
| Ausgabe 18 / Oktober 2007 | |||
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Findling-VerlagGeheimtippDer Findling-Verlag erschließt die Mark Brandenburg für Besucher und GästeLesung mit Günter de Bruyn aus seinem neuen Band - Von Margot Prust & Inge Bärisch - 1998 erschien mit dem Bild-Text-Band „Streifzüge – Neuenhagen gestern und heute“ die erste Publikation des Findling Verlages. Wir wählten den programmatischen Namen „Findling“ für unseren Verlag. Fest verbunden mit der märkischen Erde entstehen seither Text-Bild-Bände über Städte, Gemeinden, Landschaften und vor allem die Menschen Brandenburgs. Das inhaltliche Konzept bedient in seiner ganzen Breite und Vielfalt die Themen Regionalliteratur und -geschichte, Kunst, Kultur, Natur und Naturschutz. Insbesondere die Text-Bild-Bände über Orte, Landschaften und die Menschen Ostbrandenburgs, wie „Zwischen Oder und Spree“, „Historische Ansichten aus dem Kreis Lebus“ u. a., fanden und finden ein breites Lesepublikum. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich unsere kleinen kulturhistorischen, literarischen bzw. touristischen Reiseführer, wie z. B. „Die märkische Eiszeitstraße“, „Das Oderbruch – Liebe auf den zweiten Blick“ und „Gerhart Hauptmann und seine Häuser“. Diese Bücher leisten einen wichtigen Beitrag, die Mark Brandenburg für Besucher und Gäste zu erschließen und das Zusammenwachsen der Region Berlin-Brandenburg zu fördern. Auf ins Oderbruch. Ein Besuch im „Kunersdorfer Musenhof“ lohnt sich Vor einem Jahr verlegte der Findling Verlag seinen Sitz ins Oderbruch, nach Kunersdorf. Mit seinen denkmalgeschützten und geschichtsträchtigen Anlagen bietet der Ort vielfältige Möglichkeiten, Geschichte zu bewahren, Kunst und Kultur zu fördern und damit einen Beitrag zur historischen, kulturell-künstlerischen und kulturlandschaftlichen Entwicklung der Region zu leisten. Unser Verlagssitz, in der Dependance des Schlosses, die etwa 1926 erbaut wurde, befindet sich inmitten wertvoller Kunstdenkmale – zwischen der von Schadow, Rauch und Thieck geschaffenen klassizistischen Säulenkolonnade, der Kuppelkirche, dem von Peter Josef Lennė geschaffenen Schlosspark, dem alten Dammkrug, dem Gedenkstein für Adelbert von Chamisso und dem Denkmal für die Frau von Friedland. Ende des 18. Jahrhunderts etablierte die Frau von Friedland nach dem Vorbild der Berliner Salons in ihrem Schloss ein Zentrum für Landwirtschafts- und Geisteswissenschaften. So entstand der „Kunersdorfer Musenhof“, der sich bis Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem bedeutenden geistig-kulturellen und wissenschaftlichen Zentrum entwickelte, das dem Schloss und dem Rittergut einen spürbaren Aufschwung brachte und die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des gesamten Landstriches förderte. Mit der Weiterbelebung des „Kunersdorfer Musenhofes“ schaffen wir eine Plattform für Literatur, Kunst, Kultur, die fest im kulturhistorischen Dorfensemble von Kunersdorf verankert ist. Kernstück des Kunersdorfer Musenhofes ist der Findling-Verlag. Gemeinsam mit dem Neuenhagener Kulturverein VorOrt werden musikalisch-literarische Veranstaltungen durchgeführt. Nach dem Muster der Berliner Salons wird ein Podium für Autoren geschaffen, es werden Gesprächsrunden zu aktuellen kulturpolitischen, sozialkritischen, kulturhistorischen und geisteswissenschaftlichen Themen angeboten. Das Haus ist offen für ein breites Publikum. Wer sich von der Historie, von Kunst, Kultur und vor allem Literatur inspirieren lassen will, ist willkommen. Auch wer nur Muse, Ruhe und Beschaulichkeit sucht. Auch für Leseratten, Radwanderer, Spaziergänger, Künstler, Literaten gibt es Interessantes zu entdecken. Wir träumen von einem kleinen Literaturzentrum im Kunersdorfer Musenhof. Weitere Informationen finden Sie unter www.findling-verlag.de |