I n f o r m a t i o n e n   d e r        B e r l i n / B r a n d e n b u r g

Ausgabe 06/Juni 2002
Editorial
Thema:
Kommunikationspolitik in Berlin -Brandenburg :
Social Marketing und Dialog

Glosse: Politik und Kommunikation
Kleiner Jour Roulant im Piccolo
Jour Roulant im Olympiastadion
Weiterbildung: Die Kurse im PR Kolleg Berlin
Vorgestellt: Die Kandidaten für den neuen DPRG Landesvorstand!
Leserbrief
Politische Kommunikation
Neuzugänge in der DPRG Berlin/Brandenburg
Quo vadis DPRG Berlin-Brandenburg?
Unsere Leitsätze
Neues bei den Junioren
Termine
Bundesweite Termine
Impressum

Editorial
 
 
Gerhard Mahnken

Politik und Kommunikation in der Streusandbüchse zum Zweiten. Warum? Zunehmend werden Brandenburg und Berlin wieder in einem Atemzug genannt. Es sieht so aus, als ob auf der Probebühne die ersten Akteure "den nächsten Fusionsanlauf" einstudieren. Dazu brauchen wir vor allem drei Qualitäten: eine gute Story, eine professionelle Regie und eben überzeugende Akteure. Mithin Public Relations.

Marita Goga, Verbandskollegin und Kommunikationschefin in der Staatskanzlei des Landes Brandenburg, kennt sich aus und gibt in dieser Ausgabe den Ton an: Kommunikationspolitik in Berlin und Brandenburg: Social Marketing und Dialog. Mit Politik und Kommunikation befasst sich auch die Glosse von Birgit Hankiewicz, die mit einem unerschrockenen Berliner Parlando der Phrasendrescherei entschieden Einhalt gebietet. Und dann findet ja im nächsten Jahr noch der PR Tag mit dem Dachthema Politik und Kommunikation in Berlin statt. Der Landesvorstand hat hier unter der Regie von Matthias Koch die Federführung übernommen, die Diskussionen laufen auf Hochtouren. Sie sehen liebe Leserin, lieber Leser: Die alte Freundschaft zwischen Politik und Kommunikation geht in unserer Landesgruppe eigene Wege, die nicht allein in die spezielle Logik des bevorstehenden Bundestagswahlkampfes münden müssen ...

Noch ein Hinweis: Sie halten die letzte Streusandbüchse schwarz auf weiß in ihren Händen, ab der nächsten Ausgabe bekommen Sie den Newsletter dann auf elektronischem Wege. Alles wird online. Alles wird bunt.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Gerhard Mahnken
Redaktionsleitung

 


Thema:
Kommunikationspolitik in Berlin - Brandenburg :
Social Marketing und Dialog


 
Marita Gloga

von Marita Goga

Nach über 10 Jahren hat sich das Bundesland Brandenburg, das um Toleranz ringt, als Region der Kultur mit langjähriger preußischer Geschichte und Innovationskraft etabliert. In Zusammenhang mit Berlin nimmt es nun eine Neupositionierung vor, die auf Modernität einer Wissensgesellschaft setzt.

Die Landesregierung dokumentiert dies u.a. in Form eines neuen Erscheinungsbildes mit einem werbenden Logo, welches in abgewandelter Form auch von allen gesellschaftlich tragenden Kräften verwendet werden kann. Dies setzt eine Zäsur in dem Kommunikationsprozess, der seit Jahren auf Dialog aufbaut. Das heißt, neben unternehmerischen Ansätzen wie eine Verwaltungsoptimierung sie berücksichtigen soll , muss weiterhin den "Gemeinwesenaufgaben" Rechnung getragen werden. Wie sieht es aber aus mit der Kommunikation im Bereich Politik und Verwaltung? Die klassische Low-budget-Vorgehensweise der reinen Pressearbeit allein reicht nicht mehr aus. Es werden Ereignisse und Produkte geschaffen, die es gilt zu " verkaufen". Brandenburg als eines der fünf neuen Bundesländer, bestehend aus 14 Landkreisen zuzüglich vier kreisfreier Städte lehrt beispielhaft den Weg des Dialogs. Es lehrt den Dialog zwischen Regierung, Kreisen und Kommunen. Nicht immer gelingt es, alle Interessen auszugleichen wie am Beispiel des Projektes Flughafen Schönefeld oder an der Finanzierung der Kommunen deutlich wird. Jedoch können die wesentlichen Interessen berücksichtigt und kommuniziert werden. Neben dem Dialog wurde zu Beginn der Entwicklung auf das Marketing einzelner Projekte gesetzt . Hierzu gehören: Kulturland Brandenburg, BUGA, Laga , EXPO , um nur einige zu nennen. Mit dem Handlungskonzept "Tolerantes Brandenburg" und der Kampagne "Keine Gewalt gegen Frauen" werden nun die "weichen" Aspekte erschlossen und kommuniziert . Von besonderer Bedeutung für die Zukunft ist die EU-Osterweiterung aber auch die Fusion mit Berlin. In Netzwerken werden hierzu die Voraussetzungen geschaffen, um die Aktionen in der Region abzustimmen. Für die Marketingprojekte finden regelmäßig Sitzungen zwischen den Kommunikatoren beider Länder statt. Auch mit dem Nachbarn Polen werden erste gemeinsame PR-Projekte geplant, die als Multiplikatoren eine größere Akzeptanz auf beiden Seiten bewirken werden.



Glosse: Politik und Kommunikation -
Von Fallschirm-Akrobaten und anderen Wortkreationen
 

Ich bin stolz auf unsere Politiker! Durch ihre rhetorischen Fertigkeiten schaffen sie es immer wieder in die Charts von Prof. Dr. Horst D. Schlosser. Der und seine Jury küren jedes Jahr das "Unwort des Jahres". Sogar im Duden sind sie verewigt. Im Widerspruch dazu steht allerdings, dass das Thema Bildung auf dem Wahlkampf-
programm steht, die politischen Vertreter aber immer wieder gegen Ethik und Moral der Linguistik zu verstoßen scheinen. Trotzdem, ich bleibe dabei, dank unserer Politiker und anderer prominenter Funktionäre werde ich immer wieder zum Lachen gebracht und beim letzten After Work Drink im Rheingold fielen mindestens drei "Unwörter", die es zu Ruhm und Ehre brachten. Zum Beispiel 1996, da drohte die Renterschwemme (Urheber unbekannt) und sogar die Berliner sicherten mit Sandsäcken die gefährlichen Stromabschnitte der Spree wie die Leute damals im Oderbruch. Auch die Spreewälder saßen kürzlich ganz gekränkt in ihren Kähnen - da war plötzlich von Gurken in der Bundesregierung gemunkelt worden, und es ist ja ganz klar, dass es sich ausschließlich um die berühmten Dinger aus der beschaulichen Gegend nahe Berlin handeln konnte.

Siehste, schlimme Folgen kann das politisch Gesagte schon haben. Und warum komme ich jetzt auf das Thema? Weil wir vom Vorstand der DPRG Landesgruppe Berlin/Brandenburg uns schon mal Gedanken über den anstehenden PR-Tag 2003 machen. In Berlin soll einen Tag lang über Politik und Kommunikation und Kommunikation und Politik diskutiert werden. Und ich habe mir da so meine eigenen Gedanken gemacht. Wenn für Politik das wichtigste die Kommunikation ist, warum reden ihre Vertreter dann nicht mal so, dass es auch unser Humankapital

versteht? Da ist es doch ganz toll, dass wir Politikberater haben, die sich aufs Kommunizieren bestens verstehen. Total sozialhygienisch verträglich wird in Wellnessoasen gemeinsam mit dem persönlichen Berater an Stil und Form der Inhalte gefeilt - bis der Inhalt zum Kollateralschaden verkommt (auch so ein Unwort). Da stimmt doch was nicht! Genau, und deshalb müssen wir alle miteinander reden. Auch mit den Medien und den Wissenschaftlern und den Leuten aus der Wirtschaft.

Viele Grüße von Birgit M. Hankiewicz


 
Kleiner Jour Roulant im Piccolo



Net(tes) Working

Der Treffpunkt unseres Jour Roulants am 18. April war Programm: im Piccolo traf sich ein fast schon intimer Teilnehmerkreis von 20 kommunikativen Köpfen zum ersten Kleinen Jour Roulant der DPRG Landesgruppe Berlin/Brandenburg. Fernab von informativen Vor-Ort-Terminen hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit über die aktuellen und weniger a aktuellen Geschehnisse rund um Politik und Kommunikation zu diskutieren. Vor allem aber begrüßten es alle, dass der Kleine Jour Roulant die Möglichkeit bot, sich besser kennen zu lernen, berufliches Know-how auszutauschen und sogar Kooperations- und Geschäftspartner zu finden. Das ist doch wahres Networking! Und weil wir ein positives Feedback bekommen haben, werden wir demnächst wieder zu einem Kleinen Jour Roulant einladen.

B. Hankiewicz


 
Jour Roulant im Olympiastadion

Volker Kluge, Journalist, Publizist, Buchautor und Kundiger der Sportszene, besetzte mit seinem Parforceritt durch die wechselhafte Geschichte des Olympiastadions, der international wohl interessantesten Sportstätte, die Stichworte Vergangenheit und Gegenwart. Den Blick in die Zukunft öffnete dann Hans-Wolf Zopfy, Sprecher der Geschäftsleitung der Walter Bau-AG (weitere Infos unter www.walter-bau.de) und Projektleiter des 242- Millionen Euro teuren Umbaus für die Fussball-WM 2006. Einziger Wermutstropfen für alle die dabei waren: ein fulminanter Landregen verhinderte den Blick ins Stadion und die Katakomben.

Christian Fürstenwerth



 
Weiterbildung:
PR KOLLEG BERLIN

1. Berufsbegleitende Studiengänge

1.9.02 Start        Investor Relations Kompaktkurs
5.590.- Euro 6 Monate mit drei dreitägigen Intensivseminaren
oder 932.- Euro
mtl. Rate
in Zusammenarbeit mit der Public Mind Akademie
1.950.- Euro Einzelseminar Abschluss geprüfter IR-Manager (DAPR)

Aufnahmeschluss: 1.7.02

1.10.02 Start        Studiengang Kommunikationsberater
7.440 Euro 18 Monate mit fünf dreitägigen Intensivseminaren
oder 413.- Euro
mtl. Rate
Abschluss geprüfter Kommunikationsmanager (DAPR)
Aufnahmeschluss:1.8.02

1.10.02 Start        PR-Trainee-Studiengang PR-Junior Berater
4.800.- Euro 12 Monate mit drei einwöchigen Intensivseminaren
400.- Euro
mtl. Rate
Abschluss geprüfter PR-Junior-Berater (DAPR)
Aufnahmeschluss: 1.8.02

Ansprechpartner
Eberhard Knödler-Bunte
Tel. 030-278 797 89; Fax: 030-279 797 78
E-Mail: e.knoedler-bunte@prkolleg.com

PR KOLLEG Berlin
MedienCentrum Berlin-Mitte
Wassergasse 1 - 3
10179 Berlin
Tel. 030-278 797 77
Fax: 030-278 797 78
E-Mail: Kontakt@prkolleg.com
Web: http://www.prkolleg.com







Vorgestellt: Die Kandidaten für den neuen DPRG Landesvorstand!
 
 
Christoph Blase


Christoph Blase, M.A. ist 39 Jahre alt und seit knapp einem Jahr Vater eines Sohnes. Er hat eine abgeschlossene kaufmännische Lehre und ein Hochschulstudium als Historiker absolviert. Sein beruflicher Werdegang führte ihn durch verschiedene Redaktionen und Berliner Agenturen und schließlich zu PUBLICIS Public Relations, zu deren Pionieren er gehört. Der Senior Consultant ist z.Zt. kooptiertes Mitglied des Landesvorstandes und zuständig für die Weiterbildung. Christoph Blase kandidiert für das Amt des Beisitzers und will sich in dieser Funktion um die Bereiche Weiterbildung/Training sowie Presse kümmern.


 
 
Dr. Maria Borgmann

Dr. Maria Borgmann (60), Historikerin, Kunsthistorikerin und leidenschaftliche PR-Frau. Nach verschiedenen Tätigkeiten, u.a. bei der Schering AG, Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Technikmuseums Berlin. Arbeitet in verschiedenen nationalen und internationalen Kommunikations-, kulturpolitischen und Museumsgremien mit. Sie wirkt seit 1986 als DPRG-Mitglied im Landesvorstand der DPRG Berlin / Brandenburg mit, seit Mai 2000 als stellvertretende Landesvorsitzende. Maria Borgmann möchte gern in dem konstruktiven Team um Matthias Koch weiterhin als stellvertretenden Landesvorsitzende an der Positionierung der DPRG als dem Kommunikationsverband mitwirken, die Weiterentwicklung des Verbandes in der Bundeshauptstadt Berlin fördern und namhafte, qualifizierte Kultur-PR-Schaffende in die DPRG holen.

 
Astrid Drabant-Schwalbach

Astrid Drabant-Schwalbach, M.A. (51), seit zwei Jahren im DPRG-Landesvorstand Berlin-Brandenburg, ist freiberufliche Kommunikationsberaterin. Während ihres Studiums der Kommunikationswissenschaften in München und Berlin arbeitete sie als freie Journalistin, bevor sie in die Unternehmenskommunikation der Schering AG eintrat, wo sie in der Folgezeit in unterschiedlichen Funktionen tätig war, u.a. als Leiterin der Internen Kommunikation, Referentin für Kommunikationsentwicklung und Pressesprecherin des Unternehmens. Parallel zu ihrer beruflichen Tätigkeit nimmt sie Lehraufträge an der Freien Universität Berlin und an der Universität Leipzig wahr. Astrid Drabant-Schwalbach kandidiert erneut für die Funktionen der Beisitzerin im DPRG-Landesvorstand Berlin-Brandenburg und als Delegierte für den DPRG-Hauptausschuss. Im Landesvorstand will sie sich künftig insbesondere den Anliegen der Kolleginnen und Kollegen in der privaten Wirtschaft annehmen, u.a. in einem neu zu gründenden Arbeitskreis Unternehmenskommunikation.

 
Christian E. Fürstenwerth

Christian E. Fürstenwerth (62), verheiratet, 3 Kinder, 5 Enkelkinder- als gelernter Journalist - u.a. 35 Jahre RIAS-Berlin - ist seit Verlassen des Senders mit der SportMedienMarketing Fürstenwerth jr. als Consultant, hauptsächlich im Sport, tätig. Kunden waren und sind u.a. ISTAF Berlin, Weltrat für Sportwissenschaften, Deutscher Sportbund (DSB), Führungs-Akademie Berlin des DSB und Stiftung Deutsche Sporthilfe (DSH).
Zur DPRG ist er als Seiteneinsteiger gekommen und seit 2000 stellvertretender Landesvorsitzender der DPRG Berlin/Brandenburg. In dieser Funktion möchte er gern wieder in den Bereichen Organisation, Veranstaltungen und Lobbying im Sinne der Landesgruppe, aber auch grenzüberschreitend arbeiten.

 
Birgit M. Hankiewicz

Birgit M. Hankiewicz (36), ist Mitte 2000 in den DPRG-Landesvorstand Berlin/Brandenburg kooptiert worden. Die gebürtige Berlinerin hat ihre Kommunikationskompetenz in namhaften Agenturen erworben und arbeitet heute als freie PR-Beraterin (DAPR) im Bereich Konzeption/strategische Beratung, sowohl für eigene Kunden, aber auch projektweise für PR- und Full-Service-Agenturen. Ihre über 18 Jahre Berufserfahrung will sie weiterhin in die DPRG einbringen und sich in Zukunft für die Intensivierung des Dialogs zwischen den Kommunikationsdisziplinen engagieren. Sie kandidiert als Beisitzerin.

 
Matthias Koch

Matthias Koch, M.A. (46), ist seit 1997 selbständiger PR-Berater (DAPR) in Berlin. Die Arbeitsschwerpunkte des studierten (Zeit-) Historikers sind Finanzdienstleistungen und Telekommunikation. Vorher war er langjährig als Kundenberater in namhaften Kommunikationsagenturen tätig. Neben seiner beruflichen Tätigkeit lehrt er als Dozent am PR-Kolleg Berlin.
Er ist Mitglied der DPRG seit 1986, Mitglied des Landesvorstandes der DPRG Berlin-Brandenburg seit Sommer 1997, Vorsitzender seit Mai 2000, kooptiertes Mitglied des DPRG-Vorstands seit Herbst 2001. Matthias Koch kandidiert erneut für das Ehrenamt des Vorsitzenden der Landesgruppe. Sein Ziel ist es, zusammen mit dem Team des Landesvorstandes, die DPRG vor Ort qualitativ und quantitativ weiterzuentwickeln sowie zur Nr. 1 unter den Kommunikationsverbänden zu machen.
 
Achim Kühne-Henrichs

Achim Kühne-Henrichs, M.A. (43) ist Gründer und Geschäftsführer der PR-Agentur Querverbindungen, die im nächsten Jahr ihr 10jähriges Bestehen feiert. Nach Zeitungsvolontariat und Studium der empirischen Kulturwissenschaft, Pädagogik und Geographie sowie einiger Jobs im In- und Ausland ist er nach dem Mauerfall sofort in das neue Berlin gekommen. Seitdem ist er insbesondere in den neuen Ländern sehr viele herumgekommen und kennt Freud und Leid der wirtschaftlichen Wechselbäder im neuen Deutschland.
Er findet die Kommunikation nach wie vor eine der spannendsten Branchen und möchte auch weiterhin sein Know-how und seine Ideen in die Arbeit der DPRG-Landesgruppe einbringen, allerdings in der Funktion als Beisitzer.

 
Gerhard Mahnken

Gerhard Mahnken, M.A. (42) wohnt und arbeitet nahe des märkischen Müggelsees zwischen Brandenburg und Berlin. Er ist verheiratet mit der Texterin Barbara Winter, die Felix (bald fünf) und Friederike (soeben erschienen) zur Welt brachte. Seine Special Interests sind Wissenschafts-PR und Regionalmarketing. Gegenwärtig ist er Mitarbeiter im Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung in Erkner, davor war er PR- Berater bei Leipziger und Partner in Frankfurt am Main und für die Stiftung Kultur in Köln. Er will als Chefredakteur der "Streusandbüchse" weiterhin dazu beitragen, die wirtschafts-, kultur- und sozialräumlichen Perspektiven der Hauptstadtregion unter die Leute zu bringen. Gerhard Mahnken kandidiert für das Ehrenamt des stellvertretenden Vorsitzenden der Landesgruppe Berlin/ Brandenburg.




Leserbrief
Lieber Vorsitzender,
zugegeben: die Birgit Dohlus ist zwar alter Hase, aber viel zu oft geschäftig auf der Wiese unterwegs und Salat sammeln um immer zu allen Verbands-Terminen zu kommen - was ich übrigens sehr bedauere, weil bisher alle Spaß gemacht und weitergebracht haben. Außerdem ist unsere Leitungscrew wunderbar.
Eine Mail von mir gibt´s diesmal, weil ich so schallend gelacht habe über den Streusand-Beitrag "Lese.norm". Danke. Ich habe mich bisher immer für eine singuläre multimediale Verweigerungstante gehalten und konnte jetzt aufatmen: ich bin nicht allein. Und dann spricht vieles dafür, dass "Achim" auch noch ein Mann ist, wo Männer doch sonst immer... Kurzum: Ich bin eine lebendige und mitgliedsbeitragzahlende Glossenrepräsentantin und will meine Streusandbüchse auch weiterhin im Bus oder wo auch immer von klassischem Papier lesen - und natürlich könnt ihr sie auch per Mail senden: ich druck sie dann eben aus. So ist das und so bleibt das. Und ich stimme Kollege Kühn-Henrichs zu: Ich hasse Scroll-Balken!!!

Und wenn der Herr Dr. med Zechel nicht nur Ärzte im PR-Bereich sucht, sondern auch non-meds, die bereits mit Medizinthemen arbeiten, dann kann er sich gern melden. Es gibt sicher manches zu erzählen.
Liebe Grüße an meine Berliner DPRG
und an meine Vorsitzenden

Birgit Dohlus
 

Politische Kommunikation
Auf einer Klausurtagung im IRS/Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung diskutierte der Vorstand der DPRG/Landesgruppe Berlin am Pfingstsamstag erste strategische Überlegungen zum "PR-Tag 2003". Er wird in Berlin stattfinden und sich mit dem Schwerpunktthema "Politische Kommunikation" befassen. In den Händen der Landesgruppe Berlin/Brandenburg liegen inhaltliche Planung ebenso wie Organisation. Matthias Koch, der als Vorsitzender zur Klausurtagung eingeladen hatte, bedankte sich bei Karl-Dieter Keim, dem Direktor des IRS für die Möglichkeit, in den Räumen des IRS zu tagen. O-Ton: "Hier herrscht ein guter Geist." Im laufenden Arbeitsprogramm arbeitet das IRS mit der DPRG in einem Forschungsprojekt (Projektleitung Gerhard Mahnken) zusammen, das sich mit Binnenmarketing-Strukturen der Hauptstadtregion befasst.

 
Neuzugänge
Das Jahr fing ja kärglich an, aber jetzt haben wir einige neue Mitglieder zu begrüßen. Also, herzlich willkommen heißen wir:

- Dr. Hans Bellstedt, Geschäftsführender   Gesellschafter Plato GmbH
- Sabine Brüchmann, Teamleiterin   Fachkommunikation bei der
  Deutschen Telekom AG
- Gabriele Drechsler, verantwortlich für PR ÖA   bei der Wasserstadt GmbH, Berlin
- Susanne Hentsch, Referentin für   Unternehmenskommunikation bei Vivantes
- Miriam Kaplow, Leiterin PR/ÖA beim   Fraunhofer First
- Barbara Kräutlein, Redakteurin und
  PR/ÖA-Verantwortliche für "Das   Botschaftsnetzwerk" - und "Das Corps GmbH"
- Anja Leppchen, Studentin
- Anne-Kathrin Menger, Projektassistentin bei   TBWA Querverbindungen
- Dr. Falk Redecker, Onlineredakteur in   Fortbildung bei der Pixelapostel GmbH
- Alexandra Tölle, Studentin der Publizistik an   der FU Berlin
- Stefanie Weber, PR-Beraterin (DAPR) und   Referentin PR/ÖA im Museum für   Kommunikation
- Anjela Wittkowski, Studentin am PR Kolleg   Berlin

Quo vadis DPRG Berlin-Brandenburg?
 

.... oder wie sieht das "Wahl-Programm" für die nächste Legislatur-Periode (2002 bis 2005) aus.

Berlin, 18. Juni 2002 - Wenn sich das Team des DPRG-Landesvorstandes am 20. Juni zur Wahl stellt, sollte allen Beteiligten klar sein, wofür wir stehen oder wohin wir das "DPRG-Schiff" in der Hauptstadtregion in den nächsten drei Jahren steuern wollen. Hierzu nachfolgend einige kurze Aussagen zu Personal und Programm:

Personal

· Zunächst und vielleicht als Wichtigstes: Wir verstehen uns als Team, das sich Ihnen nahezu unverändert und geschlossen zur (Wieder-) Wahl stellt. In der Kandidatenliste finden Sie alle Kandidaten mit Kurzvita und zu besetzenden Ämtern vorgestellt.

· Einige Veränderungen seien jedoch expressis verbis genannt: Kerstin Sigl, die bislang als Beisitzerin das Ressort "Weiterbildung" betreut hat, scheidet aus dem Landesvorstand aus. Sie war vor allem für die erfolgreiche Implementierung unserer "Praxis-Workshops" zuständig, die sich unter ihrer Leitung sich zu einem Markenzeichen entwickelt haben. (Herzlichen Dank auch an dieser Stelle für diese engagierte Aufbauarbeit!) Für diese Aufgabe sowie für die Pressearbeit des Landesverbandes wird in Zukunft Christoph Blase verantwortlich sein. Er kandidiert für das Amt des Beisitzers.

Programm

· Wir wollen den DPRG-Landesverband im Sinne unserer "Leitlinien" (siehe unten) qualitativ und quantitativ fortentwickeln. Bereits jetzt sind wir mit unserer Landesgruppe der bundesweit per Saldo am stärksten wachsende Landesverband der DPRG.

· Insbesondere liegt uns am Herzen, eine kommunikative Mittlerfunktion für die sich im Aufwind befindliche Metropolregion Berlin-Brandenburg zu übernehmen.

· Wir wollen den eingeschlagenen Weg der letzten zwei Jahre fortsetzen und weiterentwickeln. Hierzu gehören im einzelnen:

· etwa 8 - 10 Jour Roulants bzw. kleine Jour Roulants pro Jahr (Information & Networking)

· ca. 4 Praxis-Workshops für PR-Professionals pro Jahr in Kooperation mit dem PR-Kolleg Berlin zu Themen und Fragestellungen, die von den Mitgliedern favorisiert werden (Update & Weiterentwicklung von PR-Wissen)

· ca. 4 Ausgaben unseres Newsletters "Streusandbüchse" pro Jahr als Online-Medium (Informations- und Meinungs-Medium). Hier plant Gerhard Mahnken die Streusandbüchse zu einem noch stärker von den Mitgliedern aktiv genutzten, lebendigen Medium zu entwickeln, das die Vielseitigkeit und Bandbreite unseres Landesverbandes spiegelt.

· Fortführung der traditionellen Highlight-Events zur Jahreswende, also Weihnachtsessen und Neujahrs-Empfang (Highlight- & Networking-Events)

· Neu hinzukommen werden folgende Agenda-Punkte, die noch sich noch in Vorbereitung befinden:
· Einrichtung von themenbezogenen Arbeitskreisen unter dem Dach des Landesverbandes, die dazu gedacht sind, über Themen-Plattformen den fachlichen Austausch zu fördern. Starten wollen wir mit dem Arbeitskreis "Unternehmenskommunikation" unter Federführung von Astrid Drabant-Schwalbach. Des weiteren stehen "Wissenschafts-PR" und "Politische Kommunikation" auf der Tagesordnung (Austausch auf Experten-Ebene)
· Ausbau der WWWebsite des Landesverbandes - im Gleichklang mit den Relaunch auf Bundesebene.
· Förderung der Zusammenarbeit mit anderen Kommunikationsverbänden in Berlin und Brandenburg. Dies sind u.a.: Kommunikationsverband (BDW), Journalistenverbände (DJV) sowie der Marketing Club.

Matthias Koch

Unsere Leitsätze
 

In der ersten Ausgabe der Streusandbüchse im März 2001 hatten wir Ihnen bereits mitgeteilt, dass die Entwicklung eines Orientierungsrahmens für Kommunikationsprofis im Raum Brandenburg/Berlin eines unserer Ziele ist.
Wir stehen nach wie vor für folgende Leitsätze:

1) Wir sind ein Treffpunkt für     Kommunikationsprofis
2) Wir haben attraktive Gesprächspartner
3) Wir kümmern uns um den PR-Nachwuchs
4) Wir führen die aktuellen Diskussionen der
    Kommunikationsbranche
5) Wir beteiligen uns an der Gestaltung des neuen    Berlin
6) Wir vernetzen Brandenburg und Berlin
7) Wir integrieren die Erfahrungen aus dem    Transformationsprozess der neuen Länder
8) Wir zeigen Engagement für das Zusammen-
    wachsen in Ostmitteleuropa
9) Wir fördern den interkulturellen Dialog


Neues bei den Junioren
 

Trotz konjunktureller Schwächen ist es unübersehbar: Die PR-Szene der Hauptstadt wächst und wird unübersichtlicher. Wer mischt eigentlich alles in Berlin mit? Um diese Fragen zu beantworten und unser Ziel verfolgend, den PR-Nachwuchs mit der Praxis zusammenzubringen, haben wir eine neue Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen: Die "agenTour". Dabei stellen sich Berliner PR-Agenturen mit Ihren Projekten und Kunden den DPRG-Junioren vor und suchen so das Gespräch und die Anregungen der künftigen PR-Profis - natürlich auch im Hinblick auf eventuelle spätere Praktika oder Festeinstellungen.

Unsere ersten Besuche bei den Agenturen und TOPCOM und Schröder & Schömbs waren bereits ausgebucht und zeugen vom großen Interesse der Junioren an der neuen Reihe. Neue "agenTour"-Termine sind schon gemacht und werden uns zu 12Cylinders Corporate Strategies GmbH und Dorland PR führen.

 

Falls Sie als Agentur Interesse haben, Ihre Firma im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe zu präsentieren, wenden Sie sich bitte an Barbara Kräutlein unter barbara@metrofiles.de . Alle Veranstaltungstermine der Junioren finden Sie unter www.dprg-junioren-berlin.de .

Stefan Munko


Termine

20. Juni, Mitgliederversammlung mit Neuwahlen zum Landesvorstand in der RWE Hauptstadt-Repräsentanz im Internationalen Handelszentrum

1. Juli, 19.30 Uhr, Junioren-Stammtisch im Walhalla, Krefelderstr. 6, Berlin-Moabit,
U-Bahnhof Turmstraße (U9) , weitere Stammtische am gleichen Ort: 5.8.02,2.9.02 und 8.10.02

28. Juli Sommer-Ausflug der Landesgruppe nach Caputh/Brandenburg mit kleinem Programm (separate Einladung folgt noch)

19.September · Jour Roulant in Berlin (separate Einladung erfolgt noch)


Bundesweite Termine 2002

12. September 43. Deutscher PR-Tag in München und Verleihung des Deutschen PR-Preises Goldene Brücke

Weitere DPRG-Termine finden Sie unter http://www.dprg.de/
 
Impressum
Streusandbüchse.de
Informationen für die Mitglieder
der DPRG Berlin/Brandenbrug
Herausgeber: Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) Landesgruppe Berlin/Brandenburg e.V.
Vorsitzender: Matthias Koch,
Bundesratufer 5, 10555 Berlin
(Koch.Pr@t-online.de)
V.i.S.d.P./Konzept: Gerhard Mahnken
(mahnkeng@irs-net.de)
Gestaltung/Online-Redaktion:
Stefan Munko (munko@web.de)

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