Streusandbuechse.de - Kommunikation in Berlin & Brandenburg
  Ausgabe 22 / Mai 2010 Information der DPRG Berlin/Brandenburg  

Editorial

 

   

Kommunikation im Wandel

Der Kommunikationsraum Berlin/Brandenburg hat es in sich: Nirgendwo prallen Eigenlogiken von Stadt und Land, von unterschiedlichen Mentalitäten, Werthaltungen und Erfahrungen so stark aufeinander wie in der Hauptstadtregion. Produktive Gegensätze bergen dabei ungeahnte Chancen, die immer erst durch gute Kommunikationsarbeit ans Licht kommen und ihren Weg in die Welt finden können. Keine Frage: Die kommunikative, sozialräumliche Integration des Stadtstaates Berlin und des Flächenlandes Brandenburg schreitet mit großen Schritten voran. Davon können Sie sich, liebe Leser, in dieser Ausgabe der Streusandbuechse.de einmal mehr überzeugen.

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Thema


Eine herzlose Nachbarschaft


 

 -Von Heinz Kannenberg -

Das Verhältnis der Länder Brandenburg und Berlin ist anhaltend schwierig und nicht konfliktlos. Selbst beim Projekt des Flughafens Berlin Brandenburg International, bei dem beide nur Gewinner sein werden, werden Rivalitäten insbesondere bei Ansiedlungen im Flughafenumfeld politisch zumindest nicht unterbunden und wird die Nutzung von gemeinsamen Potenzialen dadurch verzögert. Oder: Die Berliner Justizsenatorin misstraut einem "Häftlingsaustausch", obwohl die finanzielle Vernunft danach ruft. Denn in Brandenburg gibt es in den Haftanstalten ungenutzte Plätze und in Berlin zu wenige. Dennoch wollen die Berliner eine neue Haftanstalt bauen. Ganz so, als hätte man noch ein altes Westberliner Portemonaie gefunden.

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Interview


Ohne Widerspruch geht es nicht

Ein Interview mit Brigitte Faber-Schmidt zum Thema Demokratie und Demokratiebewegungen


 

Frau Faber-Schmidt, was ist für Sie Demokratie?

Etwas, das tagtägliche Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Strukturen, dem eigenen Lebensumfeld, mit Projektpartnern, mit unterschiedlichen Akteuren bedeutet. Demokratie als gelebte Demokratie ist sicherlich immer etwas anstrengend, weil es bedeutet, sich verständigen, sich positionieren, Dinge aushandeln zu müssen.

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Thema


Berlin: Baustelle mit Charme


 

- Von Dr. Martina Sprotte -

Ich bin in Hamburg geboren! Das verpflichtet! Zum Beispiel dazu, auf den begeisterten Ausruf vieler Gesprächspartner, das sei ja nun wirklich die schönste Stadt der Welt, mindestens mit einem sehnsüchtigen Seufzer zu reagieren.

Ich lebe seit zehn Jahren in Berlin! Das verpflichtet! Zum Beispiel dazu, auf den begeisterten Ausruf vieler Gesprächspartner, das sei ja nun wirklich die spannendste Metropole Deutschlands, wenn nicht sogar Europas,  mindestens mit großstädtischer Nonchalance zu reagieren.

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Gastbeitrag


Berliner Wildschweine im kommunikativen Wandel


 

- Von Jörg Gruhl -

Berlin ist längst nicht mehr nur die Hauptstadt aller Deutschen, sondern auch der Wildschweine. Das verkündete zumindest ein NDR-Film. Für ihre Recherchen und Filmaufnahmen brauchten die Filmemacher dabei keinen großen Zeitaufwand zu fürchten. Während frühere Tierfilmer, wie Grzimek oder Sielmann einst noch geduldig in der Wildnis auf ihre Filmmotive warteten, gehen Sielmanns Erben nun einfach in den Stadtpark oder an der nächsten Bushaltestelle ihrem Beruf nach. Und der Stoff verkauft sich gut. Wenn im öffentlich-rechtlichen Fernsehen die bewegten Bilder laufen, verkauft Tierfotograf Florian Möller zahlreiche Bildbände über die wilden Tiere Berlins. Sein beliebtestes Motiv ist das gefährlichste Tier, das unsere heimische Fauna bietet: Das Wildschwein. An dieser Spezies scheiden sich öffentliche und veröffentlichte Meinung.

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Dudels MediaMarker


Blog around the Clock

Unter dem Namen „Bloggie“ liefert Sony eine unauffällige Notizkamera für Netzvideos


 

- Von Harald Dudel -

Dass "Content der King ist", davon haben wir alle wahrscheinlich schon mal gehört. Dumm nur für Kommunikatoren, dass selbiger nicht auf Bäumen wächst und auch die gleichnamige Burger-Kette nicht Einschlägiges in dieser Richtung zu bieten hat. Wie gut dagegen, dass sich inzwischen die „vorjournalistische“ Schreibform Blog breitgemacht hat. Und die ist nicht nur auf Text beschränkt, wie uns eine „Fun- Videokamera“ mit dem leicht anbiedernden Namen „Bloggi" anbieten will.

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10117 – Aus der Mitte der Hauptstadt betrachtet

Steffen Ritter über Berliner Eigenarten

„Für 250 Gäste hatte ich ein Buffet bestellt, aber nur 140 Gäste folgten unserer  abendlichen Einladung“, klagte mir neulich ein Gastgeber, Hauptgeschäftsführer eines großen Verbandes, sein Leid. „Das ist typisch Berlin“, sagen die frisch zugezogenen Berliner. „Das ist doch Usus bei zu vielen Abendeinladungen“, kontern die Partygänger mit Frequent Status. „Das ist schlechtes Benehmen“, sage ich!

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Zu Gast bei der „Föderation der Ideen“:

Ein Agenturbesuch bei fischerAppelt in Berlin

- Von Harald Dudel -

Im Rahmen ihrer regelmäßigen Agenturbesuche war die DPRG-Landesgruppe Berlin-Brandenburg in diesem Frühjahr im Hauptstadtbüro von fischerAppelt zu Gast. Geschäftsführer Lars-Christian Cords und die Leiterin des Bereichs Politische Kommunikation Judith Kleinemeyer erläuterten den DPRG-Gästen, wie die beiden Firmengründer aus dem ersten Auftrag einer Broschüre für den Landkreis Pinneberg im Laufe weniger Jahre  eine „Föderation der Ideen“ mit derzeit über 300 Mitarbeitern entwickelt haben.

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Zur „Dankstelle“ bitte „zweimal klopsen“

„Übelsetzungen“ Band drei liefert die neuesten unfreiwilligen Übersetzungsknüller

- Von Harald Dudel -

Na, auch schon mal über miese Übersetzungen blau geärgert? Zum Ausgleich können Sie sich mit diesem Buch mal über das Thema schlapp lachen.

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Impressum

Streusandbüchse.de
Informationen für die Mitglieder
der DPRG Berlin/Brandenbrug
Herausgeber: Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) Landesgruppe Berlin/Brandenburg e.V.,
 Postfach 080705, 10007 Berlin

Vorsitzender: Steffen Ritter
(steffen.ritter@dprg.de)
V.i.S.d.P./Konzept:
Gerhard Mahnken
(gerhard.mahnken@dprg.de)
Redaktion:
Gerhard Mahnken
(gerhard.mahnken@dprg.de)
Online-Redaktion und -gestaltung:
Miriam Melanie Köhler
(miriam.koehler@dprg.de)

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