Streusandbuechse.de - Kommunikation in Berlin & Brandenburg
  Ausgabe 17 / Mai 2007 Information der DPRG Berlin/Brandenburg  

Editorial

 


Gerhard Mahnken,
Chefredaktion

Alles im Fluss

Alles neu macht der Mai. Auch die Streusandbuechse. Das Motto dieser Nummer 17: Alles im Fluss. Und dafür gibt es gute Gründe. Das Kulturland Brandenburg hat sich in diesem Jahr nämlich das Thema Wasser auf die Fahne gespritzt. Schon Ende der neunziger Jahre entstand die Idee, mit wichtigen Ereignissen der Landesgeschichte oder auch aktuellen Themen kulturelle Entwicklungspfade in der Mark unter die Lupe zu nehmen - und unter die Leute zu bringen. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur entwickelte die Dachmarke „Kulturland Brandenburg“, unter der die verschiedenen Aktivitäten koordiniert und gemeinsam beworben werden. Machen Sie sich auf. Entdecken Sie dieses großartige Kulturland. Infos zum Programm und zu den diesjährigen Aktivitäten finden Sie unter www.kulturland-brandenburg.de. Die Einführung zum Themenjahr 2007 mit dem „Fokus Wasser“ von Brigitte Faber-Schmidt in dieser Ausgabe kann ich nur empfehlen. Nicht allein für das Land Brandenburg – aber besonders hier – beschreibt der Stoff aus dem die Flüsse sind den Raum. Ströme wie Elbe und Oder aber auch 3.000 (!) Seen, unzählige Wasserstraßen, Kanäle und Schleusen sind das Alleinstellungsmerkmal dieser Kulturlandschaft. Überzeugen Sie sich womöglich selbst …

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Thema


Alles im Fluss

Kulturland Brandenburg 2007 _ Fokus Wasser


 

Brigitte Faber-Schmidt

- Von Brigitte Faber-Schmidt -

Ende der 1990er Jahre entstand im Land Brandenburg die Idee, Ereignisse der Landesgeschichte oder aktuelle Themenfelder zum Ausgangspunkt für gemeinsam ausgerichtete kulturelle Veranstaltungen im ganzen Land zu nehmen. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur entwickelte als Initiator der Themenjahre die Dachmarke „Kulturland Brandenburg“, unter der die verschiedenen Aktivitäten koordiniert und gemeinsam beworben werden. Seit dem Jahr 2002 obliegt die Konzeption und Organisation der Themenjahre dem gleichnamigen Verein Kulturland Brandenburg e.V.

Kulturland Brandenburg ist ein Netzwerk der kulturellen Netzwerke. Kulturland Brandenburg fördert, unterstützt und qualifiziert die kulturelle Infrastruktur im Land und regt gezielt Kooperationen sowie Ressort übergreifende und interdisziplinäre Ansätze an. Kulturland Brandenburg als Dachmarke gibt dabei konzeptionelle Impulse, begleitet Kooperationen inhaltlich, organisatorisch und durch die Akquise von Drittmitteln und bietet die eigene Infrastruktur und das eigene Netzwerk als Plattform für fachlichen Austausch und Kooperation an.

Kulturland Brandenburg ist sowohl ein Förderinstrument als auch ein Marketinginstrument des Landes. Das Marketing zielt dabei nach Innen und nach Außen, - es geht um die Identifikation der Bürger mit dem kulturellen Erbe und der kulturellen Vielfalt ihrer Region sowie um die Steigerung der Attraktivität des Landes für seine Besucher. Durch die Themenjahre sind Besucher und Bewohner des Landes gleichermaßen dazu eingeladen, Brandenburg jedes Jahr aus unterschiedlichen Blickwinkeln neu zu entdecken und zu erleben.

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Interview


Energie und Kommunikation

Lekker Strom: Wir nehmen uns auf die Schippe und damit heben wir uns ab

Interview mit Heike Klumpe von Nuon Deutschland


Heike Klumpe, Nuon Deutschland

Frau Klumpe, stört es Sie, wenn wir Nuon Deutschland als David bezeichnen, der gegen Goliath kämpft?

Nein, überhaupt nicht. Jedes Kind weiß ja, das Goliath von David besiegt wurde. Aber im Ernst: Ich finde es interessant, dass sich dieses Bild in den Medien verselbständigt hat. Denn weder im Marketing noch in der PR spielt Nuon mit diesem Vergleich.  Aber er ist natürlich griffig. Da kommt ein Newcomer, belebt endlich wieder den Wettbewerb und fordert die „bösen“ Monopolisten heraus. Eine schöne Geschichte für Journalisten, aber unser Ziel ist nicht gegen das „Böse“ zu kämpfen.

Aber über Schlagzeilen wie „Nuon bringt Vattenfall zum Zittern“ haben Sie sich dennoch gefreut?

Jeder Artikel freut mich, der die Verbraucher lehrt, dass Wettbewerb wirkt, dass es Alternativen gibt  und der darüber aufklärt, dass der Wechsel des Strom- oder Gasanbieters nicht nur möglich, sondern kinderleicht in wenigen Minuten getan ist. Nur Wettbewerb garantiert, dass sich Preise im Markt entwickeln. Nur so können wir auch in Zukunft eine sichere und faire Energieversorgung garantieren. Nuon Deutschland möchte als Motor für mehr Wettbewerb wahrgenommen werden. Wir haben den Wettbewerb im Gasmarkt eröffnet, da waren wir Pionier. Das sind die Bilder, die wir kommunizieren möchten. Nuon, die tun was für fairen Wettbewerb. Davon haben am Ende alle etwas.

David gegen Goliath klingt schöner

Wenn es Sie beruhigt: Nuon Deutschland kann auch spontan und witzig sein. Das haben wir mit der Kampagne für „lekker Strom“ bewiesen. In diese Idee unserer Lead Agentur Publicis Berlin haben wir uns sofort verliebt. Wir hätten ja auch sagen können: Oh je, Strom und lekker, das passt doch nicht zusammen, womöglich flattern uns noch Briefe von erzürnten Eltern ins Haus, weil ihre Kinder wegen uns an der Steckdose naschen.

Solche Reaktionen gab es nicht?

Nein, zum Glück nicht.

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Glosse


Henrys Fahrrad

Achim Kühne-Henrichs spricht erstmals über sein Physik-Trauma


Es stimmt wirklich: Ich hatte im Abitur in Physik eine 6. Das lag am Lehrer. Ein einziger Alptraum. Zu klein gewachsen, aber alle Macht in seinem Notenbüchlein. Wen nehmen wir denn heute mal dran? Grinsen. Fermate. Der Blick trifft, nach längeren Ausschweifungen - mich. Dann der Untergang: Erklären Sie uns doch mal die Induktivität einer Spule!

Bald 30 Jahre lang habe ich diese traumatische Begebenheit verdrängt. Heute möchte ich erstmals darüber sprechen. Die Schulzeit ist vorbei. Das Leben hat seinen Lauf genommen. Und ich habe eingesehen: Es nützt nichts, die Naturwissenschaften rundweg abzulehnen. Ich möchte noch einmal von vorne anfangen. Was könnte denn an der Frage spannend sein? Wie könnte ich den Zugang finden?

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Fortbildung


DPRG-Praxis-Seminar "U.S.P. Umgangsformen, Stil & Protokoll - Reloaded"


Jan Schaumann

"Wat jut is', det kommt wieda", sagt der Berliner - die Berlinerin auch. So auch das DPRG-Stilseminar. Gutes Benehmen, das Wissen um Stil und Protokoll ist ja gerade in der Hauptstadt gefragt, aber natürlich nicht nur dort. Smalltalk, der Kampf mit dem richtigen Besteck oder gar formvollendetes Vorstellen - der Fallen sind es viele. Aber in Berlin kann man sich erneut in einem kurzweiligen Seminar auf das Bewegen auf (diplomatischem) Parkett vorbereiten. Der Landesverband Berlin-Brandenburg um Matthias Koch konnte auch in diesem Jahr wieder den Stiltrainer Jan Schaumann gewinnen. Blitzschnell waren die 20 Seminarplätze im vergangenen Herbst vergeben, doch die Nachfrage blieb enorm. "Deshalb haben wir uns entschlossen", so DPRG-Seminarkoordinator Christoph Blase, "das Seminar bundesweit noch einmal anzubieten." Das Programm ist weitgehend das gleiche, es vermittelt nützliche Strategien und Handlungsmöglichkeiten für den Umgang mit Geschäftspartnern, Kunden, Auftraggebern, Mitarbeitern und Kollegen. Nur das Ambiente ist noch schöner und noch zentraler: Im Savoy Hotel im Berliner Westen - fußläufig vom Bahnhof Zoo zu erreichen. Und das zu einem nahezu unschlagbaren Preis von 150 EURO netto inkl. opulentem Übungsdinner und Unterrichtsmaterial für DPRG-Mitglieder.

Weitere Informationen über: mailto:cb@dprg-berlin.de

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Verband


Herzlich Willkommen !

Neue Mitglieder


Neuaufnahmen seit Januar 2007
 

Fördermitglied

Hill & Knowlton Berlin

Ordentliche Mitglieder

Sabine Arras, Hill & Knowlton Communications GmbH

Cornelia Arras-Hoch, IFOK GmbH, Institut für Organisationskommunikation

Christiane Biedermann, Aktive Bürgerschaft e.V.

Alicia Blazquez, Hill & Knowlton Communications GmbH

Timo Fischer, Hill & Knowlton Communications GmbH

Ulrike Führmann

Cornelia Geigulat

Ulrike Gregor, Hill & Knowlton Communications GmbH

Jörg Gruhl, ALPHA MATRCIS Public Relations

Jan Gustavsson, Hill & Knowlton Communications GmbH

Alexandra Haberstroh, Hill & Knowlton Communications GmbH

Marten Hayen, Hill & Knowlton Communications GmbH

Dagmar Kabot

Antje Knollmann

Rosa Lehmann, Hill & Knowlton Communications GmbH

Jutta Loosen, Hill & Knowlton Communications GmbH

Alexandra Müller

Felix Oldenburg, IFOK GmbH, Institut für Organisationskommunikation

Annibale Picicci

Julian Pinnig, Hill & Knowlton Communications GmbH

Dr. Barbara Plikat, Hill & Knowlton Communications GmbH

Katrin Rohrlack, Hill & Knowlton Communications GmbH

Anja Schlicht

Christian Simon

Katy Ulber, Hill & Knowlton Communications GmbH

Ulla Wittke, Hill & Knowlton Communications GmbH

Julia Woita, Hill & Knowlton Communications GmbH

Juniormitglied

Wiebke Gülcibuk

Korrespondierende Mitglieder

Cristin Sybille Anthes, Hiller, Wüst & Partner

Katarina Geiger; Hiller, Wüst & Partner

Kathrin Klement, Klement + Konsorten

Seniorenmitglied

Eike Warweg

Studentische Mitglieder

Michael Bartnik

Karim Grundmann

David Haubold

Holger Marth

Ingrid Nowotni

Eike Warweg

Yvonne Weber

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Personalien

Kurz vorgestellt: Das neue Juniorenteam Berlin/Brandenburg

Das neue Juniorensprecherteam möchte sich Ihnen auf diesem Wege vorstellen. Wir, das sind Sprecher David Haubold und seine beiden Stellvertreter Holger Marth und Aishah El Muntasser, haben Susanne Schneider und Stefan Munko in Ihrer Aufgabe beerbt. Unser Team freut sich über die von Susanne und Stefan geleistete wertvolle (Vor-) Arbeit, die uns den Einstieg sehr erleichtert. Gleichzeitig freuen wir uns auf die Chancen und Herausforderungen, die vor uns liegen.

Wir kommen alle drei von der UMC Potsdam, wo David im ersten Jahr Kommunikationsmanagement auf Bachelor studiert. Holger und Aishah nehmen am berufsbegleitenden Abendstudiengang PR/Öffentlichkeitsarbeit teil und machen im Oktober ihre Prüfung zum PR-Berater (DAPR).

Alle Teammitglieder haben bisher ganz unterschiedliche Erfahrungen mit PR. Was uns verbindet, ist das leidenschaftliche Interesse für das Thema Kommunikation und die Begeisterung für den Standort Berlin/Brandenburg. Auf einen schwungvollen Start!

Es grüßen Sie

David Haubold, Holger Marth und Aishah El Muntasser

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J. Graf (Hrsg.): Seminare 2007. Das Jahrbuch der Management-Weiterbildung.

Durchblick im Weiterbildungsdschungel?

Die Weiterbildungsbranche zeichnet sich durch große Intransparenz aus. Den Durchblick für den deutschen Weiterbildungsmarkt kann und will das Jahrbuch der Management-Weiterbildung nicht bieten. Dennoch: die mittlerweile 18. Auflage liefert eine gute allgemeine Orientierung.

Die Qual der Wahl

Personalentscheider und Weiterbildungswillige können oder müssen aus einer unüberschaubaren Vielzahl an Seminarangeboten und -anbietern wählen.

Neben aktuellen Daten, Fakten und Trends der Weiterbildungsbranche finden die Leser des Jahrbuchs kompakte und relevante Informationen, die eine zielgerichtete Auswahl erleichtern: Marktübersichten zur Managementqualifizierung, eine Auswahl an Best Practices in Personalentwicklung und Training, die Darstellung zahlreicher Informationsquellen wie Verbände und Netzwerke.

Ob mit dem Anbieterverzeichnis von rund 1.100 Seminarveranstaltern eine Entscheidung wirklich leichter fällt, ist jedoch fraglich.

Kleiner Beigeschmack für PR-Profis: Das Jahrbuch geht an keiner Stelle auf spezielle PR-Weiterbildungsangebote ein.

Jürgen Graf (Hrsg.): Seminare 2007. Das Jahrbuch der Management-Weiterbildung. 18. überarbeitete Auflage, 2007. managerSeminare Verlags GmbH, Bonn.

Rezensent: Alexander Moritz. Berlin, März 2007

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Engagement

„Bankett für Millionen“ hilft Straßenkindern

Sponsoren gesucht


Selbst gut essen und damit auch noch Gutes tun – das ist das Ziel des „Bankett für Millionen“, das erstmals im August dieses Jahres auf dem Berliner Kurfürstendamm stattfinden wird. Veranstalter sind der Verein Down Town Connection e.V. und das Internationale Straßenkinder-Archiv, Berlin.  Rund 300 zahlende Gäste werden an einer festlich gedeckten Riesentafel unter freiem Himmel zu einem guten Essen Platz nehmen. Der Erlös der Veranstaltung kommt Straßenkindern in Lateinamerika zugute.

Damit das „Bankett für Millionen“ zu einem Erfolg wird,  werden noch dringend Sponsoren gesucht!

Benötigt werden neben Geld- vor allem auch Sachspenden und tatkräftige Unterstützung. Aufgerufen sind Hotels und Restaurants, Cateringunternehmen und Partyservices, Lebensmittel- und Getränkehandel, Verleihfirmen für Mobiliar und

Equipment wie Geschirr, Gläser, Besteck, Tischwäsche, Blumen und Dekoration, Beleuchtungs- und Beschallungstechnik, Musiker und Künstler sowie Köche und Servicepersonal - kurz alles, was man rund um einen Event dieser Art braucht.

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Termine

09.05.2007, 19.30 Uhr,
Junioren-Stammtisch im Aufsturz, Oranienburger Str. 67, 10117 Berlin

19.05.2007, 10.00 - 21.00 Uhr,
DPRG-Praxis-Seminar „U.S.P. - Umgangsformen, Stil & Protokoll – Reloaded",
Anmeldung bis 4. Mai, kostenpflichtig, weitere Informationen hier im pdf

23.05.2007, 19.00 Uhr,
Junioren-Cocktailbar-Tour, CSA-Bar, Karl-Marx-Allee 96, U-Bahnhof Weberwiese
Näheres auf der Junioren-Homepage

12. - 13.6.2007
Deutscher PR-Tag 2007 in Essen zum Thema "Produkt-PR: Neue Welten - neue Chancen", weitere Informationen unter www.pr-tag.de

28.06.2007, 19.00 Uhr,
Junioren-Cocktailbar-Tour, Cafe am Engelbecken, Michaelkirchplatz
Näheres auf der Junioren-Homepage

Weitere Termine auf der DPRG-Homepage

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Impressum

Streusandbüchse.de
Informationen für die Mitglieder
der DPRG Berlin/Brandenbrug
Herausgeber: Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) Landesgruppe Berlin/Brandenburg e.V.

Vorsitzender: Matthias Koch,
Bundesratufer 5, 10555 Berlin
(matthias.koch@dprg-berlin.de)
V.i.S.d.P./Konzept:
Gerhard Mahnken
(mahnken@dprg-berlin.de)
Online-Redaktion und -gestaltung:
Stefan Munko
(munko@dprg-berlin.de)

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