Streusandbuechse.de - Kommunikation in Berlin & Brandenburg
  Ausgabe 15 / April 2006 Information der DPRG Berlin/Brandenburg  

Editorial

Gerhard Mahnken,
Chefredaktion

Die Welt zu Gast bei Freunden: Hauptstadtregion und Fußball-WM 2006

Berlin und Brandenburg gewinnen im weltweiten Wettbewerb der Metropolregionen immer mehr Platzvorteile. Und das ist gut so. Dadurch wird die Region wieder ein Stück erkennbarer. Schon Siegfried Kracauer wusste: „Die weltstädtischen Zentren, die auch Orte des Glanzes sind, gleichen sich mehr und mehr einander an. Ihre Unterschiede vergehen.“

Eine schleichende ‚Verähnlichung’ durch die so genannte Globalisierung, durch die Überalterung der Gesellschaft, durch neue Migrationsprozesse und nicht zuletzt durch die optische und akustische Austauschbarkeit von technischer Infrastruktur und von Waren macht die Standort-Entscheidungen für „Global Players“ zur Zeit nicht einfach. Das Weltmeister-Motto: „Zu Gast bei Freunden“ bekommt im sozial- und wirtschaftsräumlichen Einerlei somit unfreiwillig auch einen doppeldeutigen Hauch des überall Vertrauten ...

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Thema


Es ist leicht, ein Fußballfan zu sein -

Wie sich die Deutsche Bahn für die Fußball-WM 2006 engagiert


In diesen bewegten Zeiten ist es nicht nur die reine Freude, als Fußballfan zu einem Spiel zu gehen. Obwohl die Eintrittskarte als Fahrschein im Nahverkehr gilt und wir außerdem Weltmeister-Tickets und -Pässe anbieten – aber Terrorfurcht, angebliche Baumängel in den Stadien und die Vogelgrippe machen nachdenklich. Die Sicherheit von Spiel und Zuschauern ist zum zentralen Thema geworden. Auch deshalb haben wir zur WM 2.200 Mitarbeiter bei DB Sicherheit am Start. Hinzu kommen die Kollegen aus der Konzernsicherheit, der zivilen Notfallvorsorge und den Security-Regionalteams. Im neuen „Sicherheitszentrum Bahn“ arbeiten 30 Mitarbeiter der Konzernsicherheit mit Beamten der Bundespolizei zusammen. Sie alle sorgen dafür, die Spiele sicher zu machen.

Die Bahn-Tochter Schenker ist der offizielle Logistikdienstleister. Und die Sicherheit hat auch beim Waren- und Gütertransport höchste Priorität. Wir kontrollieren genau, was wann als Lieferung und Nachschub in die Stadien gebracht wird. Das bedeutet, jeder Pappbecher, Fußball oder Fernsehbildschirm wird an einem „LogPoint“ genannten zentralen Kontrollposten überprüft. Außerdem hat Schenker in München ein internationales Medienzentrum eingerichtet – Kabel, Bildschirme, Mäuse – alles wird aufgestellt und wieder abgeholt.

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Thema


Ein Fan kann lieben, aber auch hämen und hassen

von Hans Dieter Baroth


 

Hans Dieter Baroth

Der zehnfache Fußballmeister der DDR in Folge, BFC Dynamo Berlin, sollte Anfang der 90er Jahre erneut in die Relegation zur nun vereinten Zweiten Bundesliga ziehen. Dynamo-Fan Andreas Gläser schreibt: „Nach dem abermaligen Scheitern wollte ich mir das Leben nehmen, doch ich hatte Angst davor, als Union-Ratte wiedergeboren zu werden.“ Sie hassen sich weit über die Existenz der DDR hinaus, die Anhänger von Union Berlin und dem BFC Dynamo. Andreas Gläser ist Schriftsteller. Über seine Zeit als süchtiger Fan des Mielke-Clubs veröffentlichte er ironische und hintergründige Texte in dem Buch „Der BFC war schuld am Mauerbau.“ (Aufbau-Verlag) Der Titel des Buches ist nicht ernst gemeint. Aber der Band enthält ernste und sogar makabre Storys über Liebe, Hass und Häme von Fußballanhängern in Ostdeutschland. Denn die zeichnete auch hier den Fußballfan aus – fast blinde Verehrung für seinen Club mit Lobgesängen auf den eigenen Verein, und Volkslyrik voller Schmäh gegen gewisse Gegner. Bei dem Köpenicker Kiezclub Union Berlin ist in dem Stadion an der Alten Försterei vor dem Anpfiff eine Vereinshymne auf CD zu hören, die Sitzplatzbesucher erheben sich wie beim Abspielen der dritten Strophe des Deutschlandliedes.

In dem Eifer von Fußballanhängern, den Gegner zu verhöhnen, war Deutschland nie gespalten. Der Unterschied lag nur in den Vereinsnamen. Die Zuschauer von Wismut Aue sangen in der DDR: „Zwei gekreuzte Hämmer und ein großes W., das ist Wismut Aue, unsere BSG.“ Auf des Gegners Platz mussten sie hören: „Sie kommen aus der Tiefe, sie kommen aus dem Schacht. Wismut Aue – keine Fußballmacht.“ Als Union Berlin in der Zweiten Liga gegen Erzgebirge Aue – früher Wismut – antrat, höhnten die Berliner Mitgereisten wegen des Hochwassers von einst: „Es kommt die Zeit, hoho, in der das Wasser wieder steigt.“ Fans sind kreativer als manche Literaten glauben. Ob deshalb vor Jahren von dem Autor Peter Rühmkorf ein Buch mit von ihm gesammelten Reimen auf den Wänden von öffentlichen Bedürfnisanstalten erschien – als Volkslyrik?

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Glosse


Buchungscode W.M. 2006

Aktuelle Wegreisetipps von Achim Kühne-Henrichs


Es gibt doch noch Karten! Gleich am Freitag, den 9. Juni 2006 zum Beispiel. Für das Auftaktspiel mit Figaro. Cinque, dieci, quarantatre. Alles noch da, zur Hochzeitsfeier in Salzburg. Einlass 19.45 Uhr. Spielbeginn 20.15 h. Ach so. Fußballkarten. Deutschland – Costa Rica. Auftaktspiel in München. Allianz-Arena. Anpfiff 18.00 Uhr. Karten? Hat irgend jemand noch Karten?

Seien Sie froh, wenn Sie nicht reinkommen. In den Stadien ist es laut Stiftung Warentest viel zu gefährlich. Fußball kann Sie Ihr Leben kosten. Kaum ist die Panik da, laufen alle in die falsche Richtung. Sie müssen sich gegen den Strom bewegen. Dann kommen Sie spielend überall hin. Am 9. Juni zum Beispiel mit hlx.com von Berlin Tegel nach Salzburg zu Figaros Hochzeit für schnelle 14,49 Euro.

Oder wenn am Samstag, den 10. Juni im Frankfurter Waldstadion um 15.00 Uhr die Engländer auf die Paraguayaner zustürmen, dann können Sie – anstatt zwischen Hooligans um Ihr Leben zu fürchten – noch am gleichen Abend für eben mal 15,99 Euro mit ryanair von Frankfurt-Hahn nach Bratislava fliegen. Dort haben Sie die Karten für das mozartsche Weltmeisterschaftsjahr 2006 gleich drei mal in Reichweite: Budapest, Bratislava, Wien.

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Interview


Kult ist nicht planbar

Im Gespräch mit Prof. Dr. Wolfgang Kaschuba


 

Prof. Dr. Wolfgang Kaschuba (Foto: HU)

Fußball, Fußball, Fußball – kaum eine Botschaft kommt derzeit ohne einen Verweis auf die WM 2006 aus. Gerade PR-Leute stellen sich zunehmend die Frage, ob es nicht vielleicht doch irgendwann zu viel des Guten sein könnte. Wieviel Mega-Event verträgt eine Stadt eigentlich? Genau die richtigen Fragen für Prof. Dr. Wolfgang Kaschuba, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Europäische Ethnolgie an der Humboldt-Universität zu Berlin und bekennender Fußball-Fan.

Dass eine Fußball-WM Sportfans in besonderem Maße begeistert, versteht sich von selbst. Weshalb aber greift diese Begeisterung in so starkem Maße auch auf weniger große Sportfans über?

Events erzielen kurzfristig immer eine enorme Aufmerksamkeit. Und die Fußball-WM ist zweifellos ein Mega-Event. Allein ihre Präsenz in den Medien beweist uns, wie wichtig sie ist. Berlin ist ja große Events durchaus gewohnt, erlebt sie freilich auch ambivalent. Zum einen gibt es eine hohe Identifikation mit solchen Ereignissen, zum andern aber auch immer ein wenig Stress. Und wenn es nur die Staus sind wie zur Berlinale oder bei Staatsbesuchen.

Nun bezieht sich dieses Event auf das Thema Fußball. Und Fußball ist nun einmal ein wesentliches kulturelles Bindeglied in unserer Gesellschaft. Er hat Anhänger in allen Bevölkerungsschichten, von den Eliten bis zu den Unterschichten, quer durch die Generationen und zunehmend auch unabhängig vom Geschlecht. Regional funktionieren solche Querschnitt-Events auch bei anderen Ereignissen, z. B. beim Karneval. Doch Sport und im besonderen Fußball funktionieren eben überregional und auch deshalb besonders gut, da sich seine Vermarktung entscheidend verändert hat. Fußball ist nämlich „veredelt“ worden! Er verkörpert eine hochwertige Marke und es gibt neue Fußballer-Typen, die man auch als Dressmen sieht oder wie ein Popidol anhimmeln kann. Entsprechend hat sich auch die Fankultur verändert. Mit dem Internet ist der Fan immer „dabei“ – und zum Fußball zu gehen, ist schon fast auf einer Ebene mit dem Theaterbesuch.

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Schlüsselbegriffe


Weblogs – Chancen, Risiken und Nebenwirkungen

von Ulrike Propach


Eine neue Variante der World-Wide-Web-Kommunikation ist dabei, die Wohnzimmer und Konzerne zu erobern. Weblogs, ein Begriff, den Jørn Barger im Jahr 1997 als Kombination von „World Wide Web“ und „Logbuch“ prägte. Allgemein betrachtet zeichnet ein Weblog folgende Kriterien aus:

  • Chronologisch rückwärts gehende Beiträge, d.h. der neueste Eintrag ist obenan
  • Die Kommentierfunktion bei jedem Beitrag
  • Trackback-Funktion als Verweisungsfunktion auf andere Beiträge (RSS-Benachrichtigung möglich)

Kommunikation ohne Grenzen

Weblogs gelten als Ort der freien Meinungsäußerung, die nicht dem Agendasetting von Massenmedien unterworfen sind, aber den Regeln der Netiquette folgen. Verstöße gegen – zum Teil ungeschriebene  – Regeln im Verhalten im www werden thematisiert. Die heutige Variante von freiem Diskurs hat aufgrund der technischen Entwicklungen ein ganz anderes Gesicht als zu Hochzeiten von Jürgen Habermas. Bei Blogs kann der Nutzer sich passiv informieren oder aktiv diskutieren. Es überlagert sich öffentliche und interpersonale Kommunikation.

In einer Stunde online

Es ist mit den vorhandenen Bausteinen (Templates) von Anbietern möglich, innerhalb einer halben bis ganzen Stunde sich ein eigenes Weblog zu schaffen, das grafisch gut aussieht und voll funktionsfähig ist. Dadurch ist es in Konkurrenz oder Ergänzungsfunktion zu persönlichen webpages getreten, die zumeist aufwendiger in der Erstellung sind.

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Grußwort

des Regierenden Bürgermeisters von Berlin

Klaus Wowereit, reg. Bürgermeister


  Berlin steht ganz im Zeichen der Fußball-WM. Wir freuen uns auf ein Ereignis, das wir so schnell nicht wieder erleben werden. Die Fußball-WM wird die Stadt prägen. Und sie verändern.

Berlin wird noch internationaler werden. Bereits heute ist Internationalität ein Markenzeichen unserer Stadt. Die Fußball-WM wird dieser Entwicklung einen weiteren, kräftigen Schub geben. Menschen aus aller Welt wollen die WM genießen - und werden Berlin entdecken. Viele von ihnen kommen wieder. Dieser Effekt wird Berlins Tourismuszahlen weiter steigen lassen. Wir werden die WM dazu nutzen, dass Berlin noch weltoffener wird.

Das große Fußballfest birgt die einzigartige Gelegenheit, Berlins Ansehen als internationale Metropole und als deutsche Hauptstadt weiter zu steigern. Wer also glaubt, Fußball sei dieses Spiel bei dem 22 Männer 90 Minuten lang einem Ball hinterher rennen, der wird ab 9. Juni eines Besseren belehrt: Die Fußball-WM 2006 ist eine riesige Chance für Berlin. Und ich bin sicher: Wir werden sie nutzen.

Klaus Wowereit

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Im Sommer 2006 blickt die Welt auf Berlin

Berlins Tourismuswirtschaft setzt voll auf Freundlichkeit und Service

Von Hanns Peter Nerger

Geschäftsführer der Berlin Tourismus Marketing GmbH


Die deutsche Hauptstadt bekommt mit der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006TM ein Jahrhundert-Geschenk. Die Welt wird auf Berlin blicken und die Attraktivität dieser Stadt neu entdecken. Bis zu 15 000 Medienvertreter werden berichten, weltweit werden 3 Milliarden Zuschauer das Endspiel aus dem Olympiastadion live erleben. Berlin wird diese Chance nutzen.

Für die Gäste rollt die Stadt den roten Teppich aus

Dafür setzt Berlins Tourismuswirtschaft zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006TM voll auf die Optimierung von Service- und Freundlichkeit. Bereits seit Sommer 2005 ist die Initiative „Service in the City“ aktiv. In verschiedenen Arbeitsgruppen bereiten die Hotel- und Gaststätteninnung, der Einzelhandel, die IHK Berlin, Betriebe der Verkehrswirtschaft, die Bezirke, der Senat und weitere Vertreter der Tourismuswirtschaft Aktionen zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität für die Gäste der Stadt vor.

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Vor-Ort-Termin

Blick in die Karten:

„Best-Practice“ - Workshop zum Deutschen PR-Preis bei Meta-Design

Ins MetaHaus der MetaDesign AG lud die DPRG Landesgruppe Berlin/Brandenburg am 20. Februar 2006 zu einem „Best-Practice“-Workshop zum Deutschen PR-Preis ein. Die interessierten Gäste hatten dabei die Gelegenheit, einen detaillierten Einblick in die erfolgreiche Konzeptionsarbeit der letztjährigen Finalisten zu bekommen. Wer am Ende einen Preis in den Händen halten möchte, muss nach erfolgreicher Kommunikationsarbeit den nächsten Schritt tun und sich bewerben. Wie man dabei am besten vorgeht, zeigten ganz praxisnah die Experten der Agenturen MetaDesign und Johanssen & Kretschmer, Scholz & Friends Agenda und Hill & Knowlton aus Berlin. Im Anschluss an jede Präsentation wurden im Plenum Fragen diskutiert wie: „Was machte die Kampagne so erfolgreich? Welche Aspekte sind der Jury wichtig? Welche Formalien sind zu beachten?“ Neben den Finalisten aus dem Vorjahr war auch Sebastian Vesper, Chefredakteur des PR-Reports und Juryvorsitzender der PR Report Awards, anwesend und informierte über die Nominierungs- und Bewertungspraxis seines Wettbewerbs. Der Bewerbungsschluss für den Deutschen PR-Preis ist am 30. April 2006.

Weitere Informationen auf der DPRG-Website (Auschreibung PR-Preis)

Alexander Moritz

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Termine

03.04.2006, 19.30 Uhr,
Junioren-Stammtisch im Walhalla, Krefelderstr. 6, Berlin-Moabit,
U-Bahnhof Turmstraße (U9)

20.04.2006
Jour Roulant zum PR-Tag 2006 mit DPRG-Präsident Ulrich Nies, Prof. Bentele und Reinhard Artus (Location noch offen, Einladung erfolgt für Mitglieder separat)

08.05.2006, 19.30 Uhr,
Junioren-Stammtisch im Walhalla, Krefelderstr. 6, Berlin-Moabit,
U-Bahnhof Turmstraße (U9)

11. - 13.05.2006
Der Deutsche PR-Tag in Halle /Leipzig
Der virtuelle PR-Tag im Internet

12.06. 2006, 19.30 Uhr,
Junioren-Stammtisch im Walhalla, Krefelderstr. 6, Berlin-Moabit,
U-Bahnhof Turmstraße (U9)

30.06.2006
PR-Career-Day in Münster veranstaltet von der Uni Münster
(mehr im Internet) und DPRG-Junioren-Career Night

03.07.2006, 19.30 Uhr,
Junioren-Stammtisch im Walhalla, Krefelderstr. 6, Berlin-Moabit,
U-Bahnhof Turmstraße (U9)

Alle Bundestermine können auch unter www.dprg.de einsehen.

Alle Juniorentermine auch unter www.dprg-junioren-berlin.de


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Impressum

Streusandbüchse.de
Informationen für die Mitglieder
der DPRG Berlin/Brandenbrug
Herausgeber: Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) Landesgruppe Berlin/Brandenburg e.V.

Vorsitzender: Matthias Koch,
Bundesratufer 5, 10555 Berlin
(matthias.koch@dprg-berlin.de)
V.i.S.d.P./Konzept:
Gerhard Mahnken
(mahnken@dprg-berlin.de)
Online-Redaktion und -gestaltung:
Stefan Munko
(munko@dprg-berlin.de)

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