
| Ausgabe 24 / August 2011 | |||
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ThemaWissenschaft macht international – Fakten und Zahlen aus der Hauptstadtregion- Von Susann Morgner – Besonders für Studierende und Wissenschaftler ist die Forschungsdichte in der Region Berlin-Brandenburg attraktiv. An sieben Universitäten, 21 Hoch- und Fachhochschulen sowie an mehr als 100 außeruniversitären Forschungseinrichtungen, z. B. namhaften Instituten der Helmholtz-Gesellschaft, der Leibniz-Gemeinschaft sowie der Fraunhofer- und der Max-Planck-Gesellschaft, gibt es tausende internationale Studierende und Wissenschaftler. Die Zahl der ausländischen Studierenden allein an Berliner Hochschulen ist seit 2001 um 5.000 auf 22.360 gestiegen. Mit 18 Prozent ist der Anteil ausländischer Studierender in Berlin höher als in jedem anderen Bundesland. Allein fast 1.300 Chinesen und knapp 1.000 Russen studieren hier. Auf Einladung der Alexander von Humboldt-Stiftung forschten in den vergangenen fünf Jahren 993 Wissenschaftler als Gäste länger als drei Monate in Berlin (810) und Brandenburg (183). In Deutschland ist die Freie Universität (nach der Münchener Universität) die Top-Adresse für ausländische Forscher. Diese Stiftung bemüht sich mit der Vergabe der Alexander von Humboldt-Professur seit einiger Zeit auch besonders um führende und im Ausland tätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen. Die Professur, die mit fünf Millionen Euro der höchstdotierte internationale Preis für Forschung in Deutschland ist, ging bereits fünf Mal an Universitäten in Berlin bzw. Potsdam. In diesem Rahmen konnten auch hervorragende deutsche Forscher, die ihre Forscherkarrieren im Ausland aufgebaut haben, zu einer Rückkehr motiviert werden. So zum Beispiel Prof. Dr. Oliver Brock. Der Informatiker studierte u. a. in Berlin, forschte und lehrte ab 2001 in Stanford und an der University of Massachusetts in den USA. Seit 2009 ist die Technische Universität sein neuer Arbeitsmittelpunkt. |