin und Brandenburg trat am 1. Dezember 2002 in Kraft.
Unter der Intendantin Dagmar Reim, der ersten Intendantin der ARD, hat der Rundfunk Berlin-Brandenburg sein neues Image als modernes Medienunternehmen geprägt und ganze Programmstrecken umgekrempelt.
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Thema
Wissenschaft im Nachtprogramm
Es ist in Berlin kaum noch möglich, ein öffentlich interessantes
(oder manchmal auch weniger interessantes) Thema zu finden, das nicht
mit einer „Langen Nacht“ um Aufmerksamkeit wirbt. Die Mutter dieser
Veranstaltungsform – die Lange Nacht der Museen – ist nach wie vor
erfolgreich und aus dem Berliner Veranstaltungskalender nicht mehr
wegzudenken.

Es darf experimentiert werden.
In diesem Sommer fand in Berlin und Potsdam nun schon zum fünften
Mal auch eine „Lange Nacht der Wissenschaften“ statt. Dieses kleine
Jubiläum nahm die mit der Organisation und PR beauftragte Agentur con
gressa (www.congressa.de) zum Anlass, über den regionalen Tellerrand
hinauszuschauen und auch die Veranstaltungsform kritisch zu beleuchten.
Eingeladen wurden zu einem Erfahrungsaustausch am 13. Juni 2005
nicht nur die Berliner und Potsdamer Akteure, sondern auch
Organisatoren und Veranstalter von Wissenschaftsnächten aus Bonn,
Dresden, Erlangen/Nürnberg/Fürth, Halle, Jena, Rostockund Wien. Alle
Langen Nächte verbindet das gemeinsame Ziel, Wissenschaft einem breiten
Publikum anschaulich zu präsentieren, zu informieren und Vertrauen in
wissenschaftliche Arbeit zu schaffen.
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Portrait
Ulrich Nies - der neue Präsident
Ulrich Nies
„Man kann so herrlich frech überholen“ – das sagt Ulrich Nies, der vor kurzem gewählte Präsident der DPRG, über eines seiner Lieblingshobbies: das Motorradfahren. Das kennzeichnet auch ein Stück den Mann, der angetreten ist, „die DPRG zu dem Verband über alle Kommunikationsbranchen hinweg zu machen.“ Dieses Ziel geht er mit seiner „Mann- und Frauschaft“ an, der er als „Teamcoach“ vorsteht und mit der er „erreichen will, dass jede/r PR-Tätige an drei Beispielen spontan beantworten kann, warum er oder sie DPRG-Mitglied ist oder es werden will. Es soll Spaß machen, an diesem Ziel mitzuarbeiten“ und sich für die DPRG zu engagieren. Dazu nimmt er die 14-täglichen Telefonkonferenzen mit dem Vorstand und den Landesgruppen
vorsitzenden wieder auf und erwartet „ein konstruktives Miteinander.“ Gereizt hat den erfahrenen Kommunikationsmanager an der Präsidentschaft, „etwas ganz Neues auszuprobieren“, nachdem er ja bereits 2003 erfolgreich die INKOM-Fusion mit der DPRG über die Bühne gebracht hatte, obwohl die Chancen dafür „anfangs nicht so gut standen."
Der berufliche Schwerpunkt von Nies, der an der Mainzer Gutenberg-Universität seinen Magister in Publizistik (Hauptfach), Politik und Rechtswissenschaften gemacht hat, liegt seit 1985 in der BASF. Er hat dort die unterschiedlichsten Herausforderungen gesucht und gefunden. Sein Hauptaugenmerk galt und gilt der Internen Kommunikation, auch und gerade mit Blick auf die internationalen Aktivitäten der BASF. Er war z.B. Kommunikationsverantwortlicher für die Weiterentwicklung der BASF-Organisation weltweit und hat in Europa ein Netzwerk der Kommunikateure aufgebaut. Diese Aufgabe hat ihn mit veranlasst, sich um die DPRG-Präsidentschaft zu bewerben, denn die Koordination auf europäischer Kollegenebene entspricht im Prinzip der Zusammenarbeit mit den Landesgruppen
vorsitzenden.
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Glosse
Doppelt dabei sein
Es war an einem lauen Maienabend an der berühmten Oderbrücke. Europa hautnah. Der deutsche Außenminister Joschka Fischer gemeinsam mit seinem polnischen Amtskollegen ... ganz nah vor uns. Life in Frankfurt (Oder) - auf dem Riesenmonitor vom RBB. Jedes Wort glasklar zu hören. Sogar diese kleine Träne der europäischen Ergriffenheit auf der Wange des grünen Polit-Stars - brilliant im Bild. Wir haben alles gesehen. Hautnah. Und es war wirklich so. Denn zwischen der RBB Bühne und den Bäumen am Oderufer konnten wir hinüber schauen zur Oderbrücke. Und dort hinten, klein wie Stecknadelköpfe, waren an diesem historischen 1. Mai 2004 tatsächlich die beiden Außenminister auszumachen. Leinwand vorne, Realität hinten. Ein mediales Weltereignis mit exklusiver Reality-Atmosphäre vor Ort. Das isses! Das ist wahres Dabei sein.
Früher dachte man: Nur wo ich Augen- und Ohrenzeuge bin, da habe ich den authentischen Eindruck. Also raus auf die Straße, rein ins Leben.
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Ortstermin
Von Weblogs, MeinungsMonitoring und Issues Management
2. Jour Coopératif im August 2005
60 PR- und Marketingfachleute der DPRG Berlin/Brandenburg und des Marketingclubs Berlin waren an einem lauen Sommerabend im August zu Gast bei AUSSCHNITT Medienbeobachtung. Von Weblogs hatten alle Teilnehmer im Vorfeld mehrfach gehört, gelesen, sich unterhalten oder sich sogar intensiv damit auseinander gesetzt – welche Relevanz haben nun Weblogs für die PR, das Marketing und die Unternehmenskommunikation? Klaus Eck, Betreiber des PR-Bloggers und Inhaber der Content Business Agentur econcon, und Maren Heltsche, Mitarbeiterin Medien-Analyse bei AUSSCHNITT Medienbeobachtung, konnten mit ihren Vorträgen wertvolle Hinweise vermitteln und neue Impulse für die strategische Kommunikationsarbeit und das Issues Management setzen.
Dank einfacher, bedienerfreundlicher und außerdem kostengünstiger Content Management-Lösungen existieren keine großen technischen Hürden, um ein Weblog zu eröffnen. Jeder kann demnach bloggen, seine Meinungen ins Netz stellen, ohne journalistische Qualifikation zu besitzen, ohne journalistische Regeln einhalten zu müssen. Unter Umgehung von Gatekeepern der On- und Offline-Welt können Weblogger und ihre Blogs als Schwungrad der Verbreitung von Meinungen, Ansichten und eigenen Gedanken in der medialen interaktiven Welt und im strategischen Kommunikationsmanagement schon lange nicht mehr ignoriert werden. Zwar gibt es in Deutschland nach aktuellen Schätzungen erst rund 100.000 Weblogs und damit weitaus weniger als beispielsweise in den U.S.A. (ca. 31,5 Millionen Blogs), doch das, was sie bewegen können, bringt manch ein Unternehmen in eine Imagekrise.
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Im Januar 2006
startet die private Hochschule UMC POTSDAM - University of Management and
Communication- die staatlich anerkannten, dreijährigen B.A.-Studiengänge
Kommunikationsmanagement und Wirtschaftspsychologie.
Das
Hochschulstudium an der UMC POTSDAM ist sehr praxisorientiert. Denn jedes dritte
Trimester verbringen die UMC-Studierenden in Unternehmen, um schon Erfahrungen
in der Berufswelt zu sammeln. Mit ihren starken Partnern aus der Wirtschaft
bietet die UMC POTSDAM ein attraktives Netzwerk, auf das ihre Studierenden
aufbauen können.
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