Kommunikation im Wandel
Der Kommunikationsraum Berlin/Brandenburg hat es in sich: Nirgendwo prallen Eigenlogiken von Stadt und Land, von unterschiedlichen Mentalitäten, Werthaltungen und Erfahrungen so stark aufeinander wie in der Hauptstadtregion. Produktive Gegensätze bergen dabei ungeahnte Chancen, die immer erst durch gute Kommunikationsarbeit ans Licht kommen und ihren Weg in die Welt finden können. Keine Frage: Die kommunikative, sozialräumliche Integration des Stadtstaates Berlin und des Flächenlandes Brandenburg schreitet mit großen Schritten voran. Davon können Sie sich, liebe Leser, in dieser Ausgabe der Streusandbuechse.de einmal mehr überzeugen.
Kommunikationsprofis unterschiedlichster Couleur übernehmen in der Region 20 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung nach wie vor große Vermittlungsaufgaben. Wir tragen deshalb Verantwortung im Transformationsprozess. Wir gestalten den andauernden Prozess der Annäherung. Wir können Brücken bauen. Damit dies so bleiben kann, brauchen wir zwischendurch eine selbstkritische Sicht auf den Stand der Dinge – das ist auch der rote Faden, den die Autorinnen und Autoren in dieser 22. Streusandbuechse.de zwischen ‚Zentrum’ und so genannter ‚Peripherie’ verfolgen.
Ihnen viel Freude beim Lesen!
Gerhard Mahnken
gerhard.mahnken@dprg.de