
| Ausgabe 19 / Mai 2008 | |||
KommentarKoch's Rezepte und ReflexionenBlick zurück nach vorn – Gedanken zum Staffettenwechsel
„Früher war sowieso alles besser!“ So oder so ähnlich lautet häufig der Kommentar älterer Zeitgenossen zum gesellschaftlichen Wandel. Aber stimmt das auch für unseren „Familien-Club“ DPRG, zumal in Berlin und Brandenburg? Hier scheinen Zweifel angebracht und ich erlaube mir am Ende meiner Amtszeit, die rund drei Legislaturperioden á drei Jahre umfasst, einen vergleichenden Blick auf die Anfangsphase wie auf den heutigen status quo. Wozu hat das inzwischen geführt: Der DPRG-Landesverband Berlin/Brandenburg besteht inzwischen aus rund 280 ordentlichen Mitgliedern und 140 Gästen. Alle vier Wochen finden unsere Vorstandssitzungen in Anwesenheit der DPRG-Junioren statt. Und natürlich mit Agenda und Protokoll. Die Stammtische heißen heute „Jours Roulants“ und werden alle vier bis sechs Wochen – teilweise in Kooperation mit anderen Kommunikationsverbänden – veranstaltet. Sie sind gemeinsam mit der streusandbuechse.de zur Marke unseres Landesverbandes geworden. Ein Info-Flyer stellt seit letztem Jahr unsere Arbeit und unseren Anspruch vor. Es finden inzwischen mehrmals jährlich Seminare und Trainings zu günstigen Konditionen statt. Von den besonderen Highlights ganz zu schweigen, die inzwischen ihren Platz in den Verbandsannalen gefunden haben: „Deutscher PR-Tag 2003 zum Thema Public Affairs“ oder etwa der „Neujahresempfang in den Nordischen Botschaften“ 2007. Die DPRG Landesgruppe Berlin/Brandenburg steht heute insgesamt erheblich besser da als vor neun Jahren und das hat sich inzwischen auch andernorts herumgesprochen. Dabei erscheinen mir unsere besondere Art und Weise des freundschaftlich-kollegialen Umgangs miteinander sowie der „herrschaftsfreie Diskurs“ als die beiden entscheidenden Erfolgsfaktoren. Mit anderen Worten: Wir haben gelernt Konflikte „hart aber fair“, jedoch niemals verletzend miteinander auszutragen. Dass dies so möglich war, dafür möchte ich mich an dieser Stelle ausdrücklich und sehr herzlich bei meinen Vorstandskollegen bedanken: Nur mit Euch gemeinsam war es mir möglich, den Landesverband Berlin/Brandenburg auf ein beachtliches Niveau zu heben. Darauf bin ich heute mit Euch zusammen wirklich stolz! |