I n f o r m a t i o n e n   d e r        B e r l i n / B r a n d e n b u r g

Ausgabe 01/2001
Editorial: Trockene Tinte
Landesvorstand (LV) entwickelt Leitbild
"Online!" Die DPRG-Junioren
DPRG-Termine
DPRG-Workshops
Gastkommentar: Matthias Platzeck
Ihre Ansprechpartner im LV
Neue Mitglieder seit 2001
Abdrücke
Impressum

Editorial: Trockene Tinte

Früher hieß so etwas "Rundbrief". Dann kam die Zeit des "Newsletters". Zwischendurch wurde das eine oder andere auch schon mal "kurz notiert". Jetzt haben wir zum Auftakt 2001 erneut überlegt, wie man am Beginn des 21. Jahrhunderts ehrenamtlich (also wochenends) die wichtigsten Informationen aus der Arbeit der DPRG-Mitglieder in Berlin und Brandenburg in schriftlicher Form mit möglichst wenig formalem Arbeitsaufwand am besten kommunizieren kann.

"Online!" riefen die jungen Mitglieder. "Drucken und per Post verschicken" votierten die älteren Kolleginnen und Kollegen. "Gut muss es aussehen!" forderte einerseits der Profi-Anspruch. "Das ist doch überhaupt nicht zu schaffen", gab andererseits die Profi-Erkenntnis zu bedenken.

Das Ergebnis unserer Überlegungen halten Sie heute in Händen: Ein klassisches Blatt Papier, vom Layout allerdings dem Screen-Design schon ähnlich, sowohl gedruckt als auch online verfügbar.

Und der Name dieser neuen dprg-Mitgliederinformation? Wie wäre es mit einer schnellen DPRGazette (naja), einem beflissenen Notabene (lieber nicht), einem aktuellen Content (zu denglisch). Unsere Märkische Mental Map im Blick sind wir abends bei einer guten Flasche Rotwein über Berlin und Brandenburg gekreist. Und was fanden wir: eine Streusandbüchse.

Welch wunderbarer Assoziationenreichtum: Auf brandenburgischem Streusand ist Berlin gebaut (geologisch-historische Wahrheit). Streusand gibt Halt auf glatter Fahrbahn (Umweltfreundlichkeit). Kein geringerer als Friedrich der Große hatte sie auf seinem Schreibtisch stehen, eine Streusandbüchse zum Trocknen der Tinte.

Und so verstehen wir dieses neue Medium der DPRG Berlin/Brandenburg: Wir brauchen schon ein bisschen Zeit (neben den jeweiligen Jobs), um die Tinte in Sachen DPRG-Info aufs Papier zu bringen.

Aber der Streusand aus der Büchse kann helfen, das Tintetrocknen zu beschleunigen. Sie halten dieses Assoziationsgebirge für künstlich aufgeschüttet? Nehmen Sie's mit Humor. "DPRG-Content-Server" oder "info@dprg" wäre keineswegs besser.

Herzlich,
Ihr DPRG-Landesvorstand


Landesverband entwickelt Leitbild


Wer hätte das gedacht? Leitbilddebatten können auch angenehme Züge haben. Nämlich dann, wenn sie durchdacht sind und Orientierung bieten. Und genau das ist es, was sich der Landesverband Berlin/Brandenburg vorgenommen hat: Auf der Agenda steht ganz oben die Entwicklung eines Orientierungsrahmens für Kommunikationsprofis im Raum Brandenburg/Berlin, an dem Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen, herzlich eingeladen sind, mitzuwirken.

Das geht natürlich nicht von heute auf morgen. Ein demokratisches Leitbild braucht die Erfahrungen und den Fachverstand möglichst vieler Professionals unserer Landes-DPRG. In den vergangenen Meetings hat sich der neue Landesvorstand folgende Leitsätze ins Stammbuch geschrieben:

1) Wir sind ein Treffpunkt für Kommunikationsprofis
2) Wir haben attraktive Gesprächspartner
3) Wir kümmern uns um den PR-Nachwuchs
4) Wir führen die aktuellen Diskussionen der
    Kommunikationsbranche
5) Wir beteiligen uns an der Gestaltung des neuen Berlin
6) Wir vernetzen Brandenburg und Berlin
7) Wir integrieren die Erfahrungen aus dem Transformationsprozess
    der neuen Länder
8) Wir zeigen Engagement für das Zusammenwachsen in
    Ostmitteleuropa
9) Wir fördern den interkulturellen Dialog

Insgesamt sind wir in den letzten Vorstandssitzungen (die manchmal bis tief in die Nacht gehen) zu der Überzeugung gelangt, dass "die DPRGler" der Hauptstadtregion so etwas wie eine "kommunikative Fusion" verkörpern. Nicht umsonst sind beide Länder genannt. Brandenburg und Berlin wollen wir künftig stärker als bisher durch eine gemeinsame Lupe betrachten. Einen zentralen Anknüpfungspunkt sehen wir im Thema Länderfusion. Die Kommunikationswirtschaft war hieran in der Vergangenheit ja nicht unwesentlich beteiligt. Und heute wissen wir: Professionelles Kommunikationsmanagement war dabei keine Nebensache, sondern ein (mit)entscheidender Aspekt dieser (jetzt wieder aufgeflammten) Debatte.

Wir sind überzeugt, die kommunikativen Ursachen dieser 'länderübergreifenden Angelegenheit' müssen künftig eingehender und mit kommunikativem Sachverstand diskutiert werden. Sonst besteht die Gefahr einer weiteren Enttäuschung auf beiden Seiten. Damit für die Zukunft die Kommunikation im Verband noch besser laufen kann, hat sich Gerhard Mahnken vom IRS/Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (Erkner bei Berlin) bereit erklärt, den Landesvorstand ehrenamtlich zu unterstützen: Er fungiert als Ansprechpartner für die Kolleginnen und Kollegen aus der Mark und ist Initiator sowie verantwortlicher Redakteur der "Streusandbüchse".

Der Landesverband könnte, so die Meinung des Vorstandsteams, als hierarchiefreier Think Tank, einen kritisch-reflexiven Beitrag zur andauernden Fusions-Debatte leisten. Gleichzeitig könnte dieser Fokus helfen, das Selbstbild und die Aktionsradien des Landesverbandes Berlin-Brandenburg weiter zu konturieren.

Machen Sie mit! Schreiben Sie Ihre Erfahrungen, Ihre Kritik und vor allem Ihre Tipps und Ideen an die "Streusandbüchse", damit unser Landesverband in Zukunft seine kollektive Kraft und seine Fachkompetenz für die Hauptstadtregion richtig entfalten kann. (Schreiben Sie per E-mail an MahnkenG@irs.los.shuttle.de)

Gemeinsam mit Ihnen werden wir unsere Leitsätze mit Leben erfüllen.

Matthias Koch/Vorsitzender


"Online!" Die DPRG-Junioren


Ausgebüchst sind wir schon lange. Und wenn wir "Online!" sagen, dann meinen wir neue Sätze und Formate: Nicht mehr "Die engagierten Junioren der DRPG unterhalten seit mehreren Jahren eine erfolgreiche Praktikumsbörse im Internet, auf der auch Sie Praktikumsangebote und Jobs kommunizieren können...", sondern: einfach nur "Jobs und Praktika werden unter http://www.dprg-junioren-berlin.de vermittelt. (Dass wir engagiert und erfolgreich sind, zeigen 800 Zugriffe monatlich allein auf unsere Pinnwand.)

Und noch ein neues Format: Spannendes zum Thema "PR und Internet" gibt es unter http://www.PRspektiven.de oder http://www.pfoertnerloge.de.

Wir freuen uns sehr, dass der Dialog zwischen "Junioren" und "Senioren" so gut funktioniert.

Herzlichst,
Ihre DPRG-Junioren

Susanne Schneider, Stefan Munko
und Michael Schmidtke





Wo früher die Streusandbüchse auf dem Pulte stand...


DPRG-Termine

09.04.01, Jour roulant, Bundespressekonferenz, Pressehaus, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin

05.05.01, Praxis-Workshop II‚ PR im Netz, Treffpunkt PC, Holsteinerstr. 18/19, 12161 Berlin

07.05.01, Junioren-Stammtisch, Walhalla, Krefelderstr. 6, Berlin-Moabit, U-Bahnhof Turmstraße (U9)

08.05.01, Jour roulant, Museum für Kommunikation

09.05.01, Hamburg, intermedia, Verleihung DPRG-Sonderpreis im Bereich ‚Audiovisuelle Medien' auf dem worldmediafestival

14.05.01, Hannover, LG Niedersachsen/Bremen, Kommunikationstraining (Workshop) in Zusammenarbeit mit der Preussag Konzern-Kommunikation

11.06.01, Jour roulant, Besuch Buga Potsdam

11.06.01, Junioren-Stammtisch, Walhalla, siehe oben

Weitere DPRG-Termine finden Sie unter http://www.dprg.de/


DPRG-Workshops


Die Landesgruppe wird in diesem Jahr in Kooperation mit dem PR-KOLLEG BERLIN die Partnerschaft für Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen im PR-Bereich fortführen.

In diesem Jahr werden vier Workshops angeboten:
  • PR im Netz (05.05)
  • Investor Relations (2. Quartal)
  • Public Affairs/Lobbying (3. Quartal)
  • Krisen-PR (4. Quartal)

    Entsprechende Einladungen ergehen rechtzeitig.
    Kontakt: Kerstin Sigl (siehe Ihre Ansprechpartner im LV)
  • Gastkommentar
    Potsdam ist immer eine Reise wert. Nicht nur wegen seiner einmaligen Schlösser und Gärten, die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören. Auch wegen seiner barocken Innenstadt und in diesem Jahr angesichts des 300. Jubiläums der Gründung des Königreichs Preußen.
    MATTHIAS PLATZECK
    Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam

    Ein guter Ort und ein gutes Jahr für eine Jubiläums-Bundesgartenschau. Einmalig in der 50-jährigen BUGA-Geschichte ist in Potsdam, dass es nicht nur einen großen Park im Norden der Stadt gibt.

    In der Landeshauptstadt wurde ein dezentrales, auf Nachhaltigkeit angelegtes Konzept mit insgesamt vier Kulissen verwirklicht: Innenstadt, Orte am Fluss, Bornstedter Park und Feldflur.

    Potsdam ist auch deshalb ein guter Ort für eine BUGA, weil in unmittelbarer Nähe und durch den öffentlichen Nahverkehr vorzüglich angebunden, Hunderttausende potenzieller Besucher leben. Die Berliner werden zur BUGA kommen, genau wie Besucher aus dem Osten und Westen, dem Süden und Norden, aus Polen und Frankreich, aus den USA und Japan.

    Das ist die eigentliche Bedeutung der BUGA für das Umland, die Region: So wie sich die Stadt ihren Besuchern öffnet, so wächst in der Region die Erkenntnis, dass nur ein kräftig schlagendes Herz das Land bis in die entfernteren Winkel versorgen kann.

    Je mehr aus dieser Sicht Potsdam zu einem zentralen Besuchermagneten des Landes wird, desto mehr prägt sich auch der Name Brandenburg ein. Das ist das Land mit der Gartenstadt Potsdam, wird man sagen, da ist gut Sein und Verweilen. Und mancher der von hier mitgenommenen guten Eindrücke wird sich vielleicht früher oder später in Arbeitsplätzen und klingender Münze niederschlagen.

    Der Glanz, den Potsdam in diesem Jahr verbreiten wird, kann viel auch zur Ausstrahlung der deutschen Hauptstadt beitragen, kann den Eindruck von Härte und Hektik der pulsierenden Metropole mildern.

    Denn das soll die BUGA auch sein: Ein Ort zum ruhigen Genießen, zum sanften Erfahren der Natur, ein Ort der Schönheit und Freude. Ganz in der Tradition der Schlösser und Gärten dieser Stadt.

    Matthias Platzeck
    Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam
    Bitte schon jetzt vormerken: Am 11. Juni sind wir um 19 Uhr im Rahmen des Jours Roulants zu Gast bei der BUGA (http://www.buga-
    potsdam2001.de
    )!
     
     
    Ihre Ansprechpartner im LV

    Matthias Koch, Vorsitzender
    Koch.pr@t-online.de

    Dr. Maria Borgmann, zust. f. Kulturelles und Öffentliche Verwaltung
    m.borgmann@dtmb.de

    Achim Kühne-Henrichs, zust. f. Veranstaltungen und Events
    akh@querverbindungen.de

    Christian E. Fürstenwerth, zust. f. Sport und Verbände
    e.fuewe@t-online.de

    Astrid Drabant-Schwalbach, zust. f. Presse, PR und Unternehmen
    astrid.drabant-
    schwalbach@t-online.de

    Gerhard Mahnken, zust. f. das Land Brandenburg
    mahnkeng@irs.los.shuttle.de

    Kerstin Sigl, zust. f. Weiterbildung
    siglpr@aol.com

    Birgit Hankiewicz, zust. f. Organisation und Koordination (kooptiert)
    birgit.hankiewicz@t-online.de
    Michael Schmidtke, DPRG-Junioren
    michael.schmidtke@debitel.net sowie:
    Stefan Munko (nicht im Bild),
    munko@web.de

    Neue Mitglieder - herzlich Willkommen!
    Juliane Adam, Pressesprecherin Funkhaus Berlin
    Lars Herrmann, Student der Publizistik
    Nancy Hauck, Marketing & PR Coordinator beim FORUM HOTEL
    Thorsten Keul, Student der Publizistik
    Julia Leszczenski, PR-Beraterin bei der NHS AG
    Michaela Mehls, Studentin der Publizistik
    Ingrid Moorkens, Leiterin Medien-Analyse bei Ausschnitt Medienbeobachtung
    Jelena Nikolic , Studentisches Mitglied
    Axel zu Putlitz, Studentisches Mitglied
    Oliver Scales-Schmidt, SeniorPartner bei C4CSTM in Charlotte NC/USA
     
    Abdrücke

    Michael Schmidtke
    Die Revolution unter der Haut
    1968 und der Wandel der Mentalitäten (FAZ, 24.2.2001)

    Mehr unter: http:/www.dprg-berlin.de/abdruecke1.html)

    Matthias Koch
    Damit die Kommunikation stimmt
    Tätigkeiten im PR-Bereich
    (Berliner Morgenpost, 25.3.2001)

    Mehr unter: http:/www.dprg-berlin.de/abdruecke2.html)
     
    Impressum
    Streusandbüchse.de
    Informationen für die Mitglieder der DPRG Berlin/Brandenbrug
    Herausgeber: Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) Landesgruppe Berlin/Brandenburg e.V.
    Vorsitzender: Matthias Koch, Bundesratufer 5, 10555 Berlin
    V.i.S.d.P.: Gerhard Mahnken (mahnkeng@irs-net.de)
    Gestaltung/Online-Redaktion: Michael Schmidtke (michael.schmidtke@debitel.net)

    Zurück zum Seitenanfang

    Zurück zur Homepage