Streusandbuechse.de - Kommunikation in Berlin & Brandenburg
  Ausgabe 23 / Januar 2011 Information der DPRG Berlin/Brandenburg  

Editorial

 

   

"Hinterm Horizont ..."

Liebe Leserin,
lieber Leser,

vor uns liegt das Jahr 2011. Was wird es uns in der Hauptstadtregion bringen? Vielfältig sind die Erlebnismöglichkeiten wieder im Wissenschafts- und Kultursektor. Schon jetzt undurchsichtig das Dickicht der Events: Lange Nacht der Wissenschaften und der Museen, Internationale Filmfestspiele, Karneval der Kulturen, Classic Open Air und Udo Lindenberg fehlt natürlich auch nicht. Beim nächsten Jahresrückblick im ZDF wissen wir dann nicht mehr, warum wir vieles schon wieder vergessen haben. Manche Themen werden nicht unseren Ton gefunden haben. Oder es wird hie und da ganz einfach an Faszination und Schwung gefehlt haben, damit Inhalte und Angebote Spuren hinterlassen konnten. Womit wir beim Thema dieser Ausgabe wären.

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Leitartikel


Wissenschaftsjahr Berlin 2011

Die Qualität von Wissenschaftskommunikation nimmt sprunghaft zu – in der PR-Branche fast unbemerkt


 

- Von Susann Morgner -

Was war los in Berlin in diesem Jahr? Welche kommunikativen Highlights sind Ihnen aufgefallen? Wenn Sie dafür – sagen wir mal – drei Dinge auflisten dürften und wenn darunter das „Wissenschaftsjahr Berlin“ wäre, dann könnten wir Wissenschaftskommunikatoren wohl aufatmen.

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Thema


Forschungspressearbeit aus Berlin ausgezeichnet


Rund 800 Medizin- und Wissenschaftsjournalisten in Deutschland, Österreich und der Schweiz waren im Auftrag der Zeitschrift "Medizin- und Wissenschaftsjournalist" bereits zum dritten Mal aufgerufen, die Arbeit der Forschungspressesprecher zu beurteilen. Sie bewerteten die Kommunikatoren nach Professionalität, journalistischen Fähigkeiten, Verständnis für die journalistischen Notwendigkeiten und Niveau der vermittelten Informationen.

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Kommentar


WeltWissen - 300 Jahre Wissenschaften in Berlin: Ein Ausstellungsbesuch


 

- Von Maria Borgmann -

Mit großem Anspruch wirbt die Ausstellung „WeltWissen – 300 Jahre Wissenschaften in Berlin“ derzeit im Berliner Martin-Gropius-Bau am Ende des Berliner Wissenschaftsjahres um Besucher. Dank eines  beträchtlichen Etats und unter Beteiligung der führenden großen Wissenschaftsinstitutionen zeigt sie „anhand von Berliner Objekten, Forschenden und Institutionen den Facettenreichtum vergangener und aktueller Forschung.“ Sie will „Wissenschaft als Abenteuer, Suche, Experiment und Streit … für Berliner und Nichtberliner, Kinder, Studierende und Erwachsene“ präsentieren.   Das geschieht in drei Bereichen: Im Lichthof mit der Installation „Objekte der Wissenschaft“, mit den „Etappen Berliner Wissenschaften“ und den „Wissenswegen“.

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Thema


Berliner WissensWerte wissen, wann und wo Wissenschaft passiert


 

In Berlin gibt es auch über das Wissenschaftsjahr hinaus eine Menge zu wissen, zu entdecken, zu erfahren und zu lernen. Von der Langen Nacht der Wissenschaften bis zu den Tagen der Forschung: Die Hochschulen und Forschungseinrichtungen der Hauptstadtregion laden mittlerweile regelmäßig interessierte Laien zu Veranstaltungen ein, die allgemein verständlich sind. Die TSB Technologiestiftung hat die Informationsplattform www.berliner-wissenswerte.de eingerichtet.

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Thema


„Gemeinsam für naturwissenschaftlich-technischen Unterricht“ – das Berlin-Brandenburger Schülerlabor-Netzwerk GenaU


 

Schon fünfzehn Schülerlabore in Berlin und Brandenburg haben sich im Netzwerk GenaU zusammengeschlossen. Experimentierkurse für Schulklassen, Schüler-AGs und Lehrerfortbildungen gehören zu den Angeboten, die sich auf der Website des Netzwerks unter www.genau-bb.de finden lassen.

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Interview


Baylab: Die Jüngsten für die Wissenschaft gewinnen


 

Bock auf Bio? Freude an Physik? Lust auf Chemie? Das mag sich trotz leichter Pisa-Besserung vielleicht gewagt anhören, aber es funktioniert: Denn die Schülerlabore Marke Baylab machen Kinder und Jugendliche neugierig auf Naturwissenschaften und Technik. Unter dem Motto „Discover Science“ bieten sie auch am Berliner Standort anschauliche Experimente, lebendige Forschung und fesselnde Erklärungen. Auf der „Langen Nacht der Wissenschaften“  haben sie sich einem breiten Publikum präsentiert, Die „Streusandbüchse“ sprach mit Dr. Birgit Faßbender, Initiatorin  der Baylabs und bei der Bayer AG zuständig für die interne Forschungs-Kommunikation.

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10117 – Aus der Mitte der Hauptstadt betrachtet

Zielscheibe Publikum

Eine beliebte Prüfungsfrage innerhalb der PR-Berater-Prüfung der PZOK beschäftigt sich mit der klassischen Zielgruppendefinition. „Beschreiben Sie doch einmal die von Ihnen ausgewählte Zielgruppe etwas näher“ wird darum der Prüfling gebeten. Die Antworten klingen dann manches Mal etwas unbedarft. Kurzum: Wie in der täglichen PR-Praxis  – also im richtigen Leben –  werden nicht selten Konzeptionen erarbeitet, ohne eine blasse Ahnung von den Erwartungen, Bedürfnissen und Grenzen der angepeilten Zielgruppe zu haben.

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Kommentar:

Ins Netz gegangen? Social Media und Politische Kommunikation

Kaum ein Thema wird in diesen Tagen in der Public-Affairs-Branche häufiger diskutiert als die Auswirkungen von Social Media. Zweifelsfrei lässt sich der technische Fortschritt nicht aufhalten. Man findet inzwischen nur noch wenige Protagonisten aus dem „Politischen Berlin“, die nicht mit einem BlackBerry oder einem „I-Phone“ ausgestattet sind. Ebenso wenig findet man Kolleginnen und Kollegen, die nicht im Web 2.0 unterwegs sind. Es wird munter „getwittert“, „gefacebooked“ oder „gexingt“. Aber was ändert sich neben der Technik im Kommunikationsverhalten? Wird politische Meinungsbildung mittlerweile vorwiegend im www erzeugt? Und welche Rolle spielen dabei Social Media im professionellen Alltag? Sind sie eine Bereicherung oder gar der Weisheit letzter Schluss für die PA-Branche oder für PR insgesamt? 

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Nachruf

Alfred G. Ingenwerth gestorben

Er war Urgestein der Berliner PR-Szene: Alfred G. Ingenwerth. Der 1938 am Niederrhein geborene Fachjournalist hatte sich auf die Modebranche spezialisiert, war aber auch im Wirtschaftsressort zu Hause und trat bereits 1970 mit der Mitgliedsnummer 0145 als „Unternehmensberater Öffentlichkeitsarbeit und Internationale Public Relations“ in die DPRG ein.

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Impressum

Streusandbüchse.de
Informationen für die Mitglieder
der DPRG Berlin/Brandenbrug
Herausgeber: Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) Landesgruppe Berlin/Brandenburg e.V.,
 Postfach 080705, 10007 Berlin

Vorsitzender: Steffen Ritter
(steffen.ritter@dprg.de)
V.i.S.d.P./Konzept:
Gerhard Mahnken
(gerhard.mahnken@dprg.de)
Redaktion:
Gerhard Mahnken
(gerhard.mahnken@dprg.de)
Online-Redaktion und -gestaltung:
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(miriam.koehler@dprg.de)

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