Gesundheitsregion Berlin/Brandenburg
Medicus curat, natura sanat. Diese antike Binsenweisheit hat mein alter Freund Jörg Z. früher gern mal zwischendurch und ungefragt in den Schulunterricht einfließen lassen. Damit konnte er die damals noch frischen 68er-Lehrer immer schwer verunsichern. Und das, obwohl er bis heute nicht das Kleine Latinum hat. Er wird das angeblich im Alter nachholen. Der Arzt behandelt, die Natur heilt: Hat dieser alte Angeber-Spruch überhaupt noch irgendeine Bedeutung? Und wenn ja, wer oder was ist dann die Natur?
Auf jeden Fall hat sie immer etwas mit Zeit zu tun. Die Zeit heilt Wunden. Mit dieser Ausgabe heben wir deshalb wieder einmal ein Zukunftsthema auf den Tisch, dass uns in der Region seit Jahren beschäftigt: Es geht in der zwanzigsten streusandbuechse.de um die Gesundheitsregion Berlin/Brandenburg. Viele Experten sehen den Gesundheitssektor inzwischen nämlich als den Entwicklungspfad, der uns in der deutschen Hauptstadtregion in eine prosperierende Wirtschaftentwicklung führen soll.
Der Tropf muss weg. Es regt sich nach den komplizierten Operationen, die der Transformationsprozess der letzten zwanzig Jahre mit sich gebracht hat, allenthalben neuer Mut. Überzeugen Sie sich selbst, liebe Leserin, lieber Leser. Unser Schwerpunktthema beleuchtet zunächst Gisela Kempny. Sie ist Geschäftsführerin des Bundesverbandes Deutscher Pathologen, der jetzt in Berlin „in einem Konglomerat von Gesundheitsadressen“ liegt. Auch haben sich Maria Borgmann und Harald Dudel für Sie umgesehen. Lassen Sie sich überraschen, welche neuen Möglichkeiten sich in Mark und Metropole bieten. Denn eines ist klar: Der Gesundheitsmarkt wird weiter wachsen und er bleibt auf professionelle Kommunikation und gute Netzwerke angewiesen. Bleiben Sie dafür allzeit fit und kommen Sie gesund ins neue Jahr. Mit oder ohne Latinum. Wirklich wichtig sind jetzt vor allem Vitamine und viel natürliches Licht.
Viel Freude bei der Lektüre wünscht Ihnen
Gerhard Mahnken