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Editorial: Trockene
Tinte
Früher hieß so etwas "Rundbrief". Dann
kam die Zeit des "Newsletters". Zwischendurch wurde das eine oder
andere auch schon mal "kurz notiert". Jetzt haben wir zum Auftakt
2001 erneut überlegt, wie man am Beginn des 21. Jahrhunderts ehrenamtlich
(also wochenends) die wichtigsten Informationen aus der Arbeit
der DPRG-Mitglieder in Berlin und Brandenburg in schriftlicher
Form mit möglichst wenig formalem Arbeitsaufwand am besten kommunizieren
kann.
"Online!" riefen die jungen Mitglieder.
"Drucken und per Post verschicken" votierten die älteren Kolleginnen
und Kollegen. "Gut muss es aussehen!" forderte einerseits der
Profi-Anspruch. "Das ist doch überhaupt nicht zu schaffen", gab
andererseits die Profi-Erkenntnis zu bedenken.
Das Ergebnis unserer Überlegungen halten
Sie heute in Händen: Ein klassisches Blatt Papier, vom
Layout allerdings dem Screen-Design schon ähnlich, sowohl gedruckt
als auch online verfügbar.
Und der Name dieser neuen dprg-Mitgliederinformation?
Wie wäre es mit einer schnellen DPRGazette (naja), einem beflissenen
Notabene (lieber nicht), einem aktuellen Content (zu denglisch).
Unsere Märkische Mental Map im Blick sind wir abends bei einer
guten Flasche Rotwein über Berlin und Brandenburg gekreist. Und
was fanden wir: eine Streusandbüchse.
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Welch wunderbarer Assoziationenreichtum:
Auf brandenburgischem Streusand ist Berlin gebaut (geologisch-historische
Wahrheit). Streusand gibt Halt auf glatter Fahrbahn (Umweltfreundlichkeit).
Kein geringerer als Friedrich der Große hatte sie auf seinem Schreibtisch
stehen, eine Streusandbüchse zum Trocknen der Tinte.
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Und so verstehen wir dieses neue Medium
der DPRG Berlin/Brandenburg: Wir brauchen schon ein bisschen Zeit
(neben den jeweiligen Jobs), um die Tinte in Sachen DPRG-Info
aufs Papier zu bringen.
Aber der Streusand aus der Büchse
kann helfen, das Tintetrocknen zu beschleunigen. Sie halten
dieses Assoziationsgebirge für künstlich aufgeschüttet? Nehmen
Sie's mit Humor. "DPRG-Content-Server" oder "info@dprg" wäre
keineswegs besser.
Herzlich,
Ihr DPRG-Landesvorstand
Landesverband entwickelt
Leitbild
Wer hätte das gedacht? Leitbilddebatten
können auch angenehme Züge haben. Nämlich dann, wenn sie durchdacht
sind und Orientierung bieten. Und genau das ist es, was sich der
Landesverband Berlin/Brandenburg vorgenommen hat: Auf der Agenda
steht ganz oben die Entwicklung eines Orientierungsrahmens für Kommunikationsprofis
im Raum Brandenburg/Berlin, an dem Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen,
herzlich eingeladen sind, mitzuwirken.
Das geht natürlich nicht von heute auf morgen. Ein demokratisches
Leitbild braucht die Erfahrungen und den Fachverstand möglichst
vieler Professionals unserer Landes-DPRG. In den vergangenen Meetings
hat sich der neue Landesvorstand folgende Leitsätze ins Stammbuch
geschrieben:
1) Wir sind ein Treffpunkt für Kommunikationsprofis
2) Wir haben attraktive Gesprächspartner
3) Wir kümmern uns um den PR-Nachwuchs
4) Wir führen die aktuellen Diskussionen der Kommunikationsbranche
5) Wir beteiligen uns an der Gestaltung des neuen Berlin
6) Wir vernetzen Brandenburg und Berlin
7) Wir integrieren die Erfahrungen aus dem Transformationsprozess
der neuen Länder
8) Wir zeigen Engagement für das Zusammenwachsen in Ostmitteleuropa
9) Wir fördern den interkulturellen Dialog
Insgesamt sind wir in den letzten Vorstandssitzungen (die manchmal
bis tief in die Nacht gehen) zu der Überzeugung gelangt, dass "die
DPRGler" der Hauptstadtregion so etwas wie eine "kommunikative Fusion"
verkörpern. Nicht umsonst sind beide Länder genannt. Brandenburg
und Berlin wollen wir künftig stärker als bisher durch eine gemeinsame
Lupe betrachten. Einen zentralen Anknüpfungspunkt sehen wir im Thema
Länderfusion. Die Kommunikationswirtschaft war hieran in der Vergangenheit
ja nicht unwesentlich beteiligt. Und heute wissen wir: Professionelles
Kommunikationsmanagement war dabei keine Nebensache, sondern ein
(mit)entscheidender Aspekt dieser (jetzt wieder aufgeflammten) Debatte.
Wir sind überzeugt, die kommunikativen Ursachen dieser 'länderübergreifenden
Angelegenheit' müssen künftig eingehender und mit kommunikativem
Sachverstand diskutiert werden. Sonst besteht die Gefahr einer weiteren
Enttäuschung auf beiden Seiten. Damit für die Zukunft die Kommunikation
im Verband noch besser laufen kann, hat sich Gerhard Mahnken vom
IRS/Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (Erkner
bei Berlin) bereit erklärt, den Landesvorstand ehrenamtlich zu unterstützen:
Er fungiert als Ansprechpartner für die Kolleginnen und Kollegen
aus der Mark und ist Initiator sowie verantwortlicher Redakteur
der "Streusandbüchse".
Der Landesverband könnte, so die Meinung des Vorstandsteams, als
hierarchiefreier Think Tank, einen kritisch-reflexiven Beitrag zur
andauernden Fusions-Debatte leisten. Gleichzeitig könnte dieser
Fokus helfen, das Selbstbild und die Aktionsradien des Landesverbandes
Berlin-Brandenburg weiter zu konturieren.
| Machen Sie mit! Schreiben Sie Ihre Erfahrungen, Ihre Kritik und
vor allem Ihre Tipps und Ideen an die "Streusandbüchse", damit unser
Landesverband in Zukunft seine kollektive Kraft und seine Fachkompetenz
für die Hauptstadtregion richtig entfalten kann. (Schreiben Sie
per E-mail an MahnkenG@irs.los.shuttle.de)
Gemeinsam mit Ihnen werden wir unsere Leitsätze mit Leben erfüllen.
Matthias Koch/Vorsitzender
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"Online!" Die DPRG-Junioren
Ausgebüchst sind wir schon lange. Und
wenn wir "Online!" sagen, dann meinen wir neue Sätze und Formate:
Nicht mehr "Die engagierten Junioren der DRPG unterhalten seit mehreren
Jahren eine erfolgreiche Praktikumsbörse im Internet, auf der auch
Sie Praktikumsangebote und Jobs kommunizieren können...", sondern:
einfach nur "Jobs und Praktika werden unter http://www.dprg-junioren-berlin.de
vermittelt. (Dass wir engagiert und erfolgreich sind, zeigen 800
Zugriffe monatlich allein auf unsere Pinnwand.)
Und noch ein neues Format: Spannendes zum Thema "PR und Internet" gibt es unter http://www.PRspektiven.de oder
http://www.pfoertnerloge.de.
Wir freuen uns sehr, dass der Dialog zwischen "Junioren" und "Senioren"
so gut funktioniert.
Herzlichst,
Ihre DPRG-Junioren
Susanne Schneider, Stefan Munko und Michael Schmidtke
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Wo früher die Streusandbüchse auf dem Pulte
stand... |
DPRG-Termine
09.04.01, Jour roulant, Bundespressekonferenz, Pressehaus,
Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin
05.05.01, Praxis-Workshop II‚ PR im Netz, Treffpunkt PC, Holsteinerstr. 18/19, 12161 Berlin
07.05.01, Junioren-Stammtisch, Walhalla, Krefelderstr. 6,
Berlin-Moabit, U-Bahnhof Turmstraße (U9)
08.05.01, Jour roulant, Museum für Kommunikation
09.05.01, Hamburg, intermedia, Verleihung DPRG-Sonderpreis
im Bereich ‚Audiovisuelle Medien' auf dem worldmediafestival
14.05.01, Hannover, LG Niedersachsen/Bremen, Kommunikationstraining
(Workshop) in Zusammenarbeit mit der Preussag Konzern-Kommunikation
11.06.01, Jour roulant, Besuch Buga Potsdam
11.06.01, Junioren-Stammtisch, Walhalla, siehe oben
Weitere DPRG-Termine finden Sie unter http://www.dprg.de/
DPRG-Workshops
Die Landesgruppe wird in diesem Jahr in
Kooperation mit dem PR-KOLLEG BERLIN die Partnerschaft für Aus-
und Weiterbildungsveranstaltungen im PR-Bereich fortführen.
In diesem Jahr werden vier Workshops angeboten:
PR im Netz (05.05)
Investor Relations (2. Quartal)
Public Affairs/Lobbying (3. Quartal)
Krisen-PR (4. Quartal)
Entsprechende Einladungen ergehen rechtzeitig.
Kontakt: Kerstin Sigl (siehe Ihre Ansprechpartner im LV) |
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Gastkommentar |
Potsdam ist
immer eine Reise wert. Nicht nur wegen seiner einmaligen Schlösser
und Gärten, die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören. Auch wegen
seiner barocken Innenstadt und in diesem Jahr angesichts des 300.
Jubiläums der Gründung des Königreichs Preußen.
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MATTHIAS PLATZECK
Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam
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Ein guter
Ort und ein gutes Jahr für eine Jubiläums-Bundesgartenschau. Einmalig
in der 50-jährigen BUGA-Geschichte ist in Potsdam, dass es nicht
nur einen großen Park im Norden der Stadt gibt.
In der Landeshauptstadt
wurde ein dezentrales, auf Nachhaltigkeit angelegtes Konzept mit
insgesamt vier Kulissen verwirklicht: Innenstadt, Orte am Fluss,
Bornstedter Park und Feldflur.
Potsdam ist auch
deshalb ein guter Ort für eine BUGA, weil in unmittelbarer Nähe
und durch den öffentlichen Nahverkehr vorzüglich angebunden, Hunderttausende
potenzieller Besucher leben. Die Berliner werden zur BUGA kommen,
genau wie Besucher aus dem Osten und Westen, dem Süden und Norden,
aus Polen und Frankreich, aus den USA und Japan.
Das ist die eigentliche
Bedeutung der BUGA für das Umland, die Region: So wie sich die Stadt
ihren Besuchern öffnet, so wächst in der Region die Erkenntnis,
dass nur ein kräftig schlagendes Herz das Land bis in die entfernteren
Winkel versorgen kann.
Je mehr aus dieser
Sicht Potsdam zu einem zentralen Besuchermagneten des Landes wird,
desto mehr prägt sich auch der Name Brandenburg ein. Das ist das
Land mit der Gartenstadt Potsdam, wird man sagen, da ist gut Sein
und Verweilen. Und mancher der von hier mitgenommenen guten Eindrücke
wird sich vielleicht früher oder später in Arbeitsplätzen und klingender
Münze niederschlagen.
Der Glanz, den
Potsdam in diesem Jahr verbreiten wird, kann viel auch zur Ausstrahlung
der deutschen Hauptstadt beitragen, kann den Eindruck von Härte
und Hektik der pulsierenden Metropole mildern.
Denn das soll
die BUGA auch sein: Ein Ort zum ruhigen Genießen, zum sanften Erfahren
der Natur, ein Ort der Schönheit und Freude. Ganz in der Tradition
der Schlösser und Gärten dieser Stadt.
Matthias Platzeck
Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam
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Ihre Ansprechpartner im LV
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Matthias
Koch,
Vorsitzender Koch.pr@t-online.de
Dr. Maria
Borgmann, zust. f. Kulturelles und Öffentliche Verwaltung m.borgmann@dtmb.de
Achim Kühne-Henrichs,
zust. f. Veranstaltungen und Events akh@querverbindungen.de
Christian
E. Fürstenwerth, zust. f. Sport und Verbände e.fuewe@t-online.de
Astrid Drabant-Schwalbach,
zust. f. Presse, PR und Unternehmen astrid.drabant- schwalbach@t-online.de
Gerhard Mahnken,
zust. f. das Land Brandenburg mahnkeng@irs.los.shuttle.de
Kerstin Sigl,
zust. f. Weiterbildung siglpr@aol.com
Birgit Hankiewicz,
zust. f. Organisation und Koordination (kooptiert) birgit.hankiewicz@t-online.de
Michael Schmidtke,
DPRG-Junioren michael.schmidtke@debitel.net
sowie:
Stefan Munko (nicht im Bild), munko@web.de
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| Neue
Mitglieder - herzlich Willkommen! |
Juliane
Adam,
Pressesprecherin Funkhaus Berlin
Lars Herrmann, Student der Publizistik
Nancy Hauck, Marketing & PR Coordinator beim FORUM
HOTEL
Thorsten Keul, Student der Publizistik
Julia Leszczenski, PR-Beraterin bei der NHS AG
Michaela Mehls, Studentin der Publizistik
Ingrid Moorkens, Leiterin Medien-Analyse bei Ausschnitt
Medienbeobachtung
Jelena Nikolic , Studentisches Mitglied
Axel zu Putlitz, Studentisches Mitglied
Oliver Scales-Schmidt, SeniorPartner bei C4CSTM in Charlotte
NC/USA
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Impressum |
Streusandbüchse.de
Informationen für die Mitglieder der DPRG Berlin/Brandenbrug
Herausgeber: Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) Landesgruppe
Berlin/Brandenburg e.V.
Vorsitzender:
Matthias Koch,
Bundesratufer 5, 10555 Berlin
V.i.S.d.P.:
Gerhard Mahnken (mahnkeng@irs-net.de)
Gestaltung/Online-Redaktion:
Michael Schmidtke (michael.schmidtke@debitel.net)
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